Üppige Ausstattung zum fairen Preis: Notebook »Toshiba Tecra A11-12W« im Test
CP product expert: Thorsten Dampf, DampfIT
Hersteller und Name des Testgeräts: Toshiba Tecra A11-12W, http://de.computers.toshiba-europe.com/innovation/product/Tecra-A11-12W/1085184/toshibaShop/false
Testzeitraum: 24.05.2010 – 07.06.2010
UVP: € 1.449,00 inkl. MwSt.
Bezugsquellen und HEK: www.channelpartner.de/produkt-scout
Distributoren: Actebis, Also, Ingram Micro, Tech Data
Testbericht Toshiba Tecra A11-12W
Erster Eindruck / Packungsinhalt / Haptik des Gerätes
Das Notebook Toshiba Tecra A11-12W kommt im schlichten Karton daher. Neben dem Netzteil liegt noch eine Windows XP Recovery CD bei; eine Treiber-CD fehlt leider. Als Betriebssystem ist Windows 7 Professional in der 64-Bit-Variante installiert, so dass sich der gesamte Arbeitsspeicher von 4 GB nutzen lässt. Seltsamerweise liegt nur eine Windows XP Recovery CD zum Downgrade bei; eine Windows 7 DVD fehlt leider. Eine Neuinstallation des Systems ist also nur von der Festplatte aus möglich – dumm, wenn mal die Festplatte ausfällt und keine Sicherung der Installationsquelle vorhanden ist.
Die Verarbeitung des Geräts ist einwandfrei und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Tastatur bietet einen angenehmen Druckpunkt und wirkt solide.
Installation und Arbeiten mit dem Notebook
Das Gerät ist fertig vorinstalliert, das heißt: einfach einschalten und loslegen. Ab Werk sind von Toshiba viele mehr oder weniger sinnvollen Tools (unter anderem Toshiba Tempro, McAfeee Security Center, Toshiba Bulletin Board, Toshiba Online Product Information, Links zu Amazon. ebay und einem Photoservice im Startmenü) installiert. Diese werden allesamt beim Start geladen, so dass das Notebook ziemlich träge und überfrachtet wirkt. Das System läuft somit im Leerlauf konstant bei 20 bis 25 Prozent CPU-Last und hat permanent Festplattenzugriffe. Ständig öffnet sich irgendein Hinweis unten rechts im so genannten Systemtray und nervt ziemlich. Ein wirklich sinnvolles Programm stellt der HDD-Schutz dar: Dieser überwacht die Festplatte auf Erschütterungen und parkt den Schreib-Lesekopf bei Bedarf sicher.
Nachdem ich die nervigen Helferlein deaktiviert hatte, konnte ich auch zügig mit dem Notebook arbeiten. Dank üppiger Ausstattung mit Intel Core i5-Prozessor, 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher und schneller 320 GB Festplatte macht das Arbeiten auch richtig Spaß. Die Rechenleistung ist für die meisten Office-Anwendungen mehr als ausreichend.
Schnittstellen sind reichlich vorhanden: Kartenleser, 3 xUSB, 1x USB/eSATA kombiniert, UMTS-Modul integriert, VGA, serielle Schnittstelle, LAN, WLAN nach N-Standard, Mini-Displayport und Docking Station. Absolut perfekt, da bleiben keine Wünsche offen.
Die Tastatur besitzt einen integrierten Ziffernblock. Dadurch rückt die Tastatur insgesamt nach links und man sitzt nicht mittig vor dem Display. Das habe ich beim Schreiben als sehr unangenehm für die Handgelenke empfunden. Außerdem berührte ich beim Schreiben öfter mit dem Handballen das Touchpad, was den Cursor verspringen lässt.
Die Akkulaufzeit dürfte in der Praxis nicht an die Werksangabe von 4:40 Stunden heran kommen, die tatsächliche Akku-Laufzeit dürfte je nach Anwendung bei 2,5 bis 3,5 Stunden liegen.
Die Standardgarantie beträgt 24 Monate inklusive Pick-Up Service. Diverse Garantieerweiterungen bis hin zu 48 Monaten Vor-Ort-Service sind optional erhältlich.
Das Handels-Plus-Minus
Tja, es ist hier leider wie immer: Der UVP liegt bei rund 1449,- Euro inkl. MwSt, der »Straßenpreis« im Internet bei rund 1188,- Euro inkl. MwSt. Wenn man sich dazu den HEK anschaut, kann der Fachhändler hier leider nicht wirklich was verdienen, wenn der Kunde im Internet Preise vergleicht. Es bleibt also nur das Zusatzgeschäft aus Dienstleistung, Zubehör und anderem.
Fazit
Das Toshiba Tecra A11-12W hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Es ist ein solides, schickes Business-Notebook zu einem anständigen Preis. Rechenleistung ist für die meisten Anwendungen üppig vorhanden; die Fülle an Schnittstellen lässt keine Wünsche offen. Lediglich die vielen vorinstallierten Tools nerven mehr als sie nutzen. Das Verhältnis vom Einkaufspreis zum Verkaufspreis ist leider – wie so oft – völlig enttäuschend. Trotzdem verdient das Toshiba Tecra A11-12W vom technischen Standpunkt her eine gute Empfehlung.
Die genaue Notenbewertung der einzelnen Testkriterien können Sie der unten stehenden Bewertungstabelle entnehmen.
Bewertungstabelle als PDF zum Herunterladen: pdf-toshiba-tecra-a11-12w





[...] Und weiter geht’s: Für die Zeitschrift ChannelPartner haben diesmal das Business-Notebook »Toshiba Tecra A11-12W« getestet. [...]