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Sage-Partner beschweren sich
Sage erhöht kontinuierlich die Anforderungen an die eigenen Vertriebspartner, diese wiederum wollen mit einem eingetragenen Verein ihre Interessen wahren, es geht um das ...
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Sage-Partner beschweren sich
Sage erhöht kontinuierlich die Anforderungen an die eigenen Vertriebspartner, diese wiederum wollen mit einem eingetragenen Verein ihre Interessen wahren, es geht um das ...
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Sage-Partner beschweren sich
Eine Entwicklung die leider auch bei anderen großen Softwareherstellern zu beobachten ist. Das Bestandskundengeschäft, insbesondere die Verlängerung von Wartungsverträgen, wird von den Herstellen immer mehr als Selbstläufer und Cash Cow gesehen. "Warum soll man denn dem Fachhandel mehr als ein paar Brotkrumen abgeben?"
Es fehlt an der Einsicht, dass die vor Ort tätigen Partner mit ihrer direkten und persönlichen Kundenansprache stark zur Kundenbindung und damit auch zur kontinuierlichen Vertragsverlängerung beitragen. Es ist halt schon ein Unterschied, ob ein Kunde bei Fragen und Problemen mit immer wieder wechselnden Callcenter Mitarbeitern konfrontiert wird oder ob er einen, ihm persönlich bekannten Betreuer, ansprechen kann. Aber dieser Service kostet halt Geld. Wenn die Margen im Verlängerungsgeschäft nun aber so stark reduziert werden, dass sie zum Teil schon nicht mal mehr die Abwicklungskosten decken bleibt uns Fachhändlern also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Pest - weiter wie bisher mit deutlichen Einbußen beim Ertrag und dem Risiko die Autorisierung zu verlieren Cholera - extreme Fokussierung auf das Neukundengeschäft und damit weniger Zeit und Zufriedenheit im Bestandskundengeschäft. Das beste Negativ Beispiel liefert der Sektor der Telefonanbieter. Nirgends fühlen sich die Kunden velassener und ist die Unzufriedenheit der Kunden größer als in diesem Bereich. Geändert von CADmium (19.06.2012 um 12:35 Uhr). |
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Sehr geehrtes CP forum-Mitglied CADmium,Sie haben in der Tat Recht. es gibt bei den Herstellern den Trend, die Zahl der zu betreuenden Partner zu reduzieren, aller Anbieter wollen vor allem mit den 20% der Reseller arbeiten, die 80% des Gesamt-Channel-Umsatzes dieses Herstellers erzielen. Gleichzeitig wollen aber viel Software- und Security-Anbieter neue Kunden im Mittelstand gewinnen, hier seh ich ein Dilemma.
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Dr. Ronald Wiltscheck Chefredakteur ChannelPartner --------------------------------------------------- IDG Business Media GmbH Lyonel-Feininger-Str. 26 D-80807 München Tel. 089 36086 753 E-Mail: rw@channelpartner.de www.channelpartner.de www.idg.de |
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Das Prinzip "Händler zahlen dafür, dass sie Sage verkaufen dürfen" erledigt sich hoffentlich bald von selbst. Bei PC-Kaufmann und GS-Software lohnt es sich bereits im Internet nach einem bestimmten Softwarehändler zu suchen, der die Software nahezu zum HEK von Sage weiterverkauft. Die Händlergebühr hierfür ist also rausgeworfenes Geld. Die Arroganz von Sage im Umgang mit Fachhändlern wird nur noch durch die Dreistigkeit überboten, dass FH-Kunden sich zwangsregistrieren müssen und somit von Sage mit Direktmarketingmaßnahmen sukzessiv abgeworben werden. Solche Partner braucht kein Mensch, kein Fachhändler. Solange diese "Methoden" bei Sage "normal" sind, muss ich diese Software nicht vertreiben!
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