Die Preise
Offiziell gibt es von AMD keine genauen Preisangaben für die einzelnen Komponenten. Tatsache ist, dass die Preise für eine Spider-Plattform relativ gering sind. Die Phenom-CPUs 9500 und 9600 kosten etwa beim Distributor Action IT für Händler etwa 190 beziehungsweise 210 Euro. Das 9700er-Modell war noch nicht gelistet. Für die beiden Grafikkartenmodelle gibt AMD Endkundenpreise zwischen 150 und 250 US-Dollar je nach Ausstattung an. Das entspricht in etwa auch den deutschen Straßenpreisen in Euro. Die Endverbraucherpreise für die Mainboards liegen laut AMD je nach Modell und Hersteller zwischen 70 und 250 US-Dollar; auch dies lässt sich für den deutschen Markt in Euro übertragen.
Meinung des Redakterurs:
Das AMD-Rundum-Sorglos-Paket Spider überzeugt vor allem durch den Preis. In ersten Tests konnten die Grafikkarten im Einzeleinsatz allerdings keine neuen Geschwindigkeitsrekorde erzielen. Hier hat Nvidia weiterhin die Nase vorn, verlangt aber für seine Spitzenmodelle sehr hohe Preise. Deshalb spricht die Spider-Plattform vor allem preisbewusste Anwender an, die eine für Multimedia-Anwendungen und Spiele taugliche Maschine kaufen möchten. Der Stromverbrauch der ATI-Grafikkarten ist dankenswerterweise enorm gesunken und auch die Geräuschkulisse ist angenehm leise.
Händlern und Assemblierern wird mit der neuen Spider-Plattform ein günstiges System mit aktueller Vierkern-Prozessortechnologie geliefert, das die Möglichkeit bietet, vier Grafikkarten in einem Rechner anzubieten. Aber auch Intel und Nvidia schlafen nicht und bringen bald neue Produkte auf dem Markt. Es wird daher für AMD sehr schwer werden, sich mit der Spider-Plattform zu behaupten.
















