22.11.2007 | 10:10 Uhr

Case Study: Mit gingcom Röntgenbilder sichern

Seit 1978 entwickelt und vertreibt Medos IT-Systeme für medizinische Einrichtungen und Arztpraxen. Dabei hat man sich besonders auf Radiologie- und Patienten-Management-Systeme konzentriert. Entsprechend außergewöhnlich ist die IT-Landschaft des Unternehmens: Bei 50 Mitarbeitern in der Zentrale machen neben circa 90 PCs und 20 Notebooks 30 Server die IT-Architektur aus. Davon sind nur 2 Exchange-Server. Das "Missverhältnis" ergibt sich aus der Arbeitsweise des Unternehmens: Die Server sind das Experimentier- und Testgebiet der Medos IT-Berater. Hier werden die IT-Umgebungen von Kunden simuliert und neue Anwendungen getestet. Viele der bei Medos verwendeten Daten sind außerdem Ergebnis bildgebender Verfahren der Medizin – und deswegen besonders groß.

Besondere Herausforderungen an Storage und Archivierung

Nicht nur die Zahl der Server macht das Backup und die Archivierung bei Medos zu einer komplizierten Angelegenheit: Von vielen Dateien gibt es unzählige Versionen und der Mail-Verkehr umfasst durchschnittlich 800 bis 900 E-Mails – pro Tag. Archivierung und Backup wurden bisher über eine mehrfach redundante Datenhaltung auf Platten abgebildet. Der Aufwand für Rücksicherungen war dementsprechend hoch. Auch in Bezug auf die Konformität zu gesetzlichen Vorschriften und Regelungen war die Lösung unbefriedigend.

Christian Hartmann, bei Medos verantwortlich für die gesamte Unternehmens-IT, begann nach einer besseren Lösung zu suchen – und fand einen Compliance-Workshop, den die Schneider & Wulf EDV-Beratung gemeinsam mit gingcom veranstaltete. Vorgestellt wurde die neue gingcom Appliance, die erste Komplettlösung für gesetzes- und regelkonforme Langzeit-Archivierung, Storage und Backup aller Daten in einem Unternehmensnetzwerk. "Das präsentierte Konzept fand ich überzeugend. Ganz besonders die Admin-Oberfläche. Damit lassen sich selbst komplexe IT-Architekturen ganz einfach verwalten. Im wahrsten Sinne des Wortes per Mausklick. Den definitiven Ausschlag gegenüber anderen Lösungen gab dann der Preis: Für rund 50.000 Euro findet man auf dem gesamten Markt nichts vergleichbares, schon gar nicht für mittelständische Unternehmen wie uns."

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