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CP 22/08: Siewert & Kau - Nicht jeder Kunde ist erwünscht - Man merkt's...
Ein kleiner Prolog zu meinem provokanten Titel:
Wir sind eine junge IT-GmbH, 2 Gesellschafter - die ohne Kredit persönlich die Einlagensumme für die Gründung der Gesellschaft aufbringen konnten. Man halte sich bitte folgendes vor Augen: Der Broadliner Ingram Micro hat im letzten Geschäftsjahr mit uns einen 5-stelligen Umsatz gemacht, den wir brav mit 10 Tagen Zahlungsziel (solches haben wir NIE überschritten) überwiesen haben. Nun mag man glauben dass das ja sehr positiv sei - wir denken das auch, der Distributor Siewert und Kau hingegen ist der Meinung, dass wir ausschließlich der Barnachnahme würdig wären. Aus den zu Beginn unserer "Partnerschaft" angekündigten 3 Nachnahme-Sendungen sind mittlerweile 5 geworden, ohne dass sich scheinbar jemand bemüht hat Bürgel oder sonst wen nach unserer Zahlungsmoral zu fragen - Sie wundern sich über die geringe Anzahl der Bestellungen? Nun, wenn ein Paket mit 500 € netto Warenwert 10 € Versandkosten + 6 € NN-Gebühr mit sich bringt überlegt man sich halt doch zweimal ob man die Ware nicht eventuell an anderer Stelle zu besseren Konditionen bekommt... Und mal ganz ehrlich - so unter uns - bei unserer letzten Bestellung war die Verfügbarkeitsabfrage im Online-Shop so weit von der Realität entfernt dass ich wahrscheinlich mit einer Glaskugel genauere Ergebnisse erhalten hätte - das Resultat? Ein nicht mehr ganz so fröhlicher Kunde weil er länger auf die Ware warten muss - die Lieferung? Ohne Füllmaterial verpackt (formschlüssig packen ist keine geeignete Form!) - die Abrechnung? Ich musste die Rechnung von unserem Kundenbetreuuer nachfordern, da diese weder in der Lieferung enthalten war noch innerhalb einer angemessen Zeit per Post erschien - und erhielt - eine unformatierte HTML-Seite in der ich was-weiß-ich-was für Zahlen hätte eintragen können bevor sie in unsere Buchhaltung gewandert ist. Siewert und Kau will nicht jeden Kunden haben - man merkt's. Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder. Kai Michael Poppe Technik --- b.k. it-services GmbH Lieferanschrift: Herbststraße 16 28215 Bremen Postanschrift: Postfach 10 71 32 28071 Bremen Telefon: (0 421) 57 28 11 63 - 0 Telefax: (0 421) 57 28 11 63 - 9 Mobil: (0 172) 40 43 081 Email (allgemein): info@bk-it-services-gmbh.de Email (persönlich): Kai.Poppe@bk-it-services-gmbh.de Homepage: http://www.bk-it-services-gmbh.de Eingetragen im Registergericht Bremen unter HRB 24077 Geschäftsführender Gesellschafter: Bastian Kammann Steuerrechtliche Angaben: Finanzamt Bremen Mitte, Steuer-Nr. 71/556/10624 Umsatz-Steuer-ID: DE 254658376 |
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Hallo,
auch ich kann ein Lied davon singen den Bergheimern nicht mehr gut genug zu sein. Aufgrund mehrwöchigen Krankenhausaufenthaltes kam es bei meinem Unternehmen zu zwei Rücklastschriften die sofort inkl. der entstandenen Gebühren beglichen wurden. Der Vertrieb hat vertröstet dass wieder 3 Nachnahmebestellungen fällig sind bevor ein Limit wieder angefragt werden kann (wir hatten 21 Tage). Nach den 3 Nachnahmelieferungen hab ich unseren Ansprechpartner daran erinnert ein Limit zu beantragen. 3 Wochen nix gehört. Anruf bei S&K mit dem Ergebnis das kein Limit beantragt wurde, und dies auch nicht geplant sei wegen der Rücklastschrift. Tags darauf in der Buchhaltung angerufen und nochmals direkt nachgefragt mit dem Ergebnis dass wohl eins beantragt werden soll; Rückmeldung FEHLANZEIGE. Alle Distis schreiben sich auf die Fahne Partner des Handels zu sein. Auf Actebis pfeiffen wir künftig auch...hauptsache gross in jeder CP oder CRN für die Offenheit werben...da lach ich. Es gab nur einen Disti der sofort nach den 3 Nachnahmelieferungen wieder unser Zahlungsziel von 30 Tagen eingeräumt hat...hier sieht man den Unterschied zwischen Partnerschaft und Ausbeuterei. Ich persönlich wünsche den Bergheimern nur dass diese sich an den Spruch Hochmut kommt vor dem Fall erinnern ;-) Gruss HonorusCausa |
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immer schlimmer
Hallo,
diese Erfahrungen macht man mittlerweile nicht nur bei Siewert+Kau. Es gibt sogar Distributoren die überhaupt nicht mehr auf Rechnung umstellen. (Wir sind seit fast 30 Jahren erfolgreich und ohne Zahlungsschwierigkeiten in der Bürotechnik Branche tätig) Das hat nichts mit der Liquidität der Händler zu tun. Nun gut wenn die lieber auf mehrere Tausend Euro Umsatz verzichten bestellen wir grundsätzlich bei den Firmen die noch, zumindest spätestens nach der dritten Lieferung, auf Rechnung umstellen. Doch bei den derzeitigen Preisen im Internet wundert es mich sehr, dass die Distributoren überhaupt noch bestehen können. Es ist ja nicht nur so, dass man die Hardware für 3,4 Euro unter unserem EK dort bekommt. Mittlerweile sind es 200 bis 300 Euro unter dem Händler EK. Einer dieser Online-Endkunden-Shops verweigert uns sogar die Lieferung da wir angeblich Wiederverkäufer seien. Jetzt soll ich einen Beamer der dort einen netto VK-Preis von 789 Euro hat, beim Hersteller direkt für 935 Euro (es gibt ihn wirklich bei keinem Distriubutor günstiger), einkaufen. Dies nur als Beispiel. Nur leider nimmt der Kunde den Online-Shop-Preis als Richtlinie. Wie stellen sich die Distributoren das vor? Preise nicht mithalten können aber Barzahlung wie die Online-Shops verlangen? Wann wachen die mal auf? Wenn es uns oder Wenn es Ihnen an den Kragen geht? Ist ja nicht leicht zu beantworten. Gruß IPSofis |
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