Samsung SyncMaster C27A750X LED

CP product expert: Waldemar Spanier, Managementsysteme Spanier

Hersteller und Name des Testgeräts: Samsung SyncMaster C27A750X LED

Testzeitraum: 05.04.2012 -23.04.2012

UVP: 549 Euro (inklusive Mehrwertsteuer)

HEK und Bezugsquellen: www.channelpartner.de/produkt-scout

Distributoren: Also Actebis, Delo ComputerIngram Micro, Pilot ComputerhandelTech Data,Wortmann, Tarox

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Samsung C27A750X: Kabellose Hub-Lösung

Erster Eindruck / Haptik

Der Monitor Samsung SyncMaster C27A750X LED ist in einem sehr großen Karton verpackt. Die von Samsung gewählte Verpackung schützt das Gerät sehr gut während des Transports. Außerdem ist das Gerät sehr gut eingebettet in Styropor. Der Höhenverstellungsmechanismus des Monitors hat zusätzlich einen Keil, der Transportschäden verhindert. Das mitgelieferte Zubehör wie USB-Dongle, Treiber-CD mit Handbuch und diverse Kabel ist ebenfalls ordentlich verpackt.

Nach dem Entnehmen des Gerätes aus dem Styroporblock und dem Aufstellen auf dem Schreibtisch steht der 27-Zoll-Monitor in der Waagerechten. Mit einem einfachen Dreh kann man den Monitor in die Senkrechte bringen und in den gewünschten Neigungswinkel positionieren. Die Höhenverstellung des Monitors funktioniert ebenso einfach.

Die Verarbeitung des Gerätes ist sehr gut, wie es eigentlich auch von Samsung zu erwarten ist.

(Note 1,0; Gewichtung: 10 Prozent)

Arbeiten mit dem Gerät

Das Besondere an diesem Gerät ist die im Fuß integrierte Dockingstation für PCs und Notebooks. Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit des kabellosen Anschlusses über einen Wireless Dongle.

Die Inbetriebnahme ist sehr einfach: Erst die mitgelieferte Software auf dem Rechner oder Notebook installieren, dann den USB- Dongle anstecken, Monitor einschalten – und schon baut sich die Verbindung automatisch auf. Die Bildwiedergabe ist sehr gut, und die Helligkeit lässt sich entsprechend einfach anpassen. Die Farben werden natürlich dargestellt. Im weiteren Testverlauf möchte ich nicht weiter auf die Ausstellungsqualität des Monitors eingehen, sondern die Anschluss- und Verwendungsmöglichkeiten erörtern.

Wenn man zum Beispiel an einem PC mit einer Standard-Grafikkarte arbeitet, die zwei Monitor-Anschlüsse besitzt, und bereits zwei Monitore angeschlossen hat, kann man über den Wireless Dongle sogar einen dritten Monitor anschließen. Diese Möglichkeit ist vor allem interessant für Callcenter, Börsenmakler und Büroanwender. Gleichzeitig ist es eine günstige Alternative zum teuren Austausch einer vorhandenen Grafikkarte, der ansonsten nötig wäre.

Die Bandbreite beziehungsweise Übertragungsrate der kabellosen Kommunikation ist vollkommen ausreichend für die Übertragung von Office-Anwendungen, Videowiedergaben oder Spielanwendung, die auch von einzelnen Spielern keine allzu hohen Anforderungen an die Grafikkarte stellen.

Selbstverständlich kann der Monitor an dem bestehenden Rechner auch über ein Kabel angeschlossen werden. Dazu stehen die klassischen Anschlussmöglichkeiten über eine HDMI-Schnittstelle, einen 15-pin-D-Sub – oder was auch eine Besonderheit darstellt – über USB-2.0- und USB-3.0-Verbindungen zur Verfügung.

Ein anderer Einsatzbereich eröffnet sich mit der Verwendung als Dockingstation. Das Gerät ist interessant für alle Benutzer, die ein Notebook haben und vom Arbeitgeber keine Dockingstation spendiert bekommen. Mit dem USB-Hub können weitere Geräte wie etwa Tastatur, Maus, Drucker und externe Festplatten angeschlossen werden. Wenn der Monitor über den RJ-45-Anschluss und damit über das Ethernet an das heimische Netzwerk angeschlossen wird, kann man auf das gesamte eigene Netzwerk sowie auf das Internet zugreifen.

Durch die Integration der Dockingstation im Fuß des Monitors erhält man ein Gerät, das viel Platz und Kabelsalat einspart.

(Note 1,0; Gewichtung: 50 Prozent)

Verkaufsargumente und Marge

Ein wichtiges Verkaufsargument für dieses Gerät ist die zusätzliche Anbindung eines Bildschirms an einen Rechner, wenn keine freien Grafikkarten-Anschlüsse mehr verfügbar sind. Der Anschluss kann sowohl über den Wireless Dongle als auch über den kabelgebundenen USB-Port erfolgen. Ein weiteres Argument ist die integrierte Dockingstation für Kunden, die ein Netbook oder ein Notebook benutzen.

Die Marge für den reinen Hardware-Verkauf ist wie allgemein üblich recht gering – mit einem Internethändler kann der stationäre Handel preislich einfach nicht mithalten. Überraschenderweise unterscheiden sich in der Distribution die Preise für das System sehr stark. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Distributor liegen Preisdifferenzen von über 50 Euro.

(Note 1,0; Gewichtung: 2o Prozent)

Vorteile für den Kunden

Der Kunde erhält einen sehr guten Monitor gepaart mit einer Dockingstation. Die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen. Das Gerät ist nicht nur elegant und mit seinen Positionierungsmöglichkeiten sehr praktisch, sondern spart viel Platz und Kabelsalat ein. Interessierte Kunden haben die Möglichkeit, sich bereits vor dem Kauf das Handbuch von der Hersteller-Website herunter zu laden und sich genau über alle Funktionen des Gerätes ausführlich zu informieren.

(Note 1,0; Gewichtung: 2o Prozent)

Gesamtfazit

Der Monitor Samsung SyncMaster C27A750X LED überzeugt rundum. Das 27-Zoll-Gerät bietet eine große Vielfalt an ergonomischen und praktischen Einstellungen. Zu den Vorteilen zählen die einfache und störungsfreie Bedienung sowie die variablen und absolut zeitgemäßen Anschlussmöglichkeiten mit oder ohne Kabel. Ferner eignet sich der Monitor bei bestimmten Anwendungen ideal als zweiter oder dritter Bildschirm.

Wertung

Durchschnittsnote (Schulnotensystem): 1,0 entspricht 5 ChannelPoints

Hinterlasse einen Kommentar