Planet Reseller gut für kleine Distributoren

Denken Sie, dass der "Planet Reseller" durch die Abstinenz der Broadliner an Attraktivität verloren hat?

Schulz: Das müssen die Veranstalter entscheiden. Meiner Meinung nach ist der "Planet Reseller" durchaus attraktiv; es sind viele Hersteller und auch einige kleinere und mittlere Distributoren hier.

Mit der IM Top sind Sie sehr stark auf Süddeutschland konzentriert. Mit einer Veranstaltung in Berlin haben Sie schon mal den Versuch unternommen, im Norden präsent zu sein. Ist diese Idee zu den Akten gelegt?

Schulz: Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass die IM.TOP durch die ausstellenden Hersteller refinanziert wird. So stellt sich auch bei einer weiteren Veranstaltung die Frage der Refinanzierbarkeit - das gilt übrigens auch für einen CeBIT-Auftritt. Man muss erst einmal 80 bis 100 Hersteller gewinnen, sonst lässt sich etwas Derartiges gar nicht finanzieren. Wir denken deshalb gerade eher darüber nach, die Attraktivität der Münchener Veranstaltung weiter zu steigern. Zugpferd ist und bleibt für uns die IM.TOP in München.

Wie sieht es bei Spezialmessen für bestimmte vertikale Märkte aus?

Schulz: Hier ziehen wir durchaus die eine oder andere Präsenz in Erwägung. Dabei geht es weniger um ein dauerhaftes Messe-Engagement; wir entscheiden hier auf situativer Basis, welche Veranstaltungen Sinn machen. (awe)

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