Test: Navigationsgerät TakeMS traffix 43

Brauchbares Navi mit kleinen Schwächen

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Hersteller und Name des Testgeräts: takeMS, “traffix 43
Testzeitraum: 28.03. – 10.04.2009
UVP: 199 Euro
HEK: Angaben nur in der Printausgabe oder im e-paper
Distributoren: Devil

Erster Eindruck / Packungsinhalt ./. Haptik des Gerätes

Das Traffix 43 kommt in einem kompakten Karton daher. Zum Lieferumfang zählen neben dem eigentlichen Navigationsgerät ein Ladegerät, ein KFZ-Ladegarät, ein Schwanenhals mit diversen Befestigungsmöglichkeiten, ein USB-Kabel, eine CD, eine Schutzhülle und die Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung erklärt kurz die Installation und Inbetriebnahme. Das Gerät ist sehr kompakt und hat ein verhältnismäßig kleines Display. Die beigelegte CD enthält leider nur Bedienungsanleitungen und nicht etwa eine Offline-Navigationssoftware. Über den SD-Cardslot kann weiteres Kartenmaterial hinzugefügt werden.

Grundinstallation im Fahrzeug

Die Befestigung des Gerätes im Auto nahm ich an der Windschutzscheibe vor, der Schwanenhals war sehr starr und ließ sich nur mit hohem Kraftaufwand in die gewünschte Richtung bewegen. Zur Bedienung des Gerätes steckt ein Stift im Gerät, der sich jedoch nur sehr scher entfernen ließ. Nach Einschalten des Gerätes und Einstellung der Grundfunktionen konnte es losgehen.

Unterwegs mit der Navigationslösung

Das Gerät fand schnell die benötigten Satelliten und war schnell einsatzbereit. Das Display ist klar ablesbar, die Menüführung ist etwas gewöhnungsbedürftig aber schnell erlernt. Die Sprachausgabe war bei dem Testgerät nicht so toll und auch die Umstellung auf eine andere Stimme, die sowohl mehrere männliche als auch weibliche Ansager im Angebot hat, brachte keine Besserung. Auf schlechten Strecken (Kopfsteinpflaster) sind die Kommandos schwer zu verstehen. Unverständlicherweise kam es mehrfach zu einer automatischen Reduzierung der Lautstärke ohne dass das Gerät berührt wurde. Insbesondere der Piepton vor jeder Ansage ist sehr nervig und ließ sich nicht abschalten.
Bei der Zieleingabe bleiben stets die Buchstaben stehen, die eine sinnvolle Zieleingabe ergeben. Dies ermöglicht die Benutzung des Gerätes auch ohne Stift, obwohl man hin und wieder aufgrund der Bildschirmgröße mit Fehleingaben rechnen muss. Der zuletzt eingegebene Ort wird ebenso angezeigt, so dass eine zügige Zieleingabe ermöglicht wird.

Auf schnellstem, kürzestem und sparsamstem Weg nach Ketzin zum Golfclub aus Berlin-Tegel kommend lautete die Vorgabe. Die ermittelten Wege waren alle nachvollziehbar und führten sicher ans Ziel gleichwohl die kürzeste Strecke noch kürzer geht und die sparsamste auch sparsamer. Die Doppelanzeige der nächsten Richtungsanzeige ist sehr nützlich, auch der Fahrspurassistent war sehr hilfreich, obwohl nicht immer korrekt geführt wird (es macht wenig Sinn sich bei zwei Linksabbiegerspuren auf die linkste Spur einzuordnen, wenn man gleich danach rechts abbiegen muss). Schön ist die Anzeige der Himmelsrichtung für Fahrten über Land, wo nicht immer klar ist, wo man sich befindet. Der TMC-Empfänger arbeitet korrekt und zeigt die gemeldeten Staus zuverlässig an. Ich fuhr gelegentlich entgegen der vorgeschlagenen Route, das Gerät berechnete blitzschnell eine neue Route und ist hier als wirklich flink zu bezeichnen.

Das Handels-Plus-Minus

Ein preiswertes Gerät, welches Funktionen viel teurerer Geräte enthält, macht dieses Gerät für den Handel interessant. Einige technische Schwächen und eine eher langweilige Optik verhindern einen Kassenschlager.


Fazit

Mit dem TakeMS Traffix 43 erhält man ein brauchbares System mit Schwächen. Das Display, die optische Routenführung und der Fahrspurassistent sind positiv hervorzuheben. Negativ fallen die geringe Lautstärke und fehlende Software auf. Wer auf eine klare Ansage verzichten kann, erhält ein ordentliches Navigationsgerät.

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Die ausführliche Notenbewertung finden Sie in der angehängten PDF-Datei

takems-traffix-43.pdf

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