Coolink GFXChilla – Grafikkartenkühler

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CP product expert: Andreas Jeske, IT-House GmbH, www.ithouse-hannover.de
Hersteller und Name des Testgeräts: Coolink GFXChilla (zur Produktseite)
Testzeitraum: 26.09.2008 bis 10.10.2008
UVP: 29,90 Euro (brutto)
HEK: Angabe nur in der CP-Printausgabe oder im e-Paper
Offizielle Distributoren: Actebis, PNL-Tec

Effektive Grafikkartenkühlung

Erster Eindruck / Haptik
Mit vier high-performance Heatpipes und zwei großformatigen 80mm-Lüftern sorgt der „GFXChilla“ von Coolink für optimale Kühlung bei minimalem Geräuschniveau. Der GFXChilla bietet Kompatibilität zu vielen Grafikkarten, ist relativ leicht zu installieren und kann einfach umgerüstet werden. Der Kühler selber ist rund 161 mm breit und rund 330 Gramm schwer, die verwendeten Lüfter sind zwar 80 mm groß, dafür nur 10 mm dünn. Diese drehen laut Hersteller mit 2.000 Umdrehungen pro Minute und sollen dabei eine Lautstärke von nur 18 dBA erzeugen. Die Stromzufuhr erfolgt über einen 3-pin Molex Anschluss vom Mainboard.

Einbau
Für die Montage muss der originale Grafikkartenkühler demontiert werden. Das sollte für die meisten Anwender kein Problem darstellen. Leider muss auch der RAM-Kühler abgeschraubt werden, da sonst die Heatpipes im Weg sind und der Kühler nicht richtig aufliegt. Negativ aufgefallen sind ebenfalls die beiliegenden Passivkühler, die in nerviger Kleinstarbeit auf die RAMs geklebt werden müssen. Leider passen die verfügbaren Kühler auch nicht optimal auf die RAMs unserer „8600GT“-Grafikkarte. Es muss fast wie bei einem Puzzle kombiniert werden, damit die Chips auch vollständig abgedeckt sind. Die Montage an sich hat sich auch als ein wenig kompliziert herausgestellt. Nachdem man den Kühler so justiert hat, dass dieser mit dem Kühlkörper perfekt auf die GPU passt, muss man jetzt auch noch hoffen, dass man mit den Fixierschrauben nicht die Bohrungen blockiert, die man zum Befestigen des Kühlers auf der Platine benötigt.

Verkaufsargumente und Marge
Unsere Testkarte lief im Leerlauf auf 35 Grad, unter Volllast wollte die Anzeige nicht über 43 Grad wachsen. Aufgrund dieser exzellenten Kühlleistung kann der VGA-Cooler bedenkenlos an jene empfohlen werden, die sich mit der Materie auskennen und auch noch dass allerletzte Quäntchen aus ihrer Karte rausholen beziehungsweise den Geräuschpegel senken wollen. Denn trotz 2.000 U/Min war der Kühler fast geräuschlos. Den ungefähren Preis von 29,90 Euro halten wir für angemessen obwohl eine rund fünfprozentige Marge für den Händler nicht wirklich beeindruckend ist.

Vorteile für den Kunden
Der Kühler nimmt von der Fläche her zwar die gesamte Grafikkarte in Anspruch, ist aber dank der verbauten Lüfter sehr flach gehalten, teilweise beanspruchen selbst Passivkühler mehr platz im Gehäuse. Daher bietet sich der Kühler an, wenn man ein wenig Platz im Gehäuse schaffen will, da Standardkühler oftmals den einen oder anderen Steckplatz aufgrund ihrer Größe unbenutzbar machen

Packungs-Zubehör
Adapterkabel für Strom, circa 20 kleine Passivkühler für RAMs in verschiedenen Größen,
Wärmeleitpaste

Fazit mit Empfehlung
Der Kühler glänzt mit seinen Eckdaten und ist bis auf ein paar kleine Problemchen bei der Montage unbedingt weiter zu empfehlen. Wichtig ist, dass man vorher auf die Kompatibilitätsliste des Herstellers schaut bevor man sich für den Kauf entscheidet. Passen die Daten, hat der Kunde ein hochwertigen und effizienten Kühler auf seinem Grafikherzen laufen.

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