04.10.2005 | 00:00 Uhr

PDAs und Smartphones geben Gas

Laut Angaben des englischen Marktforsches Canalys konnten die Hersteller von Smartphones und PDAs ihre Verkaufszahlen in der EMEA-Region um 170 Prozent steigern. Während im ersten Halbjahr 2004 3,6 Millionen verkauft wurden, gingen im gleichen Zeitraum dieses Jahres 9,6 Millionen Geräte über die Ladentische. Im Vergleich verzeichneten die reinen Mobil Telefone lediglich ein Wachstum von elf Prozent gegenüber dem zum Vorjahreszeitraum.

Das dreistellige Wachstum in diesem Markt ist laut Canalys vor allem zwei verschiedenen Käuferkategorien zuzuschreiben. So fällt bei vielen Käufern die Entscheidung beim Neukauf eines Mobiltelefones zu Gunsten eines Smartphones aus. Außerdem steigt aufgrund des wachsenden Interesses an mobilen E-Mail-Lösungen die Nachfrage nach Geräten mit integrierter Tastatur.

Mobile Geräte wie der Blackberry 7290 von RIM erfreuen sich vor allem bei Unternehmenskunden zunehmender Beliebtheit.
Mobile Geräte wie der Blackberry 7290 von RIM erfreuen sich vor allem bei Unternehmenskunden zunehmender Beliebtheit.

Im Handheld-Segment hat Microsoft mit ihrem Windows Mobile-Betriebssystem die Nase vorn. In zwei Drittel der im ersten Halbjahr verkauften Geräte ist das Betriebssystem integriert. Viele davon laufen unter eigenen Brands der Mobilfunkanbieter. Das restliche Drittel nimmt RIM für sich in Anspruch.

Immer mehr Anbieter konzentrieren sich darauf, mobile Geräte mit E-Mail-Applikationen in ihre Firmennetzwerke einzubinden. Canalys erwartet, dass Microsoft seine Position in diesem Segment unter anderem durch die Zusammenarbeit mit den Herstellern HP und seit kurzem auch Palm, stärken wird.

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Steigende Stückzahlen = fallende Preise: Der Fokus auf vernetzte Geräte hat die Verkaufszahlen der nicht vernetzten mobilen Geräte im ersten Halbjahr um mehr als 10 Prozent nach unten gedrückt.
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