Zero-Day-Exploit
Kaspersky warnt vor einer neuen Sicherheitslücke in Windows
Der Stuxnet-Trojaner stellt aktuell eine große Gefahr dar, viele Virenexperten zeigen sich noch ratlos. Von Kaspersky Lab wurde der Trojaner als Trojan-Dropper.Win32.Stuxnet identifiziert. Es infiziert USB-Sticks mittels so genannter Lnk-Dateien und verbreitet sich anschließend durch die mobilen Datenträger über die Autorun-Funktion von Windows. Das Neue dabei: die Nutzung von Lnk-Dateien. Alex Gostev, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, nimmt in drei Blogbeiträgen die neue Windows-Zero-Day-Lücke genauer unter die Lupe.
Das Kaspersky Security Network entdeckte bereits Komponenten der Schadprogramme Rootkit.Win.32.Stuxnet und Trojan-Dropper.Win32.Stuxnet auf mehr als 16.000 PCs weltweit - vor allem im Iran, in Indien und Indonesien. Kasperskys Virenforscher Alex Gostev geht davon aus, dass Stuxnet aus Indien stammt.
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Der Hauptverbreitungsweg über mobile Speichermedien ist zwar nicht der schnellste, aber eine effektive Methode, um Schadprogamme länger am Leben zu erhalten. Interessant ist auch die digitale Signatur von Stuxnet: Der Trojaner enthält eine legale Signatur von Realtek Semiconductor. Die Gefahr dadurch: Der Großteil aller PC-Nutzer weltweit nutzt Hardware und Treiber von Realtek. Stuxnet erstellt Treiberdateien, die Rootkit-Funktionalitäten unterstützen und Malware in Computersystemen und auf infizierten USB-Sticks verstecken. (rw)
















