Vergleichstest Tarox Notebook
CP product expert: Waldemar Spanier, Managementsysteme Waldemar Spanier
Hersteller und Name der Testgeräte: Tarox Notebook Modula Power 15,6 Zoll, Tarox Notebook Modula Slim 13,3 Zoll, Tarox Dockingstation D1325
Link zum Hersteller: http://www.tarox.de/modula/
Testzeitraum: Juli – August 2010
UVP: 939 Euro (Tarox Modula Power), 799 Euro (Tarox Modula Slim), 189 Euro (Dockingstation) – alles inkl. MwSt.
Bezugsquellen und HEK: www.channelpartner.de/produkt-scout
Distributoren: Tarox
Vergleichstest: Tarox Modula Power 15,6 Zoll und Tarox Modula Slim 13,3 Zoll
Dieser Test umfasst gleich drei neue Geräte des Herstellers Tarox, die in der Modula-Serie eingebunden sind. Neben einem großen und einem kleinen Notebook wird die Bedienung und Integration der Dockingstation behandelt. Eine Zusammenfassung und Empfehlung lesen Sie im Fazit.
Erster Eindruck / Packungsinhalt / Haptik und Verarbeitung des Gerätes
Alle drei Geräte sind in einem einfachen Karton verpackt. Die Verpackung ist stabil und schützt die Geräte ausreichend während des Transportes. Detaillierte technische Angaben zu den Geräten befinden sich nicht außen auf den Verpackungen, so dass diese ein Verkaufsgespräch nicht unterstützen.
Bei der Dockingstation D132 fällt nach dem Auspacken auf, das keine Bedienungsanleitung oder CD mit solcher beiliegen. Dies ist ein nicht unerheblicher Nachteil insbesondere für unerfahrene Nutzer. Denn die Handhabung dieser Dockingstation ist nicht gerade einfach. Oben rechts befindet sich ein Hebel. Dieser muss sowohl beim Einsetzen des Notebooks in die Dockingstation D132 als auch beim Entnehmen aus dieser betätigt werden. Normalerweise drückt man ein Notebook leicht in eine Dockingstation ohne zusätzliche Tasten betätigen zu müssen. Ist man dieses von Geräten anderer Hersteller gewöhnt, kann man unter Umständen das Notebook oder die Dockingstation beschädigen.
Die Dockingstation D132 verfügt über mehrere Anschlüsse, die Sie bitte der Herstellerseite entnehmen. Es fehlen aber PS2-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Somit können nur USB-Eingabegeräte oder entsprechende Adapter verwendet werden. Mit einem Schlüssel kann das in der Dockingstation D132 befindliche Notebook gegen Diebstahl gesichert werden. Ohne Schlüssel ist das Notebook fest mit dem Schloss verriegelt. Insgesamt verrichtet die Dockingstation ihre Arbeit einwandfrei.
Notebook Modula Power 15,6 Zoll
In der Verpackung befinden sich neben dem Notebook das Netzteil, eine CD mit dem Betriebssystem Windows 7 Professional 64 Bit als Recovery-CD und eine gedruckte Kurzanleitung, eine Treiber-CD für das Notebook und die Software CyberLink DVD Suite 7.
Das Gerät macht einen eleganten Eindruck. Durch die geriffelte Oberfläche des Deckels kann einem das Gerät kaum aus der Hand rutschen. Allerdings bringt der Deckel im geschlossenen Zustand keine ausreichende Spannung mit, so dass er etwas klappert und dabei unsanft auf der Arbeitsfläche aufkommt. Außerdem lässt sich er sich dann durch geringen Druck leicht biegen, wie es beim Hochkant-Tragen des Gerätes passieren kann. Auch die Unterseite des Gerätes vermittelt einen recht weichen Eindruck. Beim Öffnen des Deckels fällt auf, dass dieser sich nur auf einen Winkel von zirka 100 Grad öffnen lässt. Dies ist ein Nachteil, wenn man das Gerät beim mobilen Arbeiten auf den Oberschenkeln liegen hat und hierfür eigentlich eine größere Öffnung des Deckels benötigt.
Notebook Modula Slim 13,3 Zoll
Wie beim größeren Bruder befinden sich in der Verpackung das Netzteil, das Betriebsprogramm Windows 7 Professional 32 Bit als Recovery CD mit der gedruckten Kurzanleitung und eine Treiber-CD für das Notebook. Allerdings fehlt hier die Software CyberLink DVD Suite 7, weil das Gerät kein CD/DVD-Laufwerk mehr hat. Dieses Laufwerk würde die Arbeit mit dem Gerät wesentlich erleichtern. Andere Hersteller bieten in dieser Größenkategorie Geräte mit integriertem DVD-Brenner an.
Auch hier fallen die bereits genannten Nachteile des laschen Deckels im geschlossenen Zustand auf. Dafür macht die Unterseite des Gerätes einen wesentlich stabileren Eindruck als beim größeren Bruder.
In dieser Kategorie geht der erste Punkt an das Modula Power, weil es die bessere Ausstattung hat.
Installation und Arbeiten mit den Geräten
Beide Notebooks werden fertig installiert und konfiguriert ausgeliefert. Windows 7 fordert üblicherweise auf, einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Positiv fällt auf, dass beide Geräte einen sehr guten WLAN-Empfang haben. Und das auch in Bereichen, wo andere Geräte einen sehr schlechten oder sogar keinen Empfang mehr haben. Die Leistung der Akkus ist ausreichend und erreicht in etwa die Herstellerangaben (abhängig von der Intensität und Auslastung der Geräte bei der Nutzung).
Auf beiden Geräten ist die Always Aware Suite installiert. Die Software beinhaltet Accelerometer (kalibriert den Beschleunigungssensor), Alarm (der Diebstahlschutz überwacht das Gerät auf unerlaubte Bewegungen), Display (die Bildschirm-Darstellung passt sich der Ausrichtung des Notebooks im Quer- oder Hochkant-Format an) und Hard Disk (dieser Dienst schützt die Festplatte vor unerwarteten Erschütterungen).
Vermisst wird bei beiden Geräten eine Testversion für ein Internet-Security-Programm, damit das Gerät noch vor der Installation eigener Schutzsoftware vor schädlichen Infektionen geschützt ist.
Bei dem Modula Power wurde auch die Wiederherstellungsfunktion mit der beiliegenden Recovery DVD getestet. Das Betriebssystem ließ sich einfach wieder installieren. Leider wurden gerätespezifische Treiber nicht automatisch installiert. Beim Einlegen der mitgelieferten Treiber CD kam die Meldung “This DVD does not support this version of operating system”, was natürlich nicht erfreulich ist. Nun muss man sich die einzelnen Treiber mühselig einzeln von der Website des Herstellers herunterladen. Das ist mühsam und lässt ungeübte Nutzer schnell verzweifeln. Man muss sich durch unterschiedliche Verzeichnisse durchhangeln, um alle richtigen Treiber zu finden und herunterzuladen. Leider wird ein automatischer Download der Treibersoftware, wie er bei anderen Herstellern erfolgt, nicht angeboten.
Fazit
Für das stationäre Arbeiten im Büro oder zu Hause empfehle ich für beide Geräte die Dockingstation D1325 – auch wenn die Handhabung gewöhnungsbedürftig ist. Sie erleichtert das Anschließen von zusätzlichen Geräte wie Bildschirm, Drucker, Netzwerk, Tastatur, Maus oder weiterer USB Geräte.
Wer ein leistungsfähiges und gut ausgestattetes Notebook mit einem 64-Bit-Betriebssystem benötigt, und für den die Größe und das Gewicht nicht entscheidend sind, entscheidet sich für das Tarox Modula Power 15,6 Zoll.
Für das Tarox Modula Slim 13,3 Zoll entscheidet sich, wer ein schlankes und recht leichtes Notebook sucht und nicht auf Höchstleistung angewiesen ist. Auf ein CD/DVD-Laufwerk oder auf ein 64-Bit-Betriebssystem muss in diesem Fall aber verzichtet werden können.
Die genaue Notenbewertung der einzelnen Testkriterien können Sie den unten stehenden Bewertungstabellen entnehmen:
tabellenbewertung-tarox-modula-slim und tabellenbewertung-tarox-modula-power






