Marketviewer im ERP-System integriert
Können Sie beschreiben, wi die Mitarbeiter von HD-Computer mit dem System arbeiten und wo der interne Profit liegt?
Foerste: Zehn Mitarbeiter sind im Vertrieb tätig, weitere zwei im Einkauf. Alle haben natürlich entsprechende Zugriffsrechte auf das ERP-System und damit auch auf die Infos aus dem Marketviewer. Für die Vertrieb heißt das: Wir können schnell auf Kundenanfragen reagieren, was Bestellzeiten, Produktinfos, Zubehöranfragen und die aktuell günstigsten Preise betrifft. Der Einkauf profitiert zusätzlich: Neu aufgenommene Produkte lassen sich äußerst simpel und schnell anlegen. Wo ich vor einigen Jahren noch händisch die Daten der Distis bearbeiten musste, genügt heute ein Knopfdruck.
Haben Sie seit der Einführung des Marketviewers auch schon mal Ihre Lieferanten gewechselt, wenn Sie woanders günstigere Preise sehen?
Foerste: Ja, das haben wir schon einige Male getan. Es ist auch praktisch, dass der Marketviewer die Preise der E-Tailer gleich mitliefert. Im Fall des Falles konfrontieren wir die Distis auch mal mit den günstigeren Preisen ihrer Wettbewerber - das führt schon mal zum Erfolg.
Äußern Sie doch bitte auch Kritik am Marketviewer …
Das Fachhandelsunternehmen HD-Computer gilt als Spezialist für Computerassemblierung im Berliner Raum. Die Firma wurde 1985 gegründet, heute arbeiten 25 Mitarbeiter in drei Filialen für das Haus, dessen Klientel vornehmlich im Privatkundenumfeld zu finden ist. HD-Computer macht zunehmend Geschäft mit dem eigenen Webshop, der für einen stationär tätigen Reseller einen erstaunlich guten Eindruck macht.
Foerste: Ich sage es Ihnen ehrlich: Dieser Service ist ideal für uns. Auch mit dem Preis sind wir einverstanden. Hier und da gibt es Verbesserungsvorschläge, aber diese sind technisch zu kompliziert, um hier darauf einzugehen. Die Zusammenarbeit mit ITscope läuft auch recht gut. Ich will keine spezielle Werbung betreiben, mit Wettbewerbsprodukten des Marketviewers wie "MyCop" verhält es sich vermutlich ähnlich, nur gibt es hier eben keine Standardschnittstelle zu unserem ERP-System. Ich kann nur sagen: Jeder Fachhändler sollte eine solche Datenbank in Anspruch nehmen. Wenn ich nur an die Zeitersparnis denke ...
Was kostet Sie Ihr vertriebliches Szenario eigentlich?
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Foerste: Neben den Kosten für das ERP-System müssen wir zwei Posten tragen: rund 35 Euro monatlich für den Marketviewer sowie weitere 70 Euro für die Content-Services von DCI, die ja im Übrigen auch die Konzernmutter von ITscope ist. Dabei handelt es sich um die angesprochenen zusätzlichen Beschreibungen und Datenblätter. Wir nehmen von DCI noch weitere Dienste in Anspruch, die uns dabei helfen, die Produkte in unseren Webshop optimal dazustellen. Hier fallen noch einmal rund 200 Euro an. Alles in allem zahlen wir also etwa 350 Euro pro Monat für unser System. (aro)
















