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verteufelte Brother Top-Seller
Hallo in die Runde,
ich bin wohl sowas wie der Neue. Ich habe mein Gewerbe eine Zeit lang mehr oder minder ruhen lassen und habe der Einfachheit halber alle möglichen Bestellungen an einen Händler im norddeutschen Raum durchgereicht, der in Preisvergleichen, wenn er gelistet ist, nie so richtig schlecht ist und habe mir meine 10% geholt. Seit einigen Wochen suche ich wieder seriöse Quellen ohne ungelabelte Grau/OEM-Ware und bbekomme gerade mal wiedern den Koller, nachdem ein teuflischer Distributor aus Braunschweig mir ein Schewin für einen Dukatenesel vormachen möchte. Ich kriege tolle Aktionspreise angezeigt, z.B. HL 2150N für 99,00€ netto (NBB 98,24) oder Brother MFC-9120CN für 339,00€ netto statt 323,55 die mein Endkunde bei NBB bezahlt. Es ist natürlich nur eins von duzenden Beispielen die ich - wie ihr wohl alle wisst und erlebt - täglich wieder finde bzw zugemailt bekomme. Fast schon positiv überrascht war ich, dass NBB das Lenovo G550 (bei Devil NO03170) mit 11 ct kaum günstiger verkauft und nur die Plattengröße doppelt so groß ist. Und dann hab ich mal eine Frage: Nachdem ja die LG 22NS-Brenner offenbar bei vielen Händlern regulär für ca 15,00€ netto liegen, kann mir irgendwer sagen, ob es auch Distri's gibt, die zumindest in die Nähe kommen? Ich erwarte ja nicht mal, dass ich so günstig einkaufen kann, wie mein Kunde... -.- Simon |
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Ich kenne keinen Distri, der beim LG GH22NSxxx in die Nähe von 15,- EUR netto kommt.
Siehe auch hier: http://www.channelpartner.de/forum/s...d-brenner.html Auch ansonsten decken sich deine Beobachtungen exakt mit unsren täglichen Erlebnissen: Private Endkunden kaufen Einzelstücke im Etail günstiger (inkl. 14-Tage-Rückgaberecht und oft noch portofrei und sofort lieferbar) als wir Fachhändler. Obwohl wir meist mehr als 1 Stück wollen, kein Rückgaberecht haben, Porto extra zahlen und oft noch ewig auf die Lieferung warten müssen.
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---------------- Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg! Henry Ford I. amerikan. Automobilindustrieller, Gründer der 'Ford Motor Company' 1863 - 1947 |
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Geht mir/uns genauso... Bsp.: Bin auf der Suche nach einem "speziellen" G.Skill-Ram.
Wave hat ihm für um die 94,- zzgl. Steuer+Versand. API hat ihn nicht auf Lager... Alternate haut ihn für 99,- raus... Macht alles keinen Spaß ![]() |
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Gerade bei Alternate/Mix/wave...
brauch ich eh immer erstmal was für die Nerven, denn da ist ja das Schweinepreisproblem auf fast die gesamte Produktpalette ausgedehnt.
Alternate hat ja früher in den Zeitschriften sogar noch Werbung dafür gemacht, man möge sich als Händler an Wave wenden. Hab ich gemacht und wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte als ich die Konditionen im Vergleich sah. Ich weiss auch nicht, ob ich bei Actebis zu ehrlich bezüglich meiner bisherigen Umsätze gewesen bin oder ob das so ein Laden ist, wo man um einen ernst gemeinten Preis feilschen muss, aber die müssen ja einen Glückstag haben, damit nicht alle gängigen E-Tailer -5% sind. Und dann rufen die einen an und wollen ernsthaft wissen, warum man nichts kauft... Kann das jemand bestätigen? Die Hydra aus Bremerhaven ist ja wenigstens "ehrlich" und beliefert Händler und Kunden zum selben Preis. Auch wenn der Service viel gescholten ist, ich hatte da kein grosses Theater bisher. |
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@pat:
Immerhin ist Wave wenigstens "symbolisch" günstiger als Alternate. Da das ein und derselbe Anbieter ist, wäre es ja geradezu grotesk, wenn der Distri teurer ist als sein eigener Endkundenshop. Aber selbst das klappt nicht immer... Preiserhöhungen (Dollarschwankungen etc.) werden bei Wave sofort durchgereicht, während bei Alternate anscheinend erst die Bestandsware abverkauft wird - so kommt es in manchen Fällen dann doch dazu, dass Alternate billiger ist als Wave. -- Zitat:
Das ist ja der Grund, warum es diesen Schweinepreisalarm gibt. Das ist auch der Grund, warum es die Bewegung CHIC (Chancengleichheit im Channel) gibt. Weil uns wieder und wieder gesagt wurde (und es früher so unkommentiert auch in der Fachpresse wiedergegeben wurde), dass die Schweinepreise im Internet ein Phänomen von 1-Mann-Wohnzimmerfirmen wäre, die mit illegalen Grauwaren/Re-Importen und ausschließlich im Low-Cost-Segment handeln etc. ... alles Unsinn! Wir haben u.a. mit diesem Schweinepreisalarm und selbsterstellten Statisktiken nachgewiesen, dass das Problem über fast ALLE Hersteller, über fast ALLE Produktkategorien und über ALLE Preisklassen exisitiert!! Und nicht bei 1-Mann-Wohnzimmerfirmen (die gibts auch, aber die sind kein echtes Problem, weil schnell tot), sondern vor allem bei den zertifizierten Partnern der Hersteller! So haben wir z.B. bei HP die Preise der Broadliner (ingram, Actebis, Also, Techdata) mit den Onlinepreisen von HP-Premium-Partner verglichen und festgestellt, dass private Endverbraucher im Schnitt 14% günstiger im Etail kaufen, als wir Fachhändler beim Broadliner. Minus 14% schon im EK! Welcher Händler soll da noch was verdienen können? Die Schwankungen betrugen dabei zwischen +5% bis -50%, aber nur bei 4 von 100 Artikeln hatten wir einen Einkaufsvorteil gegenüber den Privaten Endverbrauchern. Bei 96 von 100 waren die Privatkunden besser dran. => Damit konfrontiert, hat die damalige Channel-Chefin von HP, Frau Dorit Bode uns "selektive Wahrnehmung" vorgeworfen und das Problem als praktisch nicht existent deklariert. Problem gelöst! So einfach geht das. (Zum Nachlesen: http://archiv.channelpartner.de/dist...79/index1.html) Frau Bode ist heute bei Microsoft für den Aufbau des neuen Fachhandelspartnerprogramms zuständig - den Rest möge sich jeder selbst denken. --- Ach so, Feilschen bringt bei den Broadlinern übrigens wenig... auch große Stückzahlen lösen nur ein müdes Lächeln, aber kaum preisliches Entgegenkommen aus. Die Distris sind in diesem kranken Spiel auch nur ein Spielball der Hersteller - die haben ja selbst nicht die Margen von 10-15%, die sie uns als Nachlass geben müssten, damit wir wieder konkurrenzfähig werden. Die Ware der Etailer kommt zwar aus den Lagern der Broadliner (erkennbar an den Versandaufklebern von Ingram & Co., die auf den Kartons immer noch draufkleben, die von Amazon oder NBB.de kommen). Aber die Schweinepreise machen die Hersteller selbst - direkt mit den Etailern. Da gibts Warenwertvergütungen, Backend- und Frontend-Boni, Werbekostenzuschüsse, Postengeschäfte bei Quartals- und/oder Lagerdruck etc... und so steht dann Ware am Ende billiger im virtuellen Schaufenster der Etailer als bei deren eigenen Lieferanten, den Broadlinern.
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-Und dann hab ich mal eine Frage: Nachdem ja die LG 22NS-Brenner offenbar bei vielen -Händlern regulär für ca 15,00€ netto liegen, kann mir irgendwer sagen, ob es auch Distri's gibt, -die zumindest in die Nähe kommen? Ich erwarte ja nicht mal, dass ich so günstig einkaufen -kann, wie mein Kunde... -.-
Hallo Simon, weil in Deutschland auf Brenner noch ein zusätzlicher Aufschlag abgeführt werden muß, müsstest Du einfach im europäischen Ausland bestellen. Dann bekommst Du die Brenner auch für 15 Euro. Den Kopierschutz-Aufschlag oder was auch immer müsstest Du dann allerdings direkt an irgendeine Abzockerfirma abführen, ansonsten würdest Du genauso illegal handeln wie die Internetfirmen. Gruß colaka |
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Zitat:
da würde ich mal sagen, warst du früher mit deinen 10% besser bedient. Würde mich nur mal interessieren welcher Händler in Preisvergleichen gut aussieht und noch dazu 10% davon abtreten kann?
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b.kroenauer |
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Zitat:
Inzwischen bestelle ich zwar zum Teil immer noch dort, will das aber bis auf CPU/Speicher, hochpreisige Peripherie und z.T. Grafikkarten auf einen Distributor verlagern - wegen des freundlichen und lösungsorientierten Ansprechpartners und weil ich inzwischen wieder "ernsthaft" kalkuliere und die Differenz daher kaum auffällt.Ich muss mich nicht mehr mit Graumarkt-Festplatten etc. herumschlagen und habe das Gefühl, dass ich auch wenn grösserer Mist passiert einen kompetenten Menschen an der Leitung habe, dafür bezahle ich im Schnitt 1-1,5% mehr. Ich finde die Diskussion über Preisgesstaltung im E-Tail wichtig und ich Stimme jedem sofort zu, der sagt "50.000EUR Jahresumsatz müssten besser gestellt sein als 500,00", aber wer als Kunde zu mir kommt, weiss oft bevor er zum Telefon greift, dass er das selbe Gerät oder ein ähnliches bei Notebooksbilliger.de oder einem anderen Kistenschieber 10-15% günstiger bekäme. Er geht aber zu mir, weil ich ihm auch den Speicher einbaue, seine Daten kopiere und erkläre, warum der PC für 350,00€ inkl. Windows 7 durchaus reicht und er keinen Medion Akoya mit Quad Core, Mega Platte und verstümmelter Grafikkarte kaufen sollte, wenn er ausschließlich Briefe schreibt. Und solange solche Kunden sogar nach 5 Jahren "Abstinenz" froh sind, ihr Systemhaus wieder los zu werden, wodurch Sie zwar nur eine geringe Menge Geld sparen, aber wenigstens wieder erklärt bekommen, wofür sie es ausgeben, glaube ich daran, auch so überleben zu können. Simon Geändert von OffiKi (12.04.2010 um 21:08 Uhr). |
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Das mag stimmen, aber den mir zur Verfügung stehenden Quellen nach ist der Importeur bzw. Hersteller für die Abgaben zuständig. Zumindest scheint man sich daher nicht die Finger zu verbrennen, wenn man da kauft.
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Inzwischen bestelle ich zwar zum Teil immer noch dort, will das aber bis auf CPU/Speicher, hochpreisige Peripherie und z.T. Grafikkarten auf einen Distributor verlagern - wegen des freundlichen und lösungsorientierten Ansprechpartners und weil ich inzwischen wieder "ernsthaft" kalkuliere und die Differenz daher kaum auffällt.







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