Testbericht : TomTom Go 910 incl. TMC / FM-Transmitter
In der würfelförmigen 18x18x18 cm großen Verpackung befinden sich folgende Gegenstände:
- TomTom Go910
- Fernbedienung inkl. KFZ-Befestigungs-Kit
- HomeDock (Lade-Halterung für zu Hause)
- KFZ-Ladekabel 12-24Volt
- Saugnapf-Halterung
- Externes Mikrofon
- Audio-Kabel
- Tragetasche
- Dokumentations-Paket
- Produktcode-Karte
Der Ein-Knopf des Gerätes befindet sich links an der Oberseite und anfänglich ist ein wenig Denkarbeit erforderlich, wie man das Gerät nun richtig in die filigran anmutende Halterung einsetzt. Eingerastet funktioniert die Halterung auf den ersten Blick perfekt und haftet recht gut an der Scheibe. Mir ist aufgefallen dass es einen Qualitätsunterschied zwischen der mitgelieferten Standard-Halterung und der optional erhältlichen FM-Halterung gibt. Die FM-Halterung scheint wesentlich besser verarbeitet zu sein. Bei der Standard-Halterung hatte ich mehrfach mit Kontaktproblemen zu kämpfen. Da sie sehr kurz ist und das Gerät somit fast in unmittelbarer Nähe der Scheibe hängt, muss man sich zum Bedienen des Gerätes in einem großen Auto weit nach vorne beugen. In einem großen Hymer-Mobil sollte man also eher nicht die Frontscheibe zur Befestigung wählen.
Das Gerät wird mit der Software TomTomHome geliefert, welche eine Steuerung des Gerätes am PC sowie unter anderem das Installieren von Updates und neuem Kartenmaterial, Bildern, Musik und Hörbüchern möglich macht. Für Besitzer von 2 TomTomGo-Geräten funktioniert diese Software aber leider nicht, denn es besteht nur die Möglichkeit ein Gerät den eigenen Benutzerdaten (Registrierung auf www.tomtom.com nötig) zuzuordnen. Ein Manko welches schnellstmöglich behoben werden sollte. Über diese Software ist auch ein Kartenupdate zu beziehen, welches für ganz Europa 99,- Euro kostet und sich nach dem Kauf nahezu automatisch auf dem Gerät installiert. Die alte Karte muss man allerdings „händisch“ mit dem Internet-Explorer entfernen was wieder ein wenig Fachkenntnis im Umgang mit Wechseldatenträgern und dem Dateisystem erfordert.
Die Menüstruktur ordnet sich wie folgt :
- Navigieren zu…
- Alternative suchen
- Musik und Fotos
- Handy
- Einstellungen Ändern
- Erweiterte Planung
- Karte rollen
- Route anzeigen
- Favorit hinzufügen
- TomTom Verkehrsinfo
- TomTom Wetter
- TomTom Plus Dienste
- Route löschen
- Führungen
- Reiserouten-Planung
Navigation unkompliziert zu handhaben
Bei der Navigation mit dem TomTomGo910 ist mir sofort die einfache und unkomplizierte Handhabung des Gerätes aufgefallen. Die Menüanordnung ist zwar klar und logisch aufgeteilt, bietet aber leider keine Möglichkeit zur nachträglichen Modifikation des Anzeigeplatzes der Menüpunkte.
Der eingebaute SIRF-III-Empfänger ist eine große Enttäuschung. Im direkten Vergleich mit einem TomTomGo700, der einen Sirf-II-Empfänger eingebaut hat, zeigte das Gerät an nahezu keiner Stelle einen besseren Empfang. Bei metallbedampften Scheiben, wie sie momentan recht häufig eingesetzt werden, ist die Genauigkeit sogar wesentlich schlechter als bei anderen am Markt befindlichen Geräten mit Sirf-III Chipsatz und macht die Navigation damit unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich.
Eine optional erforderliche anschließbare externe Antenne kann dieses Manko ausgleichen.
Das breite, sehr scharfe und helle 112x81x66mm Display zeigt die momentane Position des Fahrzeuges anhand eines kleinen blauen Pfeiles umrundet mit einem Kreis.
Der untere Bereich des Displays fungiert als eine Art dynamische Statusleiste in welcher sich verschiedene Werte wie die aktuelle Geschwindigkeit oder die Zeit bis zur Ankunft permanent darstellen lassen.
Das Gerät verfügt über einen Lichtsensor welcher die Displayhelligkeit automatisch regelt. Jedoch ist in der Nacht die minimal einstellbare Helligkeit noch zu hell, so dass das helle Licht nachts stört. Eine automatische Einstellung der aktuellen Uhrzeit erfolgte leider nicht, so dass man diese zwar manuell „mit dem Satelliten synchronisieren“ kann aber aufgrund fehlender Zeitzoneneinstellung diese Funktion eher unbrauchbar macht.
Die Zieleingabe ist vom logischen Standpunkt her gesehen das Beste was es momentan auf dem Markt gibt. Man kann mit 2 Tastenklicks zum Heimatort, einem Favorit, einer Adresse, dem letzten Ziel oder einem OVI (Ort von Interesse) navigieren. Bei der Eingabe der Adresse hat der Benutzer die Möglichkeit entweder das Stadtzentrum, Straße und Hausnummer, die Postleitzahl oder eine Straßenkreuzung einzugeben. Wirklich innovativ ist dass bei der Eingabe eines Ziels die Wildcard-Suche verwendet wird.
Beispiel: In der eigenen Favoritenliste hat man irgendwann einmal als Favorit folgendes eingetragen : „Kunde 2849 Herr Gawrisch“. Tippt man als Ziel nur „Gawr“ ein, findet das Gerät alle Ziele, die diesen Suchstring beinhalten.
Schlammlöcher bevorzugt
Beim Routing zum Ziel fehlt leider die individuelle Einstellmöglichkeit ob eher Hauptstraßen, Nebenstraßen oder Autobahnen bevorzugt werden sollen. Man kann lediglich Autobahnen deaktivieren. Somit werden bei der „schnellsten Route“ manchmal Umwege von bis zu 20 Kilometern berechnet nur weil die andere Strecke 1 Minute kürzer ist. Hier sollte die Berechnungslogik von TomTom noch angepasst werden, so dass öfter mal über Nebenstraßen geroutet wird. Da dieser Fehler aber TomTom seit 3 Jahren bekannt ist und sich in dieser Hinsicht bisher fast nichts getan hat, wird sich da wohl auch nichts mehr ändern. An sein Ziel kommt man aber letztendlich immer.
Von der Option „kürzeste Route“ sollte man allerdings Abstand nehmen, wenn man nicht über ein Amphibienfahrzeug mit Kettenantrieb verfügt. Das Gerät routet hier außerorts fast immer über unbefestigte Straßen, Waldwege und Trampelpfade. Bei einem Ausflug in den Pfälzer Wald hatte er uns bei dieser Einstellung mitten in den Wald geroutet und wir sind in einem Schlammloch hängen geblieben. Ohne Handy-Empfang an dieser Stelle war es in der Tat sehr problematisch da wieder raus zu kommen. Es hat 3 Stunden gedauert das Auto und den Innenraum zu reinigen.
Aber immerhin besteht die Möglichkeit, eventuelle Mautstraßen zu vermeiden. Das Gerät routet dann komplett über Nebenstraßen. Eine praktische Funktion ist die Möglichkeit zur Eingabe der Ankunftszeit. Somit kann man während der Fahrt sehen wie viel Minuten man entweder zu spät oder zu früh am Ziel ankommt.
Neue Karte, weniger Gelände
Bei dem Testgerät war Kartenmaterial mit dem Stand von 03-2006 installiert. Aktuell ist das Kartenmaterial von 12-2006. Der Unterschied von der alten Version zur neuen ist, dass in der AKTUELLEN Kartenversion ganz einfach ca. 50 (!) Prozent der Feldwege und Nebenstraßen einfach weg gelassen wurden. Ebenfalls hat TomTom im neuen Kartenmaterial fast keine Seen, Bäche, Waldgebiete mehr verzeichnet, was die Orientierung im Gelände um ein vielfaches schmälert. Da ich selbst einen TomTomGo700 mit dem NEUEN Kartenmaterial besitze konnte ich das also wunderbar vergleichen (das neue Kartenmaterial ist um ein Vielfaches kleiner ist als das alte). Dafür verlangt TomTom 100 Euro Updatepreis für das Kartenmaterial. Aus diesen Gründen habe ich auf mein altes Gerät wieder das alte Kartenmaterial installiert.
In dem vorliegenden Kartenmaterial waren folgende Länder inbegriffen: Großbritannien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Italien, Spanien, Portugal und alle kanadischen und amerikanischen Bundesstaaten (einschließlich Hawaii, Alaska und Puerto Rico). Die prozentuale Erfassung des Strassennetzwerks in den jeweiligen Ländern gibt TomTom folgendermaßen an:
A: 99%, AND: 99%, B: 99%, CAN: 99%, CH: 99%, CZ: 99%, D: 99%, DK: 99%, E: 99%, F: 99%, FIN: 99%, FL: 99%, GB: 99%, H: 40%, I: 99%, L: 99%, MC: 99%, N: 99%, NL: 99%, P: 84%, PL: 26%, RSM: 99%, S: 99%, SCV: 99%, SK: 16%, USA: 99%
Eine Möglichkeit den TomTomGo910 zu bedienen besteht in der mitgelieferten Fernbedienung. Diese hat eine Reichweite von ca. 40 cm und eine etwas unlogische Steuerung. Trotzdem ist sie in vielerlei Hinsicht sehr praktisch.
Die OVI-Funktion (OVI=Orte von Interesse) ist eine Sammlung von interessanten Punkten wie beispielsweise Krankenhäuser, Tankstellen, etc. Es befinden sich sehr viele dieser Einträge schon ab Werk im Kartenmaterial. Kommerzielle Anbieter bieten hier Ergänzungen, welche problemlos auf das Gerät überspielt werden können. Zu erwähnen ist hier: wenn man sehr viele OVI´s in der Kartenansicht anzeigen lässt, ruckelt die Karte während der Navigation sehr stark und bleibt manchmal sogar kurz stehen. In der Stadt ist das fatal. Testen kann man das indem man alle im Gerät zur Verfügung stehenden OVIs einschaltet und versucht zu navigieren. Dann merkt man dass der Grafikprozessor des Gerätes an seine Grenzen stößt.
Eine eingebaute Reiserouten-Planung sorgt auch im Urlaub für ein nahezu reibungsloses Routing, da hier sämtliche Reiseziele eingegeben werden können und als Route gepeichert werden. Somit können Wegpunkte angefahren werden. Ein unverzichtbares und praktisches Feature.
Bei der eingeblendeten Tastatur kann ich nicht verstehen, weshalb TomTom keine deutsche Tastatur anbietet. Es gibt die Auswahl: „ABCD,QWERTY, AZERTY“. Ein kleiner aber ärgerlicher kosmetischer Bug der Tomtom ebenfalls seit 3 Jahren bekannt ist. Über ein Menü sind Umlaute und Sonderzeichen erreichbar. Bei der Eingabe des Ziels ist es im Gegenzug dazu auch möglich anstatt „Köln“ einfach „Koln“ einzutippen. Der TomTom findet den Eintrag perfekt und zuverlässig. Ich kann an dieser Stelle noch einmal erwähnen dass ich kein auf dem Markt befindliches Navigationsgerät kenne, welches eine bessere Eingabe eines Ziels hat, als die TomTom-Geräte.
Während eines Routings passt sich die Lautstärke automatisch an, jedoch ist bei der automatischen Einstellung diese bei niedriger Geschwindigkeit zu leise und bei schneller Geschwindigkeit zu laut. Da das Innenraumgeräusch bei jedem Fahrzeug anders ist sollte das nicht nur global sondern auch individuell justierbar sein.
Das Gerät verfügt über eine Einstellmöglichkeit von Sprachen/Stimmen.
Es stehen mehrere Stimmen zur Auswahl von denen nur leider 2 deutsche Stimmen die Straßennamen mit ansagen können. Die anderen bestehen aus vorgefertigten Wortsilben.
Die weibliche Stimme hört sich ein wenig debil an und mit ihrer Lispelstimme assoziiert man bei jeder Routenanweisung ein blondes Mädel von der Alm mit Zöpfen und Hasenzähnen. Die männliche Stimme klingt gut und deutlich.
Im Testbetrieb von einer Woche lief das Gerät komplett absturzfrei und im Prinzip recht zuverlässig. Bei den Testfahrten kam es ein Mal vor, dass das Gerät bei einer Geschwindigkeit von 140 km/h auf den benachbarten Feldweg wechselte. Das Gerät scheint nicht zu verstehen, dass man mit 140 km/h keinen Feldweg der neben der Straße verläuft befahren kann. (Vor allem kein springender Wechsel auf den Feldweg während der Fahrt.) Eine vernünftige Logik könnte hier Geocodierungsfehler auf diese Weise erkennen. Dieses Manko ist Tomtom auch seit ca. 3 Jahren bekannt und wird fleißig ignoriert.
Handy Funktionen
Das Koppeln meines Bluetooth-Handys quittierte der Go910 mit „Handy getrennt, beim Überprüfen der Handy-Funktionen ist ein Fehler aufgetreten“. Trotz der Auswahl des richtigen Handys aus der angebotenen Liste (Qtek 8310) konnte die Verbindung nicht eingerichtet werden.
Auch ein Nokia-Bluetooth-Handy verweigerte, trotz der Tatsache, dass es in der TomTom-Liste aufgeführt ist, den Dienst.
An dieser Stelle würde jeder Kunde das Gerät wieder in den Laden tragen, da versprochene Features funktionieren. Als zusätzliche Handyfunktion besteht die Möglichkeit SMS zu lesen/schreiben und das Handy-Telefonbuch auf den TomTomGo zu laden. Leider ist auch diese Funktion nicht ganz zu Ende entwickelt worden, so dass es nicht möglich ist, SMS, bzw. Namen/Telefonnummern im TomTom zu ändern oder zu löschen.
Mit einem ausgeliehenen Handy konnte ich dann letztendlich die Plus-Funktionen und die Handyfunktionen testen.
Die Freisprecheinrichtung ist nicht ausgereift. Beim Telefonieren versteht einen der Gesprächspartner selbst bei Nutzung des mitgelieferten externen Mikros sehr schlecht.
Plus-Dienste
Die TomTomPlus-Dienste beinhalten folgende Funktionen :
Wetterinfo, Verkehrs-Info, Radarwarner, GPS QuickFix (schnelle Standortbestimmung), Gerät aktualisieren, Stimme herunterladen, Karte herunterladen, Aktualisierung suchen und TomTomBuddies. Mit TomTom Buddies – Funktion kann man Freunde/Kollegen/Mitarbeiter, die auch einen TomTom Go mit PlusDiensten besitzen auf der Karte sehen und zu ihnen navigieren.
Diese Funktionen sind unterwegs nur nutzbar wenn eine Handyverbindung besteht und sie verursachen ein teilweise nicht unerhebliches Datenvolumen, welches über die eigene Mobilfunkrechnung abgerechnet wird.
Ein weiteres Problem des Plus-Dienstes ist, dass er ab und zu aufgrund Überlastung (vor allem in Stoßzeiten) und Störungen nicht erreichbar ist. Da der Fehler nicht immer gleich lokalisierbar ist, wird man während der Fahrt zu riskanten Konfigurationen am Gerät verleitet nur dass die Verkehrs-Informationen wieder angezeigt werden. Ein optionaler TMC-Empfänger kann das Verkehrsmeldungs-Problem zwar beheben, jedoch sind die Verkehrsmeldungen leider nur TMC und nicht TMCPro wie bei den Plus-Diensten.
Tomtom fährt hier also zweigleisig. Das TMC-Signal ist frei empfangbar, der TMCPro-Dienst kostet ca. 30,- Euro/Jahr zuzüglich der anfallenden Datenkosten.
Man kann an den TomTom entweder den Ipod oder den TMC-Empfänger anschließen, was wirklich witzlos ist, da man auf längeren Strecken sicher gerne beiden haben möchte.
Fazit TomTom Go910 incl. TMC-Empfänger :
Die Geräte der Serie TomTom sind meiner Meinung nach mit die besten auf dem Markt trotz der vielen oben erwähnten Fehlern. Der TomTom Go910 ist auch von Anfängern intuitiv zu bedienen.
Durch das kostenlose Firmware/Software-Update von TomTom hat man auch immer ein Gerät welches auf dem neusten Stand ist. Die zuverlässige Versorgung mit neuem Kartenmaterial (90- Euro für Europa) im ca. Jahresrhythmus rundet das Gerät ab.
Das Preis/Leistungsverhältnis ( € 465.- incl. MwSt.) ist auf jeden Fall in Ordnung und ich würde das Gerät (in anbetracht der im Markt erhältlichen anderen Geräte anderer Hersteller) mit geringen Einschränkungen empfehlen.
Die genauen Testergebnisse des Gerätes mit Einzelbenotung können Sie der angehängten PDF-Tabelle entnehmen.
Testbericht : Optionaler TomTom-Schwanenhals mit FM-Transmitter
Die Ipod-Steuerung
Nach anfänglichen Problemen den Ipod Nano korrekt zu erkennen konnte ich man über zwei Menüschritte zur Ipod-Steuerung gelangen, welche folgende Optionen bietet:
- Playlist
- Interpret
- Album
- Lied
- Genre
- Hörbücher.
Leider hat TomTom die Bedienung in dieser Hinsicht nicht an die gewohnte Menüstruktur des Ipod angelehnt, so dass es beispielsweise nicht möglich ist, auf dem Ipod gespeicherte Podcasts direkt aufzurufen. Dies geht nur über den Interpret oder den Titel. Eine gute Funktion wurde so leider nicht zu Ende gedacht. Das Abspielen von Liedern und Playlisten funktioniert sehr gut. Selbst der eingebaute Lautsprecher des Gerätes hat eine überzeugende Qualität. Enttäuschend ist aber, dass innerhalb eines Titels nicht gesprungen werden kann. Somit ist die Funktion Hörbücher nahezu unbrauchbar, außer man will das Hörbuch/das Lied, etc. ständig von Anfang an hören. Für mich als ambitionierten Podcaster/Podcast-Hörer ist das Ipod-Kit somit nahezu unbrauchbar. Was mir ebenfalls auffiel ist, dass beim Abspielen eines Titels vom Ipod gelegentlich keine Balkenanzeige erschien, wie lange der Titel spielt.
Im selbigen Multimedia-Menü befinden sich auch die “TomTom Jukebox“, welche zum Abspielen von auf der internen 20 GB Festplatte abgespeicherten Liedern/Hörbücher/MP3s dient. Unter dem Menüpunkt Fotogalerie versteckt sich eine einfach gehaltene Bildergalerie, in welcher man auf der Festplatte des Gerätes gespeicherte Bilder aufrufen kann. Als einzige Einstellmöglichkeit findet sich hier die Möglichkeit die Anzeigedauer eines Bildes in der Diaschau-Funktion zu justieren. Die Bilder erscheinen klar und kontrastreich auf dem Bildschirm.
Der FM-Transmitter
Der FM-Transmitter ist direkt in der Halterung integriert.
Es kann ein Netzkabel, ein Ipod-Adapterkabel “oder” der TMC-Empfänger, ein Mikrofon und eine externe Antenne angeschlossen werden. Leider besteht nicht die Möglichkeit den TMC-Empfänger und den Ipod-Adapter gleichzeitig anzuschließen, was denn Sinn auf langen Strecken Musik zu hören wieder zunichte macht.
Die Leistung und Tonqualität des Transmitters im Radio orientiert sich eher im Mittelfed, denn es ist immer ein Grundrauschen zu hören. Abgespielte Ipod-Musik blendet sich für die Sprachanweisungen kurz aus.
Fazit TomTom-Schwanenhals mit FM-Transmitter :
Ein interessantes Produkt, welches aber leider nicht ganz zu Ende entwickelt wurde. Mir erschließt sich nicht weshalb TomTom dieses Zubehör bei seinen hochpreisigen Geräten (TomTom Go 910) nicht einfach gratis beilegt, sondern man es stattdessen für ca. €50.- optional erwerben muß.
Die genauen Testergebnisse der einzelnen Kriterien lesen Sie in der angehängten PDF-Datei.
Nachtrag 09.08.2007 : Bei meinem Urlaub in Mallorca hatte ich die Möglichkeit den TomTom dort zu testen. Das Ergebnis ist katastrophal. Selbst bei dem “neusten” Kartenmaterial von TomTom ist eine Navigation dort fast nicht möglich. Grund : Kreisverkehre stimmen überwiegend nicht; das Gerät will über Straßen navigieren, die nicht, bzw nicht mehr existieren; die berechnete Route ist unbrauchbar, da über die kleinsten Feldwege navigiert wird; völlig unlogische Routenführung.




Danke für den sehr genauen Bericht! Ich besitze ein TomTom Rider, das ist auch nicht besser.