Testbericht – Scythe Kama Panel 3,5″ – Frontpanel
CP product expert: Peter Mietzelfeldt, Mietzelfeldt Hardware & Software
Hersteller und Name des Testgeräts: Scythe Kama Panel 3,5″ (zur Produktseite, zu den technischen Daten)Testzeitraum: 03.04. -20.04.2009
UVP: 24,90 Euro
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Distributoren: Alcasa, Devil, Wave, direkte Order beim Hersteller möglich
Erster Eindruck / Haptik
Das Kama Panel kommt in einer optisch ansprechenden und stabilen Verpackung an. Alle interessanten technischen Daten, die unterstützten Betriebssysteme als auch die vorhandene Steckeranzahl ist vermerkt. (Note: 1, Gewichtung 10%)
Einbau
Der Einbau geht ohne Probleme über die Bühne. Allerdings ist die mehrsprachige Anleitung recht knapp gehalten. Da alle Stecker unterschiedlich gestaltet sind kann aber nichts falsch gesteckt werden. Dafür ist aber sogar beschrieben, wie die unterschiedlichen Speicherkarten ins Gerät geschoben werden müssen. Ein dickes Minus gibt es für den Audioanschluss. Jedes Mainboard hat hier eine Schnittstelle auf dem Board. Warum müssen die Kabel über Klinkenstecker wieder aus dem PC geführt und auf der Rückseite angeschlossen werden? So ist es nur über Umwege möglich, rückseitig ein Lautsprechersystem mit dem Frontpanel zu kombinieren. Bei Verwendung des Audioanschlusses auf dem Mainboard könnte man ein Lautsprechersystem auf der Rückseite angeschlossen lassen, und bei Bedarf am Panel gleichzeitig einen Kopfhörer benutzen. Damit wird eine wichtige Funktion eines Frontpanels zunichte gemacht. Die SATA-Schnittstelle ist dafür vorbildlich gestaltet. Daten- und Stromanschluss werden nach außen geführt. Damit können die Standart Kabel verwendet werden, denn nicht jeder hat ein eSATA Kabel zur Hand. Es werden alle uns verfügbaren Speicherkarten bis 16 GB einwandfrei erkannt. (Note: 3, Gewichtung 30%)
Verkaufsargumente und Marge
Scythe bietet hier ein Frontpanel mit der interessanten Möglichkeit, SATA Festplatten ohne eSATA Kabel anzuschließen. Dafür kann man den Audioanschluss nicht vernünftig nutzen. USB- und Audioanschlüsse hat heute jeder aktuelle PC, ein guter Cardreader ist auch recht preiswert. Wenn man dann eh die Audiobuchsen vom Gehäuse verwenden muss, macht der Einsatz dieses Frontpaneels wenig Sinn. Die Marge liegt bei 15% und ist für eine Zubehörkomponente akzeptabel. (Note: 3, Gewichtung 30%)
Vorteile für den Kunden
On ein Kunde sich dieses Panel nur wegen der Möglichkeit des Festplattenanschlusses kauft, wage ich zu bezweifeln. Die im Testzeitraum befragten Kunden wollten das nicht. (Note: 3, Gewichtung 20%)
Packungs-Zubehör
Es kommt das Panel, die Kabel, vier Schrauben und eine sehr kurze mehrsprachige Anleitung. (Note: 1, Gewichtung 10%)
Fazit mit Empfehlung
Nur mit einem Audiokabel für den Anschluss auf dem Mainboard macht dieses Frontpanel Sinn. Wenn Scythe dieses Kabel noch beilegt ist das Frontpanel interessant und wäre dann glatt 5 Channelpoints wert.
Wertung
Durchschnittsnote (Schulnotensystem): 2,6, entspricht 3 ChannelPoints
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