Sony Vaio VPC-SB1V9E/B
CP product expert: Alexandra Schaefer, info@abc-schaefer.de
Hersteller und Name des Testgeräts: Sony Vaio VPC-SB1V9E/B
Testzeitraum: 28.04.2011-09.05.2011
UVP: 1.099 Euro (inklusive Mehrwertsteuer)
HEK: www.channelpartner.de/produkt-scout
Distributoren: COS, Devil, Ingram Micro, Jacob Computer, Kosatec, Tech Data, Wippermann
Sony Vaio VPC-SB1V9E/B: Ein leichtes Business-Notebook für jede Gelegenheit
Erster Eindruck / Packungsinhalt / Haptik
Ich erhalte drei Pakete, eines mit dem Notebook, eines mit der Dockingstation und das letzte mit dem Zusatzakku. Alle Waren sind sicher und stoßfest verpackt. Das Notebook ist in geschäftsmäßigem Schwarz sowie in edlem, flachen Design gehalten. Im gleichen schwarzen Design sind der Flachakku mit Ladegerät und die Dockingstation (Port Replikator) gehalten. Als Zubehör finden sich ordnungsgemäß der Lithium-Polymer-Akku und das Netzteil mit Netzkabel. Das Notebook liegt leicht in der Hand, und die Verarbeitung ist gut.
Installation und Arbeiten mit dem Notebook
Zuerst interessiert mich natürlich das Notebook. Das Betriebssystem Windows 7 Professional ist schnell für den Start fertig konfiguriert. Und schon kann es losgehen. Alle Anwendungen laufen schnell und zuverlässig. Mit zahlreichen vorinstallierten Programmen ist alles vorhanden, was man im Alltag benötigt. Dank FastBoot startet das Notebook jedesmal sehr schnell. Besonders gut gefällt mir, dass der Knopf zum Öffnen des DVD-Laufwerkes oben links platziert ist. Damit wird das übliche “Gefummel” vermieden bis das Laufwerk aufgeht.
Das 13,3-Zoll-Display verfügt über eine WXGA-Auflösung von 1366 x 769 Pixel, das Bildformat 16:9 und LED-Backlight-Technologie. Es stellt Bilder und Filme gestochen scharf, kontrastreich und zu 100 Prozent farbecht dar. Auch draußen auf der Terrasse kann ich endlich dank der Anti-Glare-Beschichtung problemlos arbeiten. Durch den integrierten Lichtsensor mit energiesparender LED-Technologie passt sich die Helligkeit des Displays automatisch der Umgebung an. Das Notebook arbeitet mit einer 500 Gigabyte großen ATA-Festplatte und einem 4-GB-Arbeitspeicher. Die hybride Grafiklösung greift je nach Anwendung auf die integrierte Intel HD Graphics oder die Grafikkarte HD6470M mit 512 Megabyte GDDR3-VRAM beziehungsweise die Grafikkarte HD6630M mit einem Gigabyte GDDR3-VRAM von AMD zu.
Ein Manko ist eindeutig die Lautstärke der Lüfter beim Arbeiten. Ich empfinde sie als sehr störend.
Ansonsten vermisse ich an diesem kompakten Notebook nichts. Es ist für jede Situation unterwegs gerüstet. Es gibt neben den standardmäßigen Anschlüssen viele weitere Möglichkeiten für einfaches und schnelles Bedienen.
Das Einrichten des Schutzes mit dem Fingerprint-Sensor war genauso schnell und einfach wie der Internet-Zugang per Webtaste, everywair-Funktechnologie oder LAN. Des Weiteren sind auch eine Motion-Eye-Webcam und ein Mikrofon für die Videokonferenz eingebaut. Und für die schnelle Datenübertragung gibt es eine zusätzliche USB 3.0-Schnittstelle. Durch Drücken der Assist-Taste kann man ganz einfach die Wartung des Vaio-Notebooks, die Fehlersuche und Fehlerbehebung durchführen.
Der eingebaute Lithium-Polymer-Akku hält sechs bis sieben Stunden durch. Eine weitere Besonderheit bietet dazu der Erweiterungsakku VGP-BPSC24, der die Laufzeit auf rund 14 Stunden verdoppelt. Hier kam ich allerdings zunächst ins Grübeln, wie dieser geladen und dann mit dem Notebook verbunden wird. Aber einmal herausgefunden ist es ganz einfach: Das Laden erfolgt mit dem Ladegerät über die Dockingstation. Den Akku setzt man dann einfach unter’s Notebook, der mit zwei Kunststoff-Arretierungen einrastet. Den Akku kann man mit gerade mal 340 Gramm Gewicht unterwegs einfach dran lassen.
Und für zu Hause gibt es dann die Dockingstation VGP-PRS20 mit folgenden Anschlussmöglichkeiten: 4x USB 2.0 Schnittstelle, 2x Monitor-Anschlüsse (HDMI + VGA), 2x Gigabit Ethernet Lan (1000BASE-T, 100BASE-TX/10BASE-Tx1), DC-In Video output (HDMI), Video output (VGA port, D-sub 15-pin). Mit der Dockingsstation sind Sie ganz schnell mit allen Peripheriegeräten verbunden. Einfach aufsetzen, mit dem Konnektor verbinden – fertig.
Übrigens hat das Notebook die Außenmaße 331 x 23,9 x 224,5 mm (B x H x T). Es wiegt 1,75 Kilogramm inklusive Akku und Laufwerk.
Das Handels-Plus-Minus
Die Premium-Ausstattung des Notebook bietet mit den neuen Sandy-Bridge-Prozessoren von Intel, der hybriden Grafiklösung und Fast-Boot eine Lösung für jegliche Anforderung. Lediglich die Lautstärke des Gebläses ist bei der Arbeit störend.
Der empfohlene Verkaufspreis des Gerätes bleibt nach dem Produktlaunch im Februar 2011 auch bei den großen Online-Anbietern stabil, was mit der nicht gerade zu Jubelgesängen verleitenden Marge zu erklären wäre.
Fazit
Das Sony Vaio VPC-SB1V9E/B ist ein flaches und leichtes Subnotebook, das sich überall für jeden Einsatz eignet. Mit der Premium-Ausstattung, wie dem Display mit Antiglare-Beschichtung, UMTS/HSUPA, USB-3.0-Schnittstelle, TPM-Chip (Trusted Platform Module), Fingerprint Sensor und HDD Shock Protection ist es absolut auf dem neuesten Stand. Ich persönlich würde mir aber noch eine andere Farbe als in der schwarzen Ausführung wünschen.
Die Benotung der einzelnen Testkriterien können Sie der angehängten PDF CP Product Experts Bewertungstabelle Sony Vaio VPCSB1V9E_B entnehmen.






Das Gerät gibt es doch auch in häßlichem weiß !!!
Ich konnte das Gerät nirgends in Weiß entdecken.
Die Autorin hat recht – der Hersteller führt bei den Technischen Daten nur Schwarz auf. Das ist schon an dem Produktnamen ersichtlich: Der Buchstabe B am Ende steht bei den meisten Herstellern für die Kennung “Black”. (Anmerkung des Administrators)