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Die verflixte Sieben
![]() Dr. T. testet Windows 7. Foto: Beate Wöhe Meine Kunden fragen vermehrt nach Windows 7 und wollen wissen, ob sie warten oder doch noch auf Windows Vista umsteigen sollen. Was raten Sie mir, Dr. T.? Raten ist ein gutes Stichwort, denn ich habe wie Sie keine Ahnung. Davon lasse ich mich natürlich nicht abschrecken. Was man nicht selber weiß, das kann man sich schließlich erklären, das sagte schon Adolf Tegtmeier selig. Hier kommen also meine Antworten auf Fragen, die Sie nie zu stellen gewagt hätten: Wie kam der Name Windows 7 zustande? Dazu gibt es viele Theorien. Meine favorisierte besagt, dass der Name von dem Spielfilm "Sieben" abgeleitet ist. Darin begeht ein wahnsinniger Programmierer - Verzeihung: Mörder - unschöne Straftaten, die sich an den sieben Todsünden orientieren. Genau wie in Redmond regnet es in dem Film ununterbrochen, und am Ende wird ein Kopf abgeschnitten - die Parallelen zu Windows 7 sind offensichtlich! Eine andere Theorie besagt, dass man zur Installation der neuen Version sieben DVDs benötigt - so wie man für Windows 95 damals 95 Disketten gebraucht hat. Der Betrieb von Windows 7 könnte auch sieben Festplatten erfordern; oder sieben GB RAM; oder sieben Monitore, um die verschiedenen Bestätigungsfenster der Benutzerkontenverwaltung zu verwalten; oder sieben Hände für die neue Gestenbedienung, oder, oder oder ... Völlig aus der Lust gegriffen ist dagegen die naheliegende Behauptung, bei Windows 7 handle es sich einfach um die siebte Version von Windows. Warum hat Windows 7 keinen Codenamen? Auch hier gibt es viele Theorien. Die Microsoft-eigene besagt, dass ein Kunstname dem nicht gerecht wird, was Windows 7 leistet. Obwohl ich das sofort glaube, habe ich eine andere Theorie: Dem Hersteller sind die blöden Codenamen zu teuer geworden. Schließlich ist die Gefahr groß, dass kanadische Skiorte oder österreichische Hauptstädte sich durch die Verbindung mit einem Microsoft-Produkt diffamiert sehen und den Anbieter verklagen. Tiernamen wären eine Option, da sich die meisten Viecher keinen Anwalt leisten können. Die attraktiven Großkatzen sind aber schon von Apple besetzt, und die putzigen Pinguine - na, Sie wissen schon. Pinguinkolonien stinken übrigens bestialisch - keine Ahnung, was das über ein Betriebssystem aussagt, aber ich wollte diese Information einfach mal loswerden. Was bringt Windows 7? Windows 7 ist so arm an neuen Funktionen, dass es sich nicht einmal einen Codenamen leisten kann. Immerhin soll alles einfacher werden, zum Beispiel die allseits geschätzte Benutzerkontenverwaltung. Unbestätigten und völlig aus der Luft gegriffenen Gerüchten zufolge muss der Anwender bei der Installation eines Programms nur noch 500 statt 2.000 Mal klicken - wenn das kein Fortschritt ist! Die Sieben-Hände-Gestensteuerung hatte ich ja schon erwähnt. Dazu kommen noch digitale Tinte, in der man hoffentlich nicht sitzenbleibt, und eine Sprachunterstützung, die wieder für humoristische Einlagen sorgen dürfte. Sollen meine Kunden jetzt auf Vista umsteigen oder nicht? Das ist doch völlig egal - Windows 7 wird schließlich mindestens so gut wie Vista, glaubt Ihr Dr. T. Dr. T.'s Einsichten finden Sie alle 14 Tage in ChannelPartner und online im CP forum. Wollen auch Sie einen gut gemeinten Rat? Dann wenden Sie sich an Pfarrer Fliege. Alle anderen schreiben eine Mail an sprechstunde@channelpartner.de. |
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Zitat:
![]() Es wurden die Fehlerärmeren gewertet, wobei keine Version fehlerarm war. ![]() ![]()
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Mit freundlichen Grüßen HUKoether |
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Schneeleopard vs. Windows 7
Wer sehen will, wie sich Windows 7 im direkten Vergleich zur nächsten Mac OS X Version "Schneeleopard" schlägt, sollte einen Blick auf diese überaus informative Infografik von The Onion werfen:
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