Asien vor Europa und Nordamerika
Die in punkto Spam-Versand führende Region ist wie gehabt Asien mit 31,7 Prozent. Aus den europäischen Staaten stammten 30,6 Prozent der unerwünschten Werbe-Mails. Würde man auch Russland komplett zu Europa dazurechnen zählen, läge der alte Kontinent mit 36,6 Prozent gar auf Platz eins des Ratings.
Die aus Südamerika stammende Spam-Menge ist hingegen rückläufig. 2009 lag der Anteil am weltweiten Spam-Aufkommen aus dieser Region noch bei 15 Prozent, im ersten Quartal 2010 kamen lediglich 10,5 Prozente aller weltweit verschickten unerwünschten Werbe-Mails aus Südamerika. Gleichzeitig stieg die aus den osteuropäischen Ländern stammende Spam-Menge an auf 16,4 Prozent an.
Häufig stimmt die Sprache in den Spam-Mails mit dem Idiom des Ursprungslandes nicht überein. So stammt beispielsweise aus Indien viel russischsprachiger Spam, aus Brasilien kommen unerwünschte Nachrichten auf Deutsch und aus Deutschland werden Spam-Mails in spanischer Sprache verschickt. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Spam-Sprache nicht anhand der Zugehörigkeit einer IP zu einer bestimmten geografischen Region bestimmt, sondern durch die Zugehörigkeit der Computer zu einem bestimmten Botnetz. (rw)
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