Staatliche Förderungen notwendig
Nach Angaben von A.T. Kearney sind vom Anstieg der Insolvenzen besonders produzierende Unternehmen mit hohem Exportanteil, der Automobilhandel sowie Transport und Logistik betroffen. Ihre "enormen Umsatzeinbrüche" würden allerdings von einem starken Wachstum im Dienstleistungssektor und in nachhaltigen Wachstumsbereichen ausgeglichen. Die Arbeitslosenzahl bleibe daher unter fünf Mio. Nachhaltige Segmente wie eMobility, weiße Biotechnologie oder die Solartechnik seien gezielt zu fördern, um in Summe rund 500.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Der Arbeitsmarkt werde sich ab 2011 wieder deutlich erholen.
Branchenübergreifend sei davon auszugehen, dass die Wirtschaftskrise 2009 mit einem Umsatzrückgang von zwölf Prozent und einem Einbruch der Gewinne um 22 Prozent in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen wird. Die Top-100 Unternehmen müssten somit um 125 Mrd. Euro niedrigere Umsätze und 25 bis 30 Mrd. Euro weniger Gewinn verkraften. "Eine Rückkehr auf Vorkrisenniveau wird erst in drei bis fünf Jahren möglich sein", sagt A.T.-Kearney-Zentraleuropachef Dietrich Neumann. (pte/rw)
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