Thesen.
- Kapitalkosten: Unternehmen, die kein vernünftiges Frühwarn- und Risikomanagement vorweisen können, haben es schwer und müssen zum Beispiel höhere Zinsen akzeptieren.
- Falsche Vorstellungen: Die Vorstellung vieler Geschäftsführer, dass die vorhandenen Instrumente - zum Beispiel einfache Controlling-Anwendungen oder die Buchhaltung - ausreichen, um Risiken rechtzeitig identifizieren zu können ist falsch.
- Kenntnislücken: Ziele, Inhalte, Aufbau und Implementierung eines RMS lassen sich in einem vertretbaren Aufwand von wenigen Tagen, zum Teil sogar in Eigenregie unter Anleitung eines Strategie-Coachs je nach Größe und Zustand des Unternehmens realisieren.- Investition: Die Investition ist abhängig von Ausgangslage und Größe der GmbH, ist aber in jedem Fall, auch von einer GmbH in der Krise, vertretbar.
- Nutzen: Hohe Budget- und Planungssicherheit bei einer besseren Entscheidungsbasis sowie einer verbesserten Absicherungsstrategie.
- Positiver Einfluss auf Rating und Kapitalkosten, Finanzierungsmöglichkeiten sowie den Unternehmenswert.
- Marktposition und Wettbewerbsstärke sind besser.
- Das persönliche Haftungsrisiko wird reduziert.
Fazit
Als Geschäftsführer, aber auch als Einzelunternehmer müssen Sie alles dafür tun, die Gefahren in- und außerhalb der GmbH / Ihres Unternehmens optimal zu kontrollieren und zu steuern. Setzen Sie hierbei die richtigen Denkwerkzeuge ein, zum Beispiel vernetztes Denken und entsprechende Instrumente zum Beispiel eine Spannungsbilanz.
Verschaffen Sie sich einen maßgebenden Wettbewerbsvorsprung. Ein professionelles Risikomanagement (RMS) hilft, frühzeitig veränderte interne Spannungen sowie Markt-, Finanz- und Wettbewerbsbedingungen zu erkennen. Ohne RMS fehlen Ihnen die notwendigen Informationen, um rechtzeitig und angemessen auf neue Anforderungen zu reagieren. (oe)
Der Autor Willi Fausten ist Experte für Geschäftsmodellinnovation und Strategie.
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