DMFC-Brennstoffzelle für Notebooks

Realität: Die Brennstoffzellen-Cartridge von Samsung speist ein Notebook bis zu zehn Stunden lang mit Strom. (Quelle: Samsung)
Realität: Die Brennstoffzellen-Cartridge von Samsung speist ein Notebook bis zu zehn Stunden lang mit Strom. (Quelle: Samsung)
Realität: Die Brennstoffzellen-Cartridge von Samsung speist ein Notebook bis zu zehn Stunden lang mit Strom. (Quelle: Samsung)

Wie einige Entwicklungen zeigen, ist die Technologie der Brennstoffzelle für den IT-Bereich mittlerweile weit fortgeschritten. So stellte das Samsung Advanced Institute Of Technology im April 2004 eine Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC) mit einer Kapazität von 100 Wh vor, die ein Notebook bis zu zehn Stunden lang mit Strom versorgen kann. Dagegen beträgt die typische Kapazität eines Lithium-Ionen-Akkus 60 Wh.

Der elektrochemische Prozess läuft in einer 100 Kubikzentimeter fassenden Methanol-Tank-Cartridge ab. Das anodenseitig zugeführte Methanol reagiert an einer speziell entwickelten Katalysatormembrane mit Luft. Sie strömt von der Kathodenseite zum Reaktionsort. An der Membrane der Brennstoffzelle entstehen Ionen und Elektronen, die eine definierte Potentialdifferenz und somit einen bestimmten Stromfluss erzeugen. Um eine hohe Effizienz des Minikraftwerks zu gewährleisten, haben die Samsung-Ingenieure eine meso-poröse Kohlenstoff-Membrane entwickelt. Sie besitzt eine 3-Nanometer-Struktur für die entsprechenden Katalysator-Partikel und soll den Methanol-Verbrauch gegenüber bisherigen Brennstoffzellen um die Hälfte verringern. Dies ermöglicht kompaktere Bauformen oder längere Laufzeiten bei gleicher Baugröße.

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