Image immer wichtiger
Bevor es zum Personalabbau kommt, setzen die Unternehmen auf andere Instrumente der Personalkostenreduktion: 39 Prozent reduzieren ihre externen Zeitarbeitskräfte oder planen dies, 34 Prozent planen oder nutzen den Überstundenabbau und lediglich 22 Prozent nutzen die Kurzarbeit oder planen ihre Einführung. Ein Grund für die relative Zurückhaltung beim Personalabbau ist die Angst vor einem Imageschaden. Zwei Drittel der Unternehmen sagen, sie fürchten bei Entlassungen eine Verschlechterung des Arbeitgeberimages und 62 Prozent haben Angst vor einer Störung des Betriebsfriedens. Kommt es zur Trennung, wird die Entlassung dem Betroffenen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt (75 Prozent), 43 Prozent der Unternehmen verkünden den Personalabbau in einer Betriebsratsversammlung und 18 Prozent im Intranet.
Netzwerke in die Wirtschaft gefragt
Die Mitarbeiter nennen den Wunsch nach einer Newplacement-Beratung mit 32 Prozent an zweiter Stelle ihrer Prioritäten bei der Trennung. Öfter gewünscht wird nur die hohe Abfindung mit 73 Prozent. Bei der Auswahl ihres Newplacement-Beraters ist für die Unternehmen das Netzwerk des Beraters in die Wirtschaft der entscheidende Faktor. Es folgen die Kompetenz in Karrierefragen und die diagnostische Kompetenz.
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Erik Bethkenhagen, Tel.: 02261 703-579, E-Mail: Erik.Bethkenhagen@kienbaum.de
















