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  #1 (permalink)  
Alt 20.06.2011, 14:44
Erfahrenes CP-forum-Mitglied
 
Registriert seit: 26.06.2009
Beiträge: 205
thepc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das Kistenschieben wird nicht so schnell verlernt

interessant. Vor allem was der Interviewpartner zum Thema Amazon zu sagen hat. Scheinbar muss dies ja wirklich konkret sein, sonst würde man dies nicht behaupten.

Ich habe mir das seit vielen Monaten gedacht...warum Amazon seine vorhandenen Strukturen nicht nutzt und ein quasi "Amazon Distri" Modell baut. Viel umbauen müssen se ja nicht.

Wenn ich Amazon wäre, tja ich würd mir das ungefähr so vorstellen:

1. Man ist durch die Bank vielleicht 5% billiger als die normalen Amazonpreise
2. Man verzichtet dafür auf das Amazon Partnerprogramm (bei dem eh viele gegenseitig bestellten)
3. Neutrale Verpackungen (macht immer nen dummen Eindruck wenn gerade Amazon Kartons von DHL gebracht werden wenn Kunden zuschauen)
4. ein leicht modifizierter Shop mit Anpassungen für Händler
5. Ein gewisses Umtauschrecht von Ware, vielelicht auf 14 Tage beschränkt und auf einen gewissen % Satz. Hier könnte ich verstehen dass Amazon Einschränkungen machen muss.

Ansonsten was müsste Amazon dafür tun:

Nicht viel. Ein schöner großer Büroraum, ein paar Mitarbeiter bzw. eine kleine Abteilung reicht dafür. Alles andere ist schon vorhanden. Die Mitarbeiter kümmern sich primär um Tageshighlights wie wirs von Distris kennen und ansonsten können die Telefonaquise ruhig weglassen. Wenn ich was wissn möchte wärs nur schön jemanden zu erreichen.

usw usw....

könnte man sich jetzt zusammenreimen wie man es möchte. Generell wäre es aber schön zu wissen wie konkret die Planungen seitens Amazon sind?

Fakt ist:

Ich sehe die Rolle Amazons hier ähnlich wie die von Apple.

Amazon setzt dahingehend in seinem Bereich die Trends. Wenn da ein XYZ Etailer kommt und sagt wir verkaufen jetzt auch an Wiederverkäufer in nem speziellen Programm. ...juckt das kaum.

Kommt allerdings Amazon spricht sich das wirklich bis zum kleinsten Fachhändler rum und dann muss die Distribution wirklich mal handeln...und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
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  #2 (permalink)  
Alt 20.06.2011, 16:39
Benutzerbild von McLord
Moderator von CHIC
 
Registriert seit: 12.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 346
McLord befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Mir reicht es, wenn Amazon registrierten Wiederverkäufern einen anständigen Preisvorteil ggü. den privaten Endkunden bietet (5% wäre OK).

Wenn Amazon dann noch einen unkomplizierten und unbürokraitschen Vorab-Umtausch bei Dead-on-Arrival draufpackt, verzichte ich sogar dankend auf das allgemeine 14-tägige Rückgaberecht, was private Endverbraucher genießen dürfen.

Dafür belohne ich (und ich denke noch 10.000 andere deutsche Fachhändler) Amazon mit einem zusätzlichen Millionen-Umsatz.

Die klassischen Distris können dann meinetwegen sterben gehen, denn die Hersteller werden sehr schnell merken, dass man Ware auch direkt ins DHL-Lager von Amazon stellen kann und nicht bei Ingram & Co. zwischenparken braucht.

AMAZON: Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen!
__________________

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Henry Ford I.
amerikan. Automobilindustrieller, Gründer der 'Ford Motor Company'
1863 - 1947
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