Mac Book Air

Der neueste, dünnste und leichteste Mac !


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Lieferumfang
 MacBook Air
 Mikro-DVI-auf-DVI-Adapter
 Mikro-DVI-auf-VGA-Adapter
 Reinigungstuch
 MagSafe Power Adapter
 Installations-/Wiederherstellungs-DVDs
 Gedruckte Dokumentation

Eine Freude ist es, das Gerät auszupacken. Eine schwarze elegante Schachtel, sicher mit Styroporecken verpackt, kommt zuerst nach Öffnen des Kartons zum Vorschein. In der Schachtel findet sich ein superdünnes schlichtes silbernes dünnes Notebook ohne Firlefanz.

Bei der ersten Besichtigung fragt man sich, wie hier überhaupt etwas angeschlossen werden kann. Dann findet sich links seitlich eine Abdeckung zum Aufklappen. Dahinter verbirgt sich der Anschluss für das Netzteil. Rechts findet sich ebenso eine Abdeckung, welche man herunterklappen kann, hinter der sich ein USB-, ein Micro-DVI- und ein Kopfhöreranschluss findet. Mit nur einem USB-Anschluss kann ich nur das DVD-Laufwerk oder die Maus anschließen. Einen normalen 4-fach-USB-Hub wollte das Gerät nicht erkennen. Positiv ist die Wahlmöglichkeit, ein längeres oder ein kürzeres Netzkabel anschließen zu können.

Das Zubehör war komplett wie vom Hersteller beschrieben ordentlich verpackt. Zusätzlich war hier das flache, kompakte MacBook Air SuperDrive Laufwerk mitgeliefert worden. Es hat keinerlei Bedienelemente, was zunächst verunsicherte, wie man CDs oder DVDs wieder auswerfen kann.

Zickig wie eine Diva
Der Versuch, einen “fremden” Drucker anzuschließen, scheiterte. Der Minolta-Drucker mit USB-Anschluss wurde nicht erkannt. Die Installations-CD konnte nicht gelesen werden. Dann ließ sich auch die CD nicht mehr auswerfen. Etwa 20 Minuten versuchten wir vergeblich, die CD zu entfernen. Erst nach einem Neustart fanden wir den Befehl wieder aktiv. Schade, dass das Laufwerk ausschließlich mit MacBook Air funktioniert. Eine Musik-CD konnte mittels I-Tunes normal abgespielt werden. Der Klang war okay.

Das elektronische Multi-touch-Trackpad mit Unterstützung für Fingerbewegungen zur präzisen Zeigersteuerung, unterstützt Blättern mit zwei Fingern, Auf- und Zuziehen, Drehen, Streichen, Tippen, Doppeltippen und Bewegen. Das ist vorteilhaft, wenn man keine Maus anschließen kann. Die optische USB-Maus wurde auch anstandslos angenommen.

Die WLAN-Erkennung klappte reibungslos und somit auch der Internetzugang. Ebenso die Netzwerkverbindung zum Arbeits-PC mit Windows XP. Der Zugriff auf den freigegebenen Ordner war problemlos.

Mit dem Zurechtfinden in den Anwendungen benötigte ich doch einige Zeit, da ich bisher ausschließlich Windows- beziehungsweise Linuxanwender war. Bei dem Preis würde ich eine ordentliche vorinstallierte Textverarbeitung als Standardprogramm erwarten. Die Installation zusätzlicher Programme von der mitgelieferten CD dauerte ewig. Sicherlich wegen der zusätzlichen Schriftarten.

Fazit:
Insgesamt ist das MacBook Air ein schönes kleines Notebook. Der Bildschirm mit 13,3 ” ist für kurze Anwendungen sicher ausreichend. Die Bildqualität war gut. Die angepasste Beleuchtung der Tastatur, wenn es dunkler wird im Raum ist auch angenehm, wobei ich es nicht unbedingt als notwendig ansehe. Wenn ich arbeiten muss, benötige ich eine externe Beleuchtung.

Persönlich sind mir mehr Anschlussmöglichkeiten, und somit mehr Flexibilität in der Anwendung lieber. Der Preis von 1699 Euro brutto ohne das Superdrive ist meines Erachtens etwas hoch. Im Lieferumfang sollte dafür zumindest auch eine Office-Software enthalten sein. Ich würde es einfach als kleinen Zusatzluxus für unterwegs sehen, nicht als Arbeitsgerät.

Die Garantie von einem Jahr ist zu kurz. Die Verlängerung der Gewährleistung um zwei Jahre kostet stolze 319 Euro mit dem so genannten AppleCare Protection Plan (APP). Der AppleCare Protection Plan verlängert den kostenlosen 90-tägigen Telefon-Support und die einjährige Herstellergarantie für Ihren Computer auf erstklassigen Support von bis zu 3 Jahren.

Eine Telefonnummer für den kostenlosen 90-tägigen Support konnte ich nirgends auf den Herstellerseiten finden. Als ich eine kostenlose Nummer anrief, wurde ich auf die kostenpflichtige technische Supportnummer verwiesen. Dort hing ich in der Warteschlaufe und habe nach ein paar Minuten aufgegeben. Vielleicht hätte ich dort noch die kostenlose Nummer erhalten. Ein nächster autorisierter Händler ist von meinem Standort aus etwa 60 km entfernt, was für mich eine Überlegung wäre, ob ich mir einen Apple zulege.

Bezugsquellen: http://www.apple.com/de/buy/locator/

Technische Daten des Mac Book Air als pdf-Datei oder unter: http://www.apple.com/de/macbookair/specs.html

PDF: macbook-air_schafer

techndatenmacbookair

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