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Die Endkunden bei nbb.de kaufen die Geräte ja auch nicht palettenweise, sondern einzeln. Aus welchem Grunde sollte ich hier also Palettenpreise der Distris mit Einzelpreisen der Etailer vergleichen? Das macht keinen Sinn.
Ausserdem, weisst Du eigentlich was das für ein Notebook ist? Eines Deiner beliebten Nischenprodukte! Selbst Ingram legt sich davon nur 36 Stück = 1 Palette auf Lager... wie glaubwürdig ist es da wohl, wenn ich gleich mehrere Paletten anfrage? ![]()
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---------------- Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg! Henry Ford I. amerikan. Automobilindustrieller, Gründer der 'Ford Motor Company' 1863 - 1947 |
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Ich meinte eher Nischenmärkte als -Produkte. Wenn der IT-Händler versucht, auf die E- und Retailer-Preise einzusteigen hat er IMHO null Chance. Es sei denn, er kann BIG. Wir müssen uns vom klassischen HW-Geschäft lösen, da sind die "andern" uns voraus. Was können wir aber denn besser als die "anderen"? Bringen wir das dem Kunden auch so rüber? Sollten wir nicht zB Lösungen statt reine Produkte verkaufen? Wenn ich an einem Produkt nur ein paar Teuros an Marge erzielen kann und der Kunde nicht bereit ist für Service (Lieferung, Installation, Vor-Ort-Service etc.) mehr zu zahlen, dann verzichte ich lieber auf das "Geschäft". Das schon beschriebene Multifunktionsgerät für nur 15 E zu verkaufen, mit all den beschriebenen Leistungen, kann sich eigentlich nur der leisten, der sein Geld hauptberuflich woanders verdient. Geändert von BUFT (18.07.2009 um 14:08 Uhr). |
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In den meisten Punkten stimme ich mit Dir vollkommen überein - insbesondere darin, dass ich lieber auf ein Geschäft verzichte, als draufzuzahlen.
Allerdings bin ich darüber hinaus der Auffassung, dass Servicegeschäft und Handelsgeschäft im Controlling zwei getrennte Dinge sein sollten. Im Sinne von Kostenstellen und Erträgen möchte ich sowohl beim Service, als auch am reinen Handel einen positiven Ertrag erwarten - und nicht nur bei der Mischkalkulation dieser beiden Geschäftszweige. Das immer wieder gehörte Argument "Verkauft Lösungen statt Produkte" klingt so harmlos, weil es ja wie gesagt vertrieblich 100% richtig ist! Kalkulatorisch ist das Argument allerdings eine Bombe, wenn es dazu verwendet wird, Verluste im Handelsgeschäft mit möglichen Gewinnen im Service zu rechtfertigen!!! Hersteller und Distris geben EVKs raus, die nur 2,50 über dem HEK liegen und statten Etailer mit 20-30% Rabatt aus, propagieren aber unisono, wir sollen doch "mehr Lösungen" verkaufen... Was sagen die da in Wahrheit? Sie sagen in Wahrheit: "Nehmt Eure Gewinne aus dem Service, kauft davon zu überhohten Preisen unsere Produkte, so landen dann sowohl die Hardwaremarge als auch Eure Servicemarge in unserer Tasche - für Euch Händler bleibt nichts übrig!". Fazit: Seit auf der Hut, wann immer das "Lösungen statt Produkte-Argument" genannt wird! Vertreibt Lösungen, aber kalkuliert dabei trotzdem jedes Einzelprodukt und jede Serviceleistung separat!
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>>Wir müssen uns vom klassischen HW-Geschäft lösen, da sind die "andern" uns voraus.
Da hab ich mich wohl nicht so klar ausgerückt. Ich mache kein reines Handelsgeschäft (den Laden habe ich vor Jahren dicht gemacht) mehr, von daher kann ich auch keine Margen verschieben. |
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Die Stellungnahme des Herstellers auf Nachfrage der Redaktion
Lenovo hat auf unsere Anfrage zu diesem Preis folgendes Statement abgegeben:
Die Problematik ist uns bekannt - und wir "unternehmen" auch in Teilbereichen etwas dagegen. Wir unterscheiden 3 unterschiedliche Bereiche des Graumarktes. 1. Ein Händler kauft außerhalb der EU (zumeist USA) Lenovo Produkte. Wenn wir einen Händler dieses Vergehens verdächtigen können wir dagegen vorgehen. Ihn markenrechtlich verfolgen. Ihn abmahnen und auf Unterlassung verklagen (und ihm dann mit einer einstweiligen Verfügung belegen, die bei Nichbeachtung zu einem Ordungsgeld führt). Meistens steht dem Aufwand kein angemessener Ertrag gegenüber. D.h. wir unternehmen in Einzelfällen hier nichts. 2. SBO (special bit opportunity) -Mißbrauch; ein Tier 2 Partner fragt einen Projektpreis an, der ihm gewährt wird. Er verkauft jedoch mit diesem Preis an andere Endkunden. Da er AGB unterschrieben hat, macht er sich strafbar. Sobald wir davon erfahren, wird dieser Händler verklagt. Dort laufen die meisten Verfahren. Über dir wir leider nicht sprechen dürfen, da ein Großteil der Verfahren noch laufen. 3. SBO Mißbrauch/Tier2 to Tier 2; hier kauft ein Tier 2 -Partner Grauware und verkauft sie an einen anderen Tier 2 Partner; in diesem Fall sind wir machtlos; denn hier macht sich der 2. Tier2-Partner keines Vergehens schuldig; dort können wir nur den Tier 2 der "grau" gekauft hat anklagen. Siehe 2.
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Redaktion CP |
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Danke Frau Wöhe!
Können Sie bitte bei Lenovo noch einmal gezielt nachhaken? 1. Liegen Lenovo konkrete Verdachtsmomente vor, dass auf notebooksbilliger.de, cyberport.de usw. tatsächlich Graumarktwaren verkauft werden? Denn wenn es keine konkreten Hinweise gibt, warum wird dann genau dies mit der Antwort von Lenovo suggeriert? 2. Wie kann es SBO-Missbrauch zu einem Notebook geben, dass noch gar nicht auf dem Markt erschienen ist? Und wieder: Gibt es konkrete Hinweise darauf, dass die Geräte bei den prominenten Etailern ehemalige SBOs sind (dies ließe sich anhand der Seriennnummern sehr leicht feststellen)? 3. Sind Graumarkt und SBO-Missbrauch wirklich die einzigen Ursachen der Preisdifferenzen, die Lenovo erkennen kann? Was ist mit nachträglicher Umsatzvergütung? Was ist mit co-marketing-Geldern? Eigentlich bin ja schon froh, dass in diesem Fall nicht "Lagerüberhänge" als Ursache genannt wurden...
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Hallo,
ich hab mal eine Frage zur Aussage 1 von Lenovo. Als Hänlder ist es mir doch nicht Verboten ware aus dem Ausland zu importieren und hier entsprechend teuer zu verkaufen, wenn die Ware ordnungs gemäß verzollt und bezahlt ist. Lenovo und viele anderen Impotieren Ihre Ware letztendlich auch aus dem Ausland. Wenn ich dies mit den Reimporten aus dem KFZ-Markt vergleiche müsste diese auch verboten sein ist es aber nicht hier müssen sogar die deutschen Werkstätten die Garantie übernehmen. Es wäre grundsätzlich mal rechtlich zu klären ob ein Import einer Marke aus dem Ausland überhaupt verboten ist, was ich ehrlich stark bezweifele. Liebe Grüße und schönes Wochenende Arno Lesmeister |
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