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Telefonieren am Steuer: Das Gehirn ist leider überfordert
Telefonieren hinter dem Steuer ist hierzulande verboten. Das könnte auch für Freisprechanlagen gelten, folgt man einer gerade veröffentlichgten Studie. ...
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Telefonieren am Steuer: Das Gehirn ist leider überfordert
Telefonieren hinter dem Steuer ist hierzulande verboten. Das könnte auch für Freisprechanlagen gelten, folgt man einer gerade veröffentlichgten Studie. ...
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Ein Telefonat über Freisprechanlage ist nichts anderes als ein Gespräch mit anderen Fahrzeuginsassen. Das eine ist aber angeblich wissenschaftlich fundiert nicht von unserem Gehirn zu bewältigen, das andere aber durchaus unproblematisch.
Ich sehe hier wieder mal den Wunsch in jede Facette des Lebens des Menschen hineinzuregieren. Ich persönlich nutze das Handy kaum, weil ich ihm kritisch gegenüberstehe, aber dieses alles Besserwissen der Obrigkeiten und der "Wissenschaftler" macht mich narrisch. ![]() |
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Nu mal ehrlich..
Aus irgendeinem Grund macht es uns Spaß, am Steuer zu telefonieren. Ich nehm' mich da nicht aus.
Wenn ihr aber ehrlich seid, Kollegen, stellt ihr bestimmt fest, dass in der Tat die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen beim Freisprech-Telefonieren eingeschränkt ist. Bei einer Überlandfahrt oder auf einer freien Autobahn bei hundertzwanzig mag sich das selten auswirken, aber im harten Großstadtverkehr hat man ganz schnell mal einen Radfahrer (=Organspender-ohne-Ausweis) oder einen Fußgänger, der grade Händifonierend bei Rot über die Ampel huscht, übersehen. Die Tommies haben recht. Sorry. Die Meinung, Telefonieren sei gleich zu setzen mit einem Gespräch mit dem Beifahrer, kann ich nicht teilen. Erstaunlich? Sicher. Vielleicht liegt es daran, dass bei einem Live-Gespräch mehr als ein Sinn mitarbeitet, während sich der Telefonierer ganz auf das Ohr stützen muss. Vielleicht liegt es auch daran, dass in jedem Fall die Sprachqualität aus dem Quäk-Lautsprecher schlechter ist und das Hirn mit der Fehlerkorrektur mächtig beschäftigt ist. Um diese Theorie zu untermauern, lest doch mal folgenden Text: Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, Mit etwas geistiger Leistung ist dieser Text , obwohl syntaktisch grotten-falsche, aber dennoch relativ leicht zu dechiffrieren. Braucht aber Rechenleistung. Ähnlich, behaupte ich, liegt die Sache beim Händifonieren. |
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Zitat:
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Dann dürften wir wohl auch künftig wohl auch keine Gespräche mehr mit dem netten Beifahren oder der überaus hübschen Beifahrerin führen. Gerade letzteres würde ja wohl unserer Gehirn sehr beanspruchen.
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Zitat:
Was ist dann, wenn Emotionen mitspielen: (ver)liebt, (ver)ärgert, lachen, ... Was ist dann, wenn Kinder etwas wollen, sich streiten, weinen, ... Was ist dann, wenn man selbst dadurch abgelenkt ist, dass eine Unterredung mit dem Chef oder einem wichtigen Kunden, eine neue, unbekannte Präsentation ansteht ... ? Was ist dann, wenn man sich sorgen um die Zukunft macht ? Was ist dann, wenn man einfach mal vor Glück aus der Haut fahren möchte ? Was ist dann, wenn man eine spannende Radiosendung hört ? Soll nun dies auch alles auf die Bußgeldlliste ? Dann werde ich mein Geschäft auf den KFZ Sektor ausdehnen, denn sicher wird dann in jedes Auto eine Webcam eingebaut, welche mit einem der 5 Millionen (überflüssigen?) Beamten verbunden ist, um die Fahr- und Staatssicherheitskontrolle zu garantieren. Es ist schon toll in Dtl., einem Teil des durchkontrollierten Europas zu leben. Nur so als überflüssige ! Frage: wo soll die deutsche Sicherheitsmanie enden ? Peter |
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