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Sauger, Spieler, Stinker & Co.
Das Prinzip, den Wettbewerb nicht (nur) mit guten Produkten, sondern auch mit Patentklagen gewinnen zu wollen, ist uns leider erhalten geblieben, wie Apples Feldzug gegen Samsung oder die Übernahme der Motorola-Handy-Sparte durch Google zeigt. Doch was demnächst auf uns zukommt, schlägt wieder einmal dem Fachhandel … na, Sie wissen schon: Wie unsere Schwesterpublikation Macwelt unter Bezugnahme auf "Patently Apple" meldet, hat sich die bereits erwähnte Firma als "Patent der Woche" das "Ausgießen" und "Einsaugen" schützen lassen. Wir dürfen uns also darauf gefasst machen, dass bald alle Hersteller von Kaffeekannen, Milchtüten oder Samowaren genauso Post aus Cupertino bekommen, wie Samsung und die Staubsauger-Industrie. Selbstverständlich können die Verklagten bei Apple eine Lizenz kaufen, die ihnen das rechtlich einwandfreie Gießen wieder ermöglicht – allerdings nur in vom Hersteller frei gegebene Tassen. Halten Sie also schon heute Ausschau nach Kaffeemaschinen mit dem Logo "Coffee made for iPod". Passend dazu: Bildergalerie "Features, die Apple von Windows klaute" "den Kunden jetzt eine Plattform, um das freiwillige und unfreiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern als Resultat von Entlassungen, Reorganisationen, Umstrukturierungen und Arbeitsplatzabbau zu verwalten. Durch die gestiegene Visualität der Daten, die Verbesserung der Entscheidungsfindung und die Verringerung der Abwicklungszeit bei Restrukturierungen und Mitarbeiterentlassungen wird die organisatorische Beweglichkeit der Unternehmen gesteigert. Mit dem Transition Manager 4.4 können sich Unternehmen schnell an die sich verändernden Marktbedingungen anpassen und strategische Möglichkeiten erkennen." Wie mag die Visualität der Daten wohl aussehen? Werden die "freiwillig oder unfreiwillig" Entlassenen als kleine Galgenmännchen dargestellt (Foto)? Oder darf sie der Personalchef mit wütenden Vögelchen abschießen? Vielleicht gibt es ja auch eine "Pirates of the Carribean"-Edition, in der man die Auszuscheidenden über eine Planke jagen kann. Wir wissen es wieder einmal nicht, finden aber, dass man dem Verfasser der Pressemitteilung angesichts seiner aufs schönste visualisierten sprachlichen Inkompetenz das freiwillige oder unfreiwillige Ausscheiden nahe legen sollte. Das BlablaMeter vergibt für den Text nämlich den Bullshit-Wert 0,54 und meint: "Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist – und wenn ja: wer soll das verstehen?" Passend dazu: Bildergalerie: "Phrasen in Zeugnissen und deren Übersetzung" "Während in der privaten Cloud vertrauliche Informationen, Nutzerdaten, etc. hinterlegt sind, profitieren die Kunden zudem von der Leistungsfähigkeit der öffentlichen Cloud. So können Firmen ihre empfindlichen Unternehmensdaten in der privaten Cloud schützen und sich die Kontrollmöglichkeiten einer On-Premise-Lösung bewahren, während sie zugleich die Erkennungskapazität der Collective Intelligence über die öffentliche Cloud nutzen." Unsere Intelligenz ist von so einem Schmarren auf jeden Fall unterfordert – kollektiv und individuell. Jeder dritte Deutsche ist ein Stinker und: Die meisten Gamer nutzen Seife nicht im Übermaß Hervorragend geduftet haben übrigens diese jungen Damen auf der Gamescom – aber die waren ja auch nicht als Besucher da: ChannelPartner wünscht Ihnen ein schönes Wochenende. Nutzen Sie die freie Zeit für die Körperhygiene, denken Sie über den Ruhestand nach oder sehen Sie sich Loriots gesammelte Werke an. (haf) (veröffentlicht am 27.8.2011) Der "CP-Wahnsinn der Woche" erscheint jeden Samstag im CP-Newsletter "Weekend". Hier können Sie den kostenlosen Weekend-Newsletter bestellen. |
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