Trotz solcher Bedenken: Der Konzern scheint mit der Entwicklung gut voran zu kommen. Die Schlüsselrolle spielt dabei die Integration des im Dezember vergangenen Jahres üerbnommenen schwedischen Endpoint-Security-Spezialisten Pointsec : Damals zahlte Check Point knapp 600 Millionen Dollar für den Kauf des Unternehmens, das sich auf die Verschlüsselung von Daten auf Notebooks, PDAs, Smartphones und Speichersticks spezialisiert hatte. Mit dem Integrationsprozess scheint der Konzern gut voranzukommen: Bereits im Messevorfeld hatte der Hersteller bekannt gegeben, die ehemaligen Pointsec-Produkte vollständig in das eigene Sortiment integriert zu haben und seinem Channel auch das entsprechendes Know How anzubieten. Nur an einer einheitlichen Konfiguration beider Architekturen fehlt es eben noch.
"Nicht an jeder Straßenecke"
Exklusive Channel-News gab es auf der Messe nicht zu hören: "Wir sind mit unserem deutschen Vertrieb sehr zufrieden", so Jenner. Sie plane auch keine Erhöhung der mit 400 wiederverkaufenden Unternehmen verhältnismäßig geringen Partnerzahl.
Überlässt damit der Hersteller, der hierzulande das Gros seines Umsatzes mit Systemhausriesen wie Computacenter und Dienstleistern wie Integralis erzielt, die regionale Abdeckung seiner Konkurrenz? Jenner widerspricht nur indirekt: "Uns ist ein hohes Niveau in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern wichtig. Unsere Produkte soll es nicht an jeder Straßenecke geben. Dennoch bieten wir mit unseren UTM-Appliances, die sich auch an kleinere mittelständische Unternehmen wenden, auch regionalen VARs interessante Lösungen an".
Auch für diese mittelstandsgerechten Lösungen verkündete Check Point Neuigkeiten: Noch in diesem Jahr will der Hersteller seine Gateway-Schutzprodukte endlich um die lange versprochenen Spam-Filter erweitern.
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Schließlich vermeldete der Konzern noch die Erneuerung einer bestehenden Partnerschaft: Check Point kooperiert künftig enger mit Nokia und Intel, um neue Plattformen anzubieten, welche die die Sicherung des Netzwerkverkehrs in hoch performanten Umgebungen ermöglichen sollen. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die "Nokia IP2450" Sicherheitsplattform, eine Security-Appliance, die bereits Intels Quad-Core-Chipsätze verwendet. Die drei Hersteller stellten die Lösung bereits auf der Veranstaltung gemeinsam vor. (aro)
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