05.05.2010 | 14:32 Uhr

Kommentar von Astaro

IT-Sicherheit – Warenkorb statt Wundertüte

Die IT-Sicherheitsbranche floriert trotz Wirtschaftsflaute, laut IDC war allein den europäische Markt für IT-Sicherheit 2009 elf Milliarden Euro stark. Dementsprechend groß ist das Portfolio an Security-Lösungen, aus dem Kunden wählen können, um ihre Netzwerke, E-Mail- und Web-Server zu schützen. Beim Reselling von Sicherheitslösungen sieht der Karlsruher Netzwerksicherheitsspezialist Astaro seit Jahren einen klaren Trend: Angebote nach der Idee "Security-as-a-Service" verdrängen sukzessive spezialisierte IT-Sicherheits-Hardware.

Für Astaro-CEO Jan Hichert sind so genannte Security-Services das Geschäft der Zukunft für Wiederverkäufer:

Für Astaro-CEO Jan Hichert sind so genannte Managed Security-Services das Geschäft der Zukunft für Wiederverkäufer
Für Astaro-CEO Jan Hichert sind so genannte Managed Security-Services das Geschäft der Zukunft für Wiederverkäufer

"Auf der CeBIT haben wir es wieder gesehen: Viele Anbieter von IT-Sicherheit setzen noch immer hauptsächlich auf Spezial-Hardware. Damit meine ich speziell entwickelte Hardware-Appliances mit Beschleunigungschips zur Steigerung des Datendurchsatzes. Kleinere und mittelständische Firmen, die keine so hohen Geschwindigkeitsanforderungen haben, benötigen aber derartige Hardware-Appliances gar nicht. Ein hoher Datendurchsatz garantiert kein hohes Sicherheitslevel, und die spezielle Hardware ist unflexibel und schränkt die Anpassungsfähigkeit ein - über kurz oder lang landet man in der Investitionssackgasse.

Das Problem bei Sicherheitslösungen, die auf Spezial-Hardware basieren, ist, dass Funktionserweiterungen extrem aufwändig zu entwickeln sind und dadurch seltener Funktions-Updates herausgegeben werden können. Bei größeren Neuerungen kann sogar eine neue Hardware nötig werden, da die Spezial-Hardware sich nur sehr aufwändig oder sogar gar nicht anpassen lässt. Unternehmen, die in einer sicherheitsgetriebenen Industrie operieren, können hier ganz schnell Probleme bekommen, beispielsweise Telekommunikations- oder Finanzdienstleister.

Wie Sie als Reseller ihrem Kunden helfen können, die gesetzlichen Datenschutz-Bestimmungen einzuhalten, das erfahren Sie auf dem Channel-Sales-Day "Security" am 18. Mai in München. Hier können Sie sich für die kostenlose Veranstaltung anmelden.

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Probleme mit rein auf Hardware basierender IT-Security: Ändern sich beispielsweise wichtige Compliance-Anforderungen oder wächst das Unternehmen schneller als erwartet und kann der Funktionsumfang der vorhandenen Lösung nicht wie erforderlich erweitert werden, muss im schlimmsten Fall eine komplett neue Sicherheitslösung her.
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