03.03.2010 | 15:46 Uhr

Von antispameurope

Webfilter in der Wolke

antispameurope-Geschäftsführer Daniel Hofmann:
antispameurope-Geschäftsführer Daniel Hofmann: "Links auf gefährliche Websites werden häufig per E-Mail verbreitet."

Auf der CeBIT stellte die antispameurope GmbH ihren Webfilter "in the Cloud" vor. Der Managed Security Service verspricht, gefährliche und unerwünschte Webseiten gar nicht erst auf dem Bildschirm des Anwenders erscheinen zu lassen. Dabei muss keine Hardware im Firmennetzwerk noch Software auf den Clients zusätzlich installiert werden. Der Web-Service ist vor allem für Unternehmen interessant, die ihr Netz vor Gefahren aus dem Web schützen wollen und dabei auf eine kostengünstige und schnell einzurichtende Lösung setzen.

Wie bei Managed Services üblich, fällt auch für den Webfilter von antispameurope kein Aufwand beim Kunden an - weder eine lokale Installation noch Updates sind nötig. Stattdessen wird der gesamte Web-Datenverkehr über ein Rechenzentrum von antispameurope umgeleitet und dort auf potenziell gefährliche Inhalte untersucht. Dabei nutzt Security-Spezialist auch Informationen, die aus der Verarbeitung von anderen Spam-Mails stammen.

"Links auf gefährliche Websites werden häufig per E-Mail verbreitet. Aus der Analyse dieser Daten gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse über Websites mit potenziell gefährlichen Inhalten", erklärte antispameurope-Geschäftsführer Daniel Hofmann in Hannover. Der in dem Web-Service enthaltener Virenscanner erkennt auch Viren oder Trojaner, die von dem verseuchten Webserver herunter geladen werden könnten. Auf diese Weise werden die digitalen Schädlinge abgeblockt, bevor sie das Firmennetz des Kunden erreichen.

"Online-Kriminelle versuchen immer häufiger, gefährliche und illegalen Inhalte über normale Webseiten unters Volk zu bringen", so Hofmann weiter. Was für Privatnutzer ein Risiko sei, stelle sich für Unternehmen als ernste Gefahr mit kostspieligen Folgen dar. "Datenverluste, Image-Schäden und Schadensersatzforderungen sind nicht selten das Ergebnis von Web-Angriffen, die manchmal überhaupt nicht bemerkt werden!", warnt der Manager.

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