Gigabyte EP45-UD3P – Mainboard

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CP product expert: Andreas Jeske, IT House Jeske / Fabian Manthey
Hersteller und Name des Testgeräts: Motherboard Gigabyte EP45-UD3P (zur Produktseite)
Testzeitraum: 01.11. – 18.11.2008
UVP: 163 Euro (Günstigster Internetpreis 139,90€ )
Distributoren: Actebis, Api, b.com, COS, Devil, Ingram Micro, Siewert & Kau,
Wave, Wortmann

Erfolg für das Preisleistungsverhältnis

Erster Eindruck / Haptik
Die bunt-glänzende Verpackung lässt schon vermuten, welch wertvolle Inhalte die Verpackung in sich trägt. Als erstes fällt der große „Ultra Durable 3“ Aufkleber auf dem Mainboardkarton auf, der von großer Bedeutung sein soll. Beim Reingucken werden wir aber wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. Das Board ist wie jedes andere auch schlicht verpackt und das Zubehör liegt oben auf. (Note: 2, Gewichtung 10 %)

Einbau
Wir haben das Mainboard in einem Standard Midi-Tower getestet. Da wir vorher schon die Festplatte im Gehäuse eingesetzt hatten, mussten wir diese erst einmal wieder herausbauen, da das Board die volle Größe des ATX-Standards ausnutzt. Die CPU ließ sich ganz normal im Sockel 775 einbauen, und wir konnten die Klappe problemlos schließen. Beim Lüftereinbau gab es eigentlich keine Probleme, außer dass ein bisschen Fingergeschick gefordert wurde, weil die passiven Kupferkühler für die Chipsätze sehr nah am Lüfter anliegen. Im Großen und Ganzen stellte dieses aber kein Problem dar. Der Einbau von Grafikkarten erfolgte auch bei großen und wuchtigen Karten problemlos, da unterhalb des PCI-Express Slots genug Platz für die Lüfter mancher Karten ist. Die RAM-Bänke liegen im rechten Bereich und bieten genug Platz zum Ein- und Ausbau, auch wenn sich das Board schon im Gehäuse befindet. Anzumerken ist auch noch das die S-ATA Steckplätze von keinen Steckkarten blockiert werden können, auch diese bieten genug Platz für die Finger beim Einbauen. (Note: 2, Gewichtung 30 %)

Verkaufsargumente und Marge
Zu werben ist damit, dass das EPU-UD3P das Top-Modell der UD3-Reihe ist. Es wird vielen Kundenwünschen gerecht. Mit zahlreichen Steckplätzen wie zwei PCI-Express x16-, zwei normalen PCI- und drei PCI-1x-Slots kann es glänzen. Hinzu kommen noch acht S-ATA-Ports, wofür zwei eSATA vorgesehen sind. Mit einem 1394-Firewire- und Audioanschluss ist es wie die meisten Boards ausgestattet. Nur zwei interne USB-Anschlussmöglichkeiten finden wir allerdings ein bisschen wenig. Die Platine bietet noch einen IDE- und FDD-Port. Die RAM-Bänke, wovon es vier gibt, laufen im Dual-Channel-Mode und Unterstützen DDR2-Speicher bis zu 1.366MHz (max. 16GB!!!). LPT-, COM-Port und SPDIF-IN-Anschluss komplettieren die inneren Anschlussmöglichkeiten.
Während innen zu wenig USB-Anschlüsse vorhanden sind, gibt’s dafür außen gleich acht an der Zahl. Zwei Firewireanschlüsse (Mini und Normal) schauen auch hinten aus der Blende, zusammen mit zwei LAN-Controllern (Realtek RTL8111C). Diese lagen im Test auf Best-Niveau (116 MiByte/s senden und empfangen). Mit der neuen „Ultra Durable 3“-Technologie – es wird doppelt soviel Kupfer für passive Kühler als üblich verwendet (circa 60 statt 30 Gramm), soll die Platine gegenüber anderen Boards rund 50°C kühler arbeiten. Zwei Unzen Kupfer bieten eine verbesserte Signalqualität, höhere Systemstabilität und einen größeren Übertaktungsspielraum. Zum Thema Marge liegt das Gigabyte mit anderen Boards auf einer Wellenlänge. Es ist zwar keine Platine, die man sich ins Lager legen sollte, da es schließlich kein Standardboard ist, aber bei dennoch circa 15 Prozent Marge kann man es auf jeden Fall verkaufen. (Note: 2, Gewichtung 30 %)

Vorteile für den Kunden
Die Platine ist vor allem für Freunde des Übertaktens interessant. Es lassen sich Takt sowie Spannung von CPU und Speicher ändern. Zu vergessen ist auch nicht die mögliche Taktbarkeit für den Multiplikator und den Systemtakt. Möchten Ihre Kunden PCI-Express-Slots ebenfalls manuell takten, können sie das ohne Probleme machen. Andere Einstellungen, wie etwa für die Northbridge, das Hyperthreading oder die VGA-Frequenz, lassen sich genauso einfach anpassen. (Note: 2, Gewichtung 20 %)

Packungs-Zubehör
In dem mitgelieferten Zubehör ist das Handbuch enthalten, dieses enthält leider nur die englische Sprache, ist aber verständlich und gut strukturiert. Ebenfalls beigelegt wurde das „Ultra TPM User´s Manual“, ein eigenes Buch für das TPM-Modul von Gigabyte für Sicherheit und Datenschutz. Hardware-Beilagen: Vier SATA-Kabel (abgewinkelt und mit Sicherungsclips), ein IDE-133-Kabel, ein Floppy-Kabel, ein ATX-Slotblech, ein Slotblech für eSata mit zwei Anschlüssen plus Stromadapter. Das Zubehör ist geordnet beigelegt und zum Verbau lässt es keine Wünsche übrig. (Note: 1, Gewichtung 10 %)

Fazit mit Empfehlung
Im Preisbereich von 140 bis 150 Euro liegt dieses Board ganz klar in der oberen Preiskategorie. Da gehört es auch definitiv hin mit all den möglichen Anschluss- und Verwendungsmöglichkeiten. Für den Preis ist dieses Board sehr zu empfehlen, da die positiven Argumente gegenüber den negativen überwiegen.

Wertung

Durchschnittsnote (Schulnotensystem): 2, entspricht 4 ChannelPoints

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