Absage
Samsung und Kyocera kehren CeBIT den Rücken
Gut fünf Wochen vor Beginn der weltgrößten Computermesse in Hannover verdichten sich die Anzeichen, dass der koreanische Elektronikkonzern Samsung nicht an der CeBIT teilnehmen wird. Wie aus firmennahen Kreisen verlautete, soll es eine weltweite Unternehmensentscheidung gewesen sein.
Auch Kyocera wird der CeBIT fernbleiben, wie Vertriebsdirektor Dietmar Nick auf einer Händler-Roadshow im bayerischen Glonn gegenüber ChannelPartner bestätigte. Nick kritisiert das mangelnde Konzept der CeBIT. "Nach der Schließung der Halle Eins wurden die Druckerhersteller auseinander gerissen", meint der Kyocera-Vertriebschef. Zudem habe die Messe zwischenzeitlich ihren B2B-Ansatz verloren und es müsse sich erst wieder zeigen, ob die neue Ausrichtung greift.
In punkto Fachhandelskontakte kann Nick die CeBIT-Absage gut verkraften. "Das können wir einfach kompensieren", sagt er und meint damit unter anderem Roadshows und direkte Vertriebskontakte. Schwieriger sei es, die Endkundenkontakte der CeBIT wettzumachen. Mit den frei werdenden Ressourcen wolle man beispielsweise das Engagement bei Hausmessen der Fachhandelspartner forcieren.
Mit der Absage von Samsung und Kyocera haben nun fast alle namhaften Druckerhersteller der CeBIT den Rücken gekehrt. Nur Brother wird mit einem deutlich reduzierten Auftritt im Fachhandelsbereich in Halle 25 vertreten sein. (awe)
















