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Asus Notebook X57VN-AP174C
Der günstigste Distributor, den ich finden konnte, bot das Gerät für 569,- EUR an, die ersten 8 E-Tailer im Heise-Preisvergleich liegen alle bei 553,78 EUR. Auf telefonische Nachfrage beim Distri nannte man mir 559,- EUR.
Ich hab den Verkäufer, den ich seit acht Jahren kenne, natürlich damit konfrontiert. Unter den Shops waren so Größen wie easynotebooks, Home Of Hardware, Bora und Cyberport. 553,- EUR "ginge nur noch unter allergrößter Not, dann sei aber rein gar nichts mehr verdient". Ich hab ihn dann noch gefragt, ob er das ernsthaft glaube, dass die ALLE durch die Bank nichts an den Geräten verdienen würden. Antwort: "Ich weiß es nicht." und dass ihm ein Verkauf für das Geld "keinen Spaß" mehr machen würde. "Mir auch nicht", hab ich geantwortet und mich artig für seine Mühe bedankt - so wie es mein Kunde dann letztlich auch bei mir getan hat... |
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..und wieder zeigt sich, dass der Endkunde mit I-Net-Erpresserpreis durch gekommen ist und es bei nächsten Käufen wieder versuchen wird.
Ich sage in solchen Fällen zum Kunden "Dann sollten Sie das Gerät dort bestellen." Man sieht sich immer 2 mal im Leben. Sollte der Kunde mit Problemen wieder zu mir kommen, sage ich ihm : "Mit diesem Problem sollten Sie sich auch wieder an den Händler Ihres Vertrauens wenden." Da verzichte ich gerne mal auf das Geld für die Dienstleistung. Vielleicht lernen einige Kunden nur so die "höheren" Preise im Fachhandel zu akzeptieren. Wer billig kauft, sollte auch billig abgehandelt werden. |
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Warum schickst du den Kunden weg? Ich kann die Kunden verstehen, wenn ich an einem solches Notebook noch Geld verdienen will zahlt der Kunde gut 30-40% mehr und das kann man nicht mit Service rechtfertigen.
Also lass ich in solchen Fällen den Kunden das Ding billig im Netz kaufen, oder kaufe es in seinem Name und kassier ne Beratungsgebühr. Wenn er es gleich selber kauft und mich außen vor lässt, bekommt er halt die passende Rechnung im Servicefall, mit dem Hinweis das das billiger geworden wäre wenn er das gleich bei mir bestellt hat. Aber bitte keinen Kunden vor den Kopf stoßen, der Kunde sitzt am längerem Hebel. |
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Ich hab ja niemanden vor den Kopf gestoßen - außer vielleicht den Verkäufer beim Distri. Aber auch dem gegenüber bin ich selbstverständlich völlig korrekt geblieben. Hey, ich bin seit 21 Jahren im Geschäft, da verliert man so schnell nicht mehr die Fassung ;-)
Der Laden ist eh nur so ein "Mitläufer" bei uns. Dass der Kunde am längeren Hebel sitzt, halte ich übrigens für ein Gerücht, aber das ist ein anderes Thema, dass nicht in diese Diskussion gehört. |
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Zitat:
So groß sind die Diffenzen auch nicht. ASUS gibt die Preise ja auf derren HP ja bekannt und daran halte ich mich. Da sind zum Versender-Preis um die 5-7 % Differenz. |
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Das besagte Asus-Notebook wird auf der Asus-HP mit einem empf. VK von 779,- EUR (das sind 15% auf meinen EK) aufgeführt, der Preis bei Heise ist 659,- EUR (jeweils inkl. Steuer). Das ist eine Differenz von über 18%. Wenn ich dazu dann noch meine Marge rechne, bin ich locker bei den von "blueline" in den Raum gestellten 30% und wenn ein Gerät im Fachhandel ein Drittel mehr kostet als im Internet, muss der Kunde schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn er im Fachhandel kauft.
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Also ich verzichte in dem Fall auf das Hardwaregeschäft und lasse den Kunden sein Notebook kaufen wo er möchte.
Eigenartigerweise besteht dann die 50:50 Chance das der Kunde umschwenkt und doch unbedingt bei mir kaufen möchte, um die Möglichkeit des Ansprechpartners vor Ort nicht zu verlieren. Das wiederum habe ich noch niemandem verweigert, egal wo er kauft. Bei meinen echten Kunden bin ich dann bloss wesentlich kulanter, wenn es um die Abrechnung der Serviceleistung geht. ![]() Bei Asus fällt mir ein, vor gar nicht langer Zeit (ca. 3 Monate) erzählten mir bei genauso einer Diskussion mehrere Distris unabhängig voneinander, das Asus die Bezugspreise in Zukunft für alle gleich gestalten möchte und ich die Notebooks überall nur zu dem genannten Kurs beziehen könnte. Da ist denn ja anscheinend auch nicht soviel draus geworden. ![]() |
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Zitat:
welche Marge rechnest du dazu und wofür die Marge? Ich berechne den empfohlenen ASUS VK ohne weitere Aufschläge. Ich bestelle Notebooks und habe weder Ausstellungsgeräte noch Lagerware. |
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*sfz* Habe ich mich irgendwie unklar ausgedrückt?
Preis beim Distri: 569,- EUR empf. VK: 779,- EUR, entspricht rund 15% EK-Distri netto zu empf. VK brutto Preis beim E-Tailer: 659,- EUR brutto, das entspricht rund -1% Marge zum EK-Distri. Wenn ich also beim Distri oder bei E-Tailer einkaufe, kann ich das Gerät entweder weiter verschenken oder aber 15% Marge aufschlagen und damit zu teuer sein. Natürlich gibt es Kunden, die bereit sind, einen höheren Preis zu zahlen - zum Glück. Natürlich supporten wir auch Geräte, die nicht bei uns gekauft wurden - gegen Bezahlung. Das ist ja alles selbstverständlich! Die einzige Frage ist und bleibt: Warum soll ich noch beim Distributor kaufen, wenn ich als Endkunde im Internet gleiche oder sogar bessere Preise bekomme? |
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Zitat:
Schließlich muss doch jemand die Gewinne der Distis und Hersteller erbringen, die gehen doch sonst pleite. HILFE!!!...Solidarität mit Distis! Kauft mehr bei Distis! Opfert euch für sie auf! Die Aktionäre und Manager werden es euch auf ewig danken! [Ironiemodus=OFF] ![]() ![]() |
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