01.03.2010 | 15:55 Uhr

Kein Hype mehr

Microsoft im Cloud-Fieber

Microsoft hat sich auf der CeBIT voll im Cloud-Fieber präsentiert. Das umfasst die Web Apps des kommenden Office 2010 ebenso wie die Verknüpfung von Microsoft-Anwendungen mit dem Sozialen Web, vernetztes Lernen sowie natürlich auch die Cloud-Plattform Azure. Sie sollen Arbeit ebenso wie Freizeit revolutionieren.

"Cloud Services sind kein Hype, sondern ein Technologiesprung, so wie einst die Einführung des PCs in die Arbeitswelt", gibt sich Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg überzeugt. Um das zu unterstreichen, präsentiert das Unternehmen Kunden wie Volkswagen, Partner wie das Business-Netzwerk Xing und auch seine Vision vom digitalen Klassenzimmer der Zukunft.

Zusammenarbeit und Business-Kontaktpflege

"Der Vorteil von Cloud Services liegt in der Zusammenarbeit", betont Berg. Er verweist beispielsweise auf Multi-Authoring, das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten in der Cloud mit einem User vorbehaltenen Datei-Teilbereichen. Dass gerade Office 2010 in Sachen effizienter Zusammenarbeit ein großer Wurf wird, sucht Microsoft durch den Kunden VW zu unterstreichen. Dieser setze bereits die Beta-Version ein und werde mit endgültigem Erscheinen der neuen Office-Version komplett auf diese umstellen.

Indes hat Microsoft auch den Wert von sozialen Netzwerken für Unternehmen entdeckt. Eine Xing-Partnerschaft für den Outlook Social Connector verspricht eine einfachere Business-Kontaktpflege. Zum Start von Outlook 2010 voraussichtlich im Juni wird Xing ein Plug-in anbieten, das eine Integration von Xing-Daten in die Outlook-Inbox erlaubt. Das umfasst etwa Fotos und Infos zu den aktuellsten Aktivitäten von Xing-Kontakten. Xing-CEO Stefan Groß-Selbeck demonstrierte auch, wie leicht es dadurch wird, Geschäftskontakte einzuladen, auch Teil des eigenen Netzwerks auf Xing zu werden.

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Warum hat die CeBIT nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher?
Weil Messen allgemein an Attraktivität verloren haben.
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