Klein, robust, langlebig
LEDs sparen nicht allein im Stand-by Energie
Zwar ist ihre Lichtausbeute noch nicht so hoch wie die einer Leuchtstofflampe, aber durch ständige Innovationsschübe sind LEDs (Licht emittierende Dioden) auf dem besten Weg, ihren Platz im Alltag der Menschen zu erobern.
Jetzt wurde erstmals der Sprung von der dekorativen Beleuchtung in die Allgemeinbeleuchtung geschafft und innerhalb weniger Jahre - so erwarten Experten - werden LEDs eine bedeutende Rolle bei der Beleuchtung von Privathaushalten, Verkaufsräumen und Büros sowie bei der Außenbeleuchtung spielen.
Es ist fast 130 Jahre her, dass Thomas Alva Edison die Glühlampe erfunden hat. Ein Glaskörper, ein Draht, ein Gewinde und Strom - mehr brauchte man fortan nicht, um Licht zu haben. Seitdem ist die Lampe in Küche, Wohn - oder Schlafzimmer der meisten Haushalte zu finden.
Bis auf das Material des Glühdrahts jedoch hat der technische Fortschritt seither weitgehend einen Bogen um die Glühlampe gemacht. Denn trotz aller Weiterentwicklungen ist sie mehr Wärme- als Lichtquelle, etwa 95 Prozent der zugeführten elektrischen Energie geht bei der Lichterzeugung als Wärme verloren.
Doch das Ende der Energieschleuder ist nah. So verbietet Australien ab 2010 ihren Verkauf, die USA wollen in den kommenden Jahren nur noch Modelle zulassen, die 70 Prozent effizienter sind als die herkömmlichen Glühbirnen.
Und auch in Europa wird man voraussichtlich bis Mitte des kommenden Jahrzehnts schrittweise aus der ineffizienten Lichttechnik auszusteigen. Stetig steigt die Zahl der Haushalte, die auf Energiesparlampen umrüsten. Manche Branchenkenner sehen die - wie Leuchtstofflampen - auf dem Prinzip der Gasentladung beruhenden Energiesparlampen allerdings nur als eine Zwischenlösung.
















