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  #1 (permalink)  
Alt 28.08.2010, 00:01
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isbdonop befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen runter Korrumpieren Werbungsaufträge die Pressefreiheit?

Das Internet ist eine Quelle nahezu unendlicher Informationen.
Und ähnlich wie bei der Zeitung, wird erst einmal unterstellt, daß das, was in der Zeitung/im Internet steht, stimmt.
Was ist aber, wenn ein großer, Werbung schaltender Kunde eine Fachzeitschrift unter Druck setzt, bestimmte Informationen ungeprüft zu veröffentlichen, weil man sonst keine Werbung mehr schaltet, um damit von eigenen Mängeln arrogant abzulenken?
Dann ist die Pressefreiheit nur noch eine Farce!

Zum Sachverhalt, auch wenn er schon mehr als 12 Jahre alt ist, bedarf es der Klarstellung und auch einer Gegendarstellung, weil bis heute damit Rufschädigung de facto entsteht.
Compaq wäre, so hatte es den Anschein, zu jenem Zeitpunkt definitiv nicht in der Lage gewesen, auf BIOS-Ebene die Jahr 2000-Fähigkeit sicherzustellen. Dies hatte, wie es schien, seine Gründe in der Architektur des BIOS eines jeden PC´s.
Nur wenige Firmen waren damals, und hier bestanden keine wirtschaftlichen Verflechtungen mit den Jahr-2000-Analytikern, wirklich in der Lage, lückenlos die Jahr-2000-Fähigkeit Ihrer Rechner zu beweisen. Leuchtendes positives Beispiel war Fujitsu-Siemens, was im Werk in Augsburg und im Markt vielfach bewiesen wurde. Dort war man kritisch genug, wirklich bis in die Tiefe in die Problematik einzusteigen. Man hatte verstanden, welches Fehlerpotential bestand und welche Folgen entstehen könnten.
Glücklicherweise hat es keine ernsthaften Störungen wichtiger, PC-gestützter Anwendungen wie z.B. in der Flugsicherung oder in Bordcomputern von Schiffen und Flugzeugen oder bei Steuerungen von Signaltechnik der deutschen Bahn gegeben, zumindest wurden sie nicht bekannt und es entstanden keine Gefährdungen von Menschen. Hat man im Jahr 1999 dann doch noch Erhebliches unternommen, um die drohenden Folgen zu begrenzen. Dann hat sich das Aufrütteln und Beweisen der Fehlerhaftigkeit der PC´s allemal gelohnt.

Bekannt wurde hingegen, zumindest nach Informationen des Verfassers, daß im Bankenbereich diverese Anwendungen fehlerhaft liefen und mit erheblichem Aufwand korrigiert werden mußten. Auch im Internet erschienen die kuriosesten Datumsanzeigen, die nach Meinung der Analysten mit höchster Wahrscheinlichkeit auf die genannte BIOS-Problematik zurückzuführen waren.

Auffällig war jedoch, daß relativ zeitnah die genannte Firma von einem der größten PC-Hersteller geschluckt wurde.

Von Bereicherung mit dem Schühren von Angst hatte die akribische, kostenintensive Arbeit der Jahr-2000-Analytiker nichts zu tun.
Mehrere große Anwenderfirmen, insbesondere Bankengruppen, vertrauten auf die Dienste der Analytiker und sind damit sicherlich nicht schlecht gefahren. Dort hatte man die Problematik in aller Tiefe verstanden und gehandelt.
Daß nun endlich die Möglichkeit besteht, zu den tendenziösen Veröffentlichungen Stellung zu nehmen, ist zu begrüßen.

Da das Internet wie hier sichtbar, ein sehr langes Gedächtnis hat, kann auf diesem Wege zumindest der Wahrheit ein Stück nachgeholfen werden.
Audio et altera pars, höre auch immer die Gegenseite.
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Stichworte
jahr-2000-festigkeit pc , panikmache jahr 2000 , y2k

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