Testbericht – ASUS M4A79 Deluxe – Mainboard

CP product expert: Andreas Jeske, IT House GmbH
Hersteller und Name des Testgeräts: ASUS M4A79 Deluxe (zur Produktseite, zu den technischen Daten)
Testzeitraum: 10.02 – 10.03.2009
UVP: 156 Euro
HEK: Angabe nur in der Printausgabe oder im ePaper
Distributoren: Actebis Peacock, API, B.Com, COS, Devil, Ingram Micro, Maxcom, Tech Data, Wave

  

Teures Gamer-Board mit viel Ausstattung

 

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Erster Eindruck / Haptik
Das “M4A79 Deluxe” von Asus ist für AMD-AM3 Prozessoren geeignet. Aber es können auch weiterhin die AM2+/AM2-CPUs genutzt werden. Das Board unterstützt PCI-Express 2.0, Hyperthreading 3.0, verfügt über den aktuellen AMD „790FX”-Chipsatz.und nutzt die ATI „CrossFireX”-Technologie, um vier Grafikkarten im CrossFireX-Modus laufen zu lassen. Zusätzlich zu den vier 16x PCIx-Steckplätzen sind noch zwei PCI 2.2-Slots vorhanden. Die Platine hat keine Onboard-Grafik, eine autarke Grafikkarte ist also nötig. Praktisch sind der FireWire-Anschluss und der e-Sata-Port. Es werden sechs USB Anschlüsse, ein PS/2 Maus- und Tastatur-Anschluss sowie ein coaxial S/PDIF Out, ein optischer S/PDIF Out und ein 8-channel Audio I/O angeboten. Auf der Platine sind fünf SATA-Schnittstellen, diese können im Raid 0, 1, 5 oder 10 laufen. Wer noch eine IDE-Festplatte oder -Laufwerk besitzt, kann dieses anschließen. Auf dem Board findet man einen An/Aus- und einen Resetknopf. (Note: 2 , Gewichtung 10%)

 

Einbau
Der Einbau gestaltet sich standardmäßig. Probleme kann es nur dabei geben, wenn Sie wirklich vier Grafikkarten anstecken möchten. Dazu bräuchten Sie einen großen Tower, da der untere 16x-PCI-E Steckplatz leider sehr tief geraten ist. Man muss dazu auch beachten, dass man nicht zu breite Grafikkarten für dieses Board nimmt, da die Steckplätze nah aneinander gebaut sind. Der IDE- und zwei von den SATA-Anschlüssen zeigen nicht nach oben sondern zur Seite, damit diese beim Einbau von langen Grafikkarten nicht stören. (Note: 3 , Gewichtung 30%)

 

Verkaufsargumente und Marge
Als Gamerboard kann man es nur empfehlen. Für Normalverbraucher eher nicht. Die Marge liegt im Durchschnitt. Daher kann man es ruhig in seinem Sortiment aufnehmen, wenn man genug Endkunden hat, die ihr System zum Spielen nutzen wollen. (Note: 3 , Gewichtung 30%)

 

Vorteile für den Kunden
Das Board verfügt über einen EPU-Chip, mit dem Sie die ideale Lösung zum Energiesparen haben. Dennoch hat sich ergeben, dass dieses Board im Gegensatz zu anderen einen recht hohen Stromverbrauch hat. Für vier Grafikkarten ist eindeutig zu wenig Platz vorhanden. Zum Vergleich haben wir das preisgünstige Board „M2N68-AM” von Asus gegen das M4A79 Deluxe antreten lassen. Wir stellten fest, dass das M2N68-AM beim booten viel schneller ist als das M4A79 Deluxe. Wir haben auch verschiedene Boot-Komponenten ausprobiert. Bei einem USB-Laufwerk brauchte das M2N68-AM ein wenig länger als das M4A79 Deluxe. Per USB Stick waren beide fast identisch.

Praktisch: Asus bietet die Software „TurboV” an, die auf der Treiber CD enthalten ist. Sie ermöglicht CPU-Frequenz, CPU-Spannung, DRAM-Spannung und CPU/NB-Spannung zu regeln. Außerdem ist es möglich einzelne Kerne anzusteuern. Die Einstellungen kann man Speichern und je nach Bedarf wieder laden. (Note: 3 , Gewichtung 20%)

 

Packungs-Zubehör
In der Packung befinden sich ein englisches Handbuch, eine Treiber-CD, zwei Crossfire-Brückenkabel zum Koppeln von Grafikkarten, vier SATA-Kabel, ein Slotblech für zwei USB-Ports und einmal e-SATA sowie ein IDE-Kabel und zwei Steckhilfen, einmal für die Panel-Anschlüsse und einmal für USB. (Note: 1, Gewichtung 10%)

 

Fazit mit Empfehlung
Dieses Board ist nicht gerade billig, aber besonders für Gamer, die es gerne extrem mögen ideal. Mit dieser Platine brauchen Sie Ihr Betriebssystem nicht einmal komplett hochzufahren, denn Express Gate ermöglicht es, folgende Optionen zu wählen: ins Web gehen, Online Games spielen, Fotos direkt von der Festplatte ansehen, Instant Messaging und mit anderen Leuten über Skype reden. Falls Sie nichts davon nutzen wollen, können Sie dann entscheiden, ob Sie das Betriebssystem starten möchten, ins BIOS gehen oder den PC wieder herunterfahren bzw. neustarten wollen. Natürlich können Sie Express Gate auch deaktivieren. Für Endverbraucher, die Ihren PC „normal” nutzen, um Office-Arbeiten zu erledigen und/oder im Internet surfen wollen, lohnt sich dieses Board jedoch nicht.

 

Wertung

 

Durchschnittsnote (Schulnotensystem): 3, entspricht 3 ChannelPoints

 

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Eine Antwort zu “Testbericht – ASUS M4A79 Deluxe – Mainboard”

  1. Welch ein Käse! Welcher Gamer legt auf Energiesapren wert, wenn er 2 stromfressende Grafikkarten in seinem System verbaut? Jede der o.g. Eintellungen sind bei praktisch jedem Board im Bios einstellbar. Statt mit Schlagworten wie “Deluxe” bei der Hardware zu glänzen, sollte ASUS eher etwas an seinem Reparatursupport oder der Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Notebooks ändern – alles andere als “Deluxe” !!

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