Test Bericht: Samsung SP-P400B LED Projektor

Klein, aber stark…

Erster Eindruck

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Da ist er ja. Klein, kompakt. Die Verpackung gibt nur wenig Informationen über den Inhalt her und lädt ein, den Karton zu öffnen. Beamer, Netzteil, Kabel und Anleitungen sind dezent verpackt. Ein Reinigungstuch, Fernbedienung und Ersatzbatterie sind ebenfalls vorhanden.

Das Gerät ist leicht (ca. 940 g) und kompakt; das Netzteil scheint dagegen relativ groß zu sein (ca. 720 g). Dann kommt noch das Kabel dazu - es lässt sich aber alles in einer kleinen Tasche oder Koffer gut verstauen. Ideal für unterwegs.

Bedienung

Berührungstasten auf der Oberfläche können in der Dunkelheit schwer zu finden sein. Alle Menüfunktionen lassen sich schnell finden und einstellen. Die Fernbedienung ist klein, liegt gut in der Hand und ermöglicht es, alle Funktionen zu steuern, außer Focus und Lautstärke – diese sind manuell am Gerät zu bedienen. Besonders bequem ist die Keystone-Korrektur direkt an der Fernbedienung.

Halterung

Halterung: Der Samsung kann mit Halterungen verwendet werden, die mit einer einzigen Schraube fixiert werden (z.B. Unicol’s GK0) oder auf einem Stativ montiert werden.

Testbedingungen:

Bildfläche: Schräge Raufaserwand / Glatt gestrichene Rigipswand / Weißtafel
Licht: Normales Tageslicht / am Abend abgedunkelt
Bildgröße: 126 cm Abstand / 72 x 52 cm sowie 250 cm / ca. 160 x 110

Anschlussmöglichkeiten

PC (VGA), Video und Audio (Stereo). Leider hatte ich nur wenig Zeit zum Testen und habe mich für den VGA-Anschluss über ein MacBook entschieden. Das Gerät wurde problemlos erkannt und die Auflösung auf 1.024×768 Pixel eingestellt.

Einschalten

Das Objektiv verfügt über eine manuelle Schutzklappe - einfach zur Seite schieben und dann einschalten. Der Beamer braucht ein paar Sekunden, dann erscheint ein schöner blauer Hintergrund an der Wand. Fokus und Keystone-Korrektur lassen sich mit den Testbildern mühelos einstellen – auch auf die schräge Wand. Wechsel zum MacBook, die Icons auf dem Desktop rücken zusammen, das Bild lässt sich ohne Probleme auf glatten Flächen scharf stellen.

Helligkeit und Kontrast sind trotz der nur 150 ANSI Lumen erstaunlich gut. Internet, Dokumente und Powerpoint Präsentationen lassen sich gut anzeigen und sind gut lesbar. Die optimale Auflösung beträgt 1.024×768 Pixel. Ein 16:9-Modus für Filme oder WXGA-Notebooks ist ebenfalls vorhanden.

Am Abend bei leicht abgedunkelten Verhältnissen steht der Beamer auf einem Stativ etwa 2,5 m von der Wand entfernt. Das ergibt ein Bild von knapp 2,0 m Breite. Romeo und Julia – Farbe und Action, das Ergebnis ist gut; je dunkler der Raum desto klarer sind die Farben. Bei ca. 180 cm Abstand zur Wand und gut abgedunkelt war das Bild deutlich besser zu sehen, die Farben heller und das Schwarz tiefer. Die DLP-Technik in Verbindung mit LEDs sorgt für gute Farbwechsel, sichtbare Verzerrungen oder Bildrauschen waren kaum zu erkennen.

Lüfter

Der Lüfter läuft fast permanent, ist aber relativ leise und dürfte normalerweise nicht stören.

Ausschalten

Der Lüfter läuft ca. 10 bis15 Sekunden nach. Auch nach vier Stunden Betrieb war das Gerät nicht besonders warm. Schutzdeckel zu und fertig. Bis man die Kabel getrennt und verstraut hat, ist der Beamer bereits transportfähig.

Menü Funktionen

Intuitiv und leicht zu navigieren. Das Menü beschränkt sich auf notwendige und sinnvolle Optionen. Alle Funktionen können über die Berührungstasten oder bequem mit der Fernbedienung verwaltet werden. Folgende Funktionen sind vorhanden:

Eingang:

Datenquelle für Video und PC - die Beschriftungen können umbenannt werden

PDF: samsung_pb-p400b

2 Antworten zu “Test Bericht: Samsung SP-P400B LED Projektor”

  1. Hm, XGA erkannt? Schon komisch, wenn das Gerät vom Hersteller spezifisch nur auf SVGA (800×600) beziffert ist. Dem tollen Test fehlt auch noch der Preis oder auch nur irgendeine Angabe dazu, wieso er nicht dasteht. in US$ ist er mit 799 angegeben.

    1. Danke für den Hinweis, SVGA (800×600) ist natürlich die native Auflösung. Zur Testzeit war das Gerät nicht auf dem Markt, ich hatte keine Anleitung und auch der Preis war nicht bekannt. Im Bericht wurde genau geschrieben, was ich selbe beim Anschliessen und Testen beobachtet habe. Ob der Beamer oder mein MacBook das Bild von 1024×768 auf 800×600 komprimiert hat ist eine interessante Frage den ich aufs Grund gehen wird.

      Mittlerweile ist der SP-P400B für ca. €489,99 inkl. Mwst. zu kaufen.

      Wenn Sie weitere Fragen über dieses Gerät haben können Sie mich gerne per Email kontaktieren. (Webseite und Email sind unter den Menüpunkt “Autoren” zu finden)

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