Fujitsu Lifebook T730

CP product expert: Thorsten Dampf, Dampf IT

Hersteller und Name der Testgeräte: Fujitsu Lifebook T730

Testzeitraum: 30.08.2010 – 10.09.2010

UVP: 1.679 Euro inklusive Mehrwertsteuer

Bezugsquellen und HEK: www.channelpartner.de/produkt-scout

Distributoren: Actebis, AlsoIngram Micro, Tech Data

Fujitsu Lifebook T730: Solider und portabler Tablet-PC

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Erster Eindruck / Packungsinhalt/ Haptik

Das Fujitsu Lifebook T730 ist ein 12,1-Zoll-Tablet-PC mit der aktuellen Intel-Core-i-Technologie und einem drehbaren Display. Im Test hatte ich das Convertible-Modell mit i5-Hauptprozessor und einem Vier-Gigabyte-Arbeitsspeicher. Das Notebook kommt im schlichten Karton daher. Es liegen sowohl Recovery-CDs für die Betriebssysteme Windows 7 und XP in 32- und 64-Bit-Varianten bei. Da bleiben keine Wünsche offen. Neben einem Ersatz-Stylus-Stift liegt noch eine weiche Sleeve-Notebook-Hülle bei. Die Verarbeitung des Geräts ist tadellos und macht einen sehr ordentlichen Eindruck; die Tastatur bietet einen angenehmen Druckpunkt und ist angenehm zum Schreiben.

Installation und Arbeiten mit dem Gerät

Ab Werk ist Windows 7 in der 64-Bit-Variante auf dem Fujitsu Lifebook T730 vorinstalliert. Die Installation muss allerdings noch endgültig abgeschlossen werden, was nach dem Einschalten noch rund 30 Minuten dauert. Das Notebook bietet zahlreiche mehr oder weniger sinnvollen Tools, die allesamt beim Start geladen werden. Dadurch läuft das Notebook leider ziemlich träge, obwohl es mit dem i5-Prozessor eigentlich flott sein sollte. Das ist mir leider auch bei anderen Herstellern schon negativ aufgefallen.

Positiv ist mir der HDD-Schutz aufgefallen, der die Festplatte auf Erschütterungen überwacht und den Schreib-Lesekopf bei Bedarf sicher parkt. Die Hardwareausstattung des Fujitsu Lifebook T730 ist mit einer i5-CPU und 4-GB-RAM, die auf acht Gigabyte erweitert werden können, sehr ordentlich. Die Tastatur ist gut; das Touch-Display reagiert gut auf Eingaben per Stift oder Finger. So macht das Arbeiten richtig Spaß; die Rechenleistung ist für die meisten Anwendungen absolut ausreichend.

Schnittstellen sind reichlich vorhanden: Kartenleser, drei USB-Schnittstellen, einen USB/eSATA-Steckplatz, ein integriertes UMTS-Modul, eine VGA- und eine serielle Schnittstelle, LAN, W-LAN nach N-Standard, einen Mini DisplayPort und eine Docking Station. Absolut perfekt, da bleiben keine Wünsche offen.

Zusätzlich verfügt das Lifebook über einen Fingerprint-Sensor und über eine „Advanced Theft Protection“ genannte Funktion, mit der sich das Notebook im Falle eines Diebstahls via WiFi oder GPS aufspüren lassen soll.

Das 12.1 Zoll große Display reagiert sehr gut auf die Touch-Bedienung. Die Ausleuchtung und der Kontrast sind gut. Das Gerät ist mit einem Umgebungslicht-Sensor ausgestattet, der die Displayhelligkeit und die aktuellen Lichtverhältnisse der Umgebung anpasst. Somit kann die Akku-Laufzeit verlängert werden, die mit dem Erstakku mit sieben Stunden angegeben wird.

Die Standardgarantie umfasst einen 24-monatigen Bring-In Service. Eine Garantieerweiterung auf 36 Monate Vor-Ort-Service ist optional erhältlich.

Weiterhin ist das Fujitsu T730 in diversen anderen Konfigurationen mit i3-, i5- oder i7-Prozessoren und verschiedenen Festplatten oder Solid State Drives (SSD) erhältlich.

Das Handels-Plus-Minus

Die Einkaufspreise in der Distribution sind gegenüber den Preisen im Fujitsu-Webshop in Ordnung. Hier bleiben ein paar Prozent Marge für den Fachhändler. Wie immer besteht die Chance für den Fachhandel in zusätzlichen Erweiterungen und Dienstleistungen. Und dass sich garantiert irgendwo ein Etailer findet, der das Teil zum Schweinepreis verschleudert, ist ja auch hinreichend beschrieben.

Fazit

Das Fujitsu Lifebook hat mich im Test rundweg überzeugt. Es ist üppig ausgestattet, solide verarbeitet und macht einfach Spaß. Der Preis ist für einen Tablet-PC mit den gebotenen Funktionen völlig in Ordnung. Einzig die vielen vorinstallierten Tools haben mich im Test genervt. Ich persönlich würde das Fujitsu Lifebook T730 nach dem Kauf wohl erst einmal frisch installieren, um dann mit einer sauberen, schlanken Installation flott arbeiten zu können. Die Rechenleistung dafür ist ausreichend vorhanden.

Die Benotung der einzelnen Testkriterien können Sie der angehängten PDF entnehmen.

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