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  #1 (permalink)  
Alt 21.03.2011, 23:41
Moderator von CHIC
 
Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 272
Ronny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
S-ATA Probleme

Hallo Forum,

wir haben überdurchschnittlich viele Probleme merkwürdiger Art bei S-ATA Laufwerken (HDD wie DVD). Einen Zusammenhang mit dem Sandy-Bridge-Fehler schließe ich eigentlich aus, weil uns die Probleme schon länger begleiten und auch bei AMD-Boards auftreten:

So hing bei einem PC hier im Haus der Rechner im POST bei der Erkennung der Festplatte fest. Nachdem wir das S-ATA Kabel an einen anderen Port angeschlossen hatten, fuhr der Rechner wieder problemlos hoch (allerdings ständig "Disk"-Fehler im XP-Ereignisprotokoll, die sich jedoch nicht weiter auswirkten).

Solche Erfahrungen haben wir (nicht nur in letzter Zeit) auch bei Kunden-PCs schon des öfteren gemacht. Nach dem Austausch des S-ATA Kabels oder einfach des S-ATA Ports funktionieren die Geräte dann meist wieder mehrere Wochen, bis das Problem irgendwann erneut auftritt und auf gleiche Weise behoben werden kann (auch das Anschließen an einen Port, der vorher schon mal benutzt worden war, hilft mitunter).

Frage nun: Sind die Boards alle schei*e, macht unsere Werkstatt irgendwas falsch oder haben wir einfach nur 'ne Pechsträhne?! Hat jemand ähnliche Probleme - und vielleicht sogar einen Lösungsvorschlag??
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  #2 (permalink)  
Alt 25.03.2011, 06:15
Neues CP-forum-Mitglied
 
Registriert seit: 25.03.2011
Beiträge: 1
Multiknickspant befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
ähnliche Probleme

Moin!
Haben ähnliche Problemhäufungen festgestellt!

Als Zusatzinfo: ich habe tlw. HDDs ausgetauscht (wg. der vielen Fehler im chkdsk-Protokoll) - aber nach 3-6 Monaten hatten auch diese HDDs den gleichen Effekt wieder.
Die ausgetauschten alten HDDs laufen bei uns aber als Test-HDDs seit dem einwandfrei....
alles zeigt auf Mainboardprobleme, aber Wissen bzw. eine Lösung wäre wünschenswert!
bin gespannt...
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  #3 (permalink)  
Alt 25.03.2011, 07:20
Neues CP-forum-Mitglied
 
Registriert seit: 25.03.2011
Ort: Hesel
Beiträge: 1
COMOK befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen hoch

Hallo,

wenn Bios-Update, aktuelle Treiber und defekte Kabel getauscht sind gibt es noch die Möglichkeit den Modi des SATA-Controllers zu prüfen. RAID/AHCI/IDE sollte generell AHCI sein. Der Fehler kann bestimmt im Einzeltestverfahren gefunden werden. Wenn Festplatten hochdrehen und im Bios sichtbar sind ist oft auch das Mainboard bzw. der darauf befindliche SATA-Controller nicht ok.
Durch das Austauschen eines SATA-Kabels (welches ok ist) bewirkt man nichts, außer das man zum zweiten mal starten muss und das Netzteil dann schon die Kondensatoren teilgeladen hat bringt das den Kickeffekt.

Mein Tip: Netzteil tauschen ...hier können besonders beim Kaltstart Schwankungen enstehen.

Viel Erfolg wünscht www.comok.de
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  #4 (permalink)  
Alt 25.03.2011, 12:27
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Registriert seit: 06.12.2008
Beiträge: 1
Stippe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die gleichen S-ATA-Probleme bei Acer-PC

Hallo!

Habe das gleiche Problem mit einem Kunden-PC Acer Veriton M464 mit Intel C2Q. Nach ca. 1 Jahr gingen die Probleme los und wiederholten sich alle 1-2 Monate.
Der Rechner bleibt plötzlich beim Booten oder danach hängen und lässt sich nur noch hart ausschalten. Im XP-Ereignisprotokoll war die Rede von SATA-Fehlern.
Da eine 3 Jahre-Vor-Ort-Garantie abgeschlossen wurde war der Acer-Service mittlerweile 5 mal vor Ort! Es wurde bis auf die CPU alles ausgetauscht, das Mainboard sogar 2 mal! Alle Kabel, Netzteil, HD(2x)+Brenner, einfach alles. Und immer kam der Fehler nach ein paar Wochen wieder!
Vor 2 Wochen hat Acer aufgegeben und den M464 komplett gegen einen X480G mit W7 Prof 64Bit ausgetauscht, nur die CPU ist geblieben.
Der Verdacht, dass es sich um das gleiche Problem wie bei den neuen Sandy-Bridge handelt, ist mir auch schon gekommen. Das würde aber heißen, auch ältere Chipsätze sind betroffen!
Bin gespannt ob jemand eine Erklärung für das Problem findet!
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  #5 (permalink)  
Alt 25.03.2011, 13:54
Benutzerbild von cmgclaudl61
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Beiträge: 16
cmgclaudl61 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen hoch RE: Sata Kabel

Eins ist sicher - die alten IDE Kabel machten keine solchen Probleme.

Ich finde es sehr interessant, dass dieses Problem mit den Sata Kabeln hier angesprochen wird.

Meine Überzeugung ist, dass die Kabel selbst das Problem verursachen. Ich habe bereits mehrere unterschiedliche Boards und CPUs verbaut und mit den Sata Kabeln der Festplatte verbunden. Also nix mit "Sandy Brigde", es waren auch "ältere" Boards und CPUs für die DC T- Serie oder auch AMD.

Immer war der Fehler nicht da, doch wenn ja, dann stellte ich fest, dass diese "disk fehler"generell vom Kabel selbst herrrühren.
Und zwar am Anschluss der Festplatte. Ich vermute, in dem Moment wo die nicht 100%ig mit Füllmasse komplett vernahtet werden (oder gar nicht) am Festplattenanschluß, gibt es einen Wackler, die kleinste Bewegung und man schlägt sich mit dieser Geschichte rum.

Nun habe ich mehrere Kabel ausprobiert, die sicherste Methode sind die mit Knick und dem Metallverschluss. Seither ist Ruhe. Auch die Geräte, bei denen der Fehler aufgetaucht ist, meckern nach dem Austausch nicht mehr.

Ich hoffe mal, es jetzt nicht verschrien zu haben.

Good Luck Freunde probiert es mal aus!
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  #6 (permalink)  
Alt 26.03.2011, 17:26
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Registriert seit: 29.11.2006
Beiträge: 73
AndiStroh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also wir setzten Boards nur von Gigabyte ein - und dann fast immer die mitgelieferten Kabel. Dazu Platten nur von Seagate, WD und Hitachi. Auf Samsung bei Platten bzw. Asus, MSI und Anderen bei Boards verzichten wir schon seit Jahren bewusst.
Wir haben bisher nicht ein einziges Problem in dem Bereich gehabt - nicht mal ansatzweise...
Allerdings muß ich sagen das grad die einfachen, roten SATA Kabel die manche Board Hersteller mitliefern nach längeren Betriebzeit mit Ausfällen glänzen. Bei Medion und FSC hatten wir das auch verstärkt das es da zu Problemen kam - auch das der Rechner sporadisch eingefroren ist etc. Bei "höherwertigen" Kabeln gab es noch nie Probleme.
Sorry das ich sonst nicht weiter helfen kann.....

Geändert von AndiStroh (26.03.2011 um 17:31 Uhr).
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  #7 (permalink)  
Alt 31.03.2011, 20:09
Neues CP-forum-Mitglied
 
Registriert seit: 31.03.2011
Beiträge: 1
stubbie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
SATA Probleme

ich mache das auch schon ein paar Jährchen, als man Asus noch für seine Boards lobte und die Boards teilweise Mangelware und richtig teuer waren.
ich habe diese Probleme Gott sei Dank noch nicht gehabt.
Aber so wie sich das hier anhört, würde ich meinen, das das was mit den SATA-Kabeln in Kombination mit dem Board zu tun hat:
Und zwar inder Art, daß die Kabel
a) entweder vom Innen-Material so schlecht sind, daß es eine m-boardseitige
Rückkopplung (widerstandstechnisch) über einen Masse-Port gibt und sich
da was "hochschaukelt"
b) oder die Kabel selbst wirken mit irgendwelchen Widerstandswerten wie
eine Bremse, daß dann die Southbrigde oder einen verwandten Elko
wegpfeifen läßt
Durch ein Umstecken wird dann jeweils der Widerstandswert wieder neu aufgebaut....
c) oder ein (spezieller) SATA-Wurm

ergo testen erst mal bis es raucht:
- Smarts über längeren Zeitraum auslesen mit HD Tune Pro & Crystal Disc Info
und logs prüfen ggf. gben die einen Hinweis auf den Verdacht
- Boardspannungswerte dauerprüfen, soweit machbar
(Messkarten für PCI gibt es ja)
- NT-Input dauerprüfen
- optional prüfen ob ggf. Jumper an der den HDD stecken, es gibt noch
SATA-Platten mit Jumpis
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  #8 (permalink)  
Alt 01.04.2011, 20:16
Moderator von CHIC
 
Registriert seit: 13.10.2006
Beiträge: 272
Ronny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Vielen Dank erst mal für Eure Antworten. Ich halte mal fest:

1. Es scheint KEIN Problem einer spezifischen Hardware oder Hardware-Kombination zu sein, da das Problem herstellerübergreifend auftritt.

2. Ein BIOS-Problem möchte ich aus gleichem Grund ebenfalls ausschließen, außerdem haben wir natürlich alles gepatcht.

3. Es ist definitiv kein Malware-Problem, da der Fehler (wie ich auch geschrieben hatte) tw. schon im POST auftritt.

4. Ich sehe auch nicht, was sich da an einem "Masse-Port" (??) "widerstandstechnisch hochschaukeln" (über Monate, wo die PCs i.d.R. 8h am Tag laufen und 16h aus sind?!?) könnte... und es raucht auch definitiv keine Southbridge und kein Elko ab, denn ein abgerauchter IC ist ein abgerauchter IC, bleibt ein abgerauchter IC. Wie ich aber schrieb, kann es durchaus sein, dass ich einen S-ATA-Port, an dem das Problem auftrat, irgendwann "wiederverwenden" kann und einen geplatzten Elko sieht man. Wenn man den Fehler in der Elektronik sucht, dann könnte ich mir höchstens irgendein Halbleiter-Problem vorstellen, aber dazu fehlt mir das nötige Fachwissen. Werde aber mal einen Freund (Elektroniker) darauf ansetzen.

Am wahrscheinlichsten scheint mir die Theorie von cmgclaudl61 zu sein. Da an unserem Problem-PC der Fehler gestern wieder auftrat und an einem Kunden-PC ebenfalls, haben wir bei diesen beiden Maschinen jetzt mal die S-ATA-Kabel gegen hochwertige mit 90°-Knick und Metallclip ausgetauscht und harren gespannt der Dinge.
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