Philips - von Pixel Plus über bis Perfect Pixel
Die Niederländer gelten als Meister der Bildoptimierung. Die Flut der Bezeichnungen über die letzten Jahre schafft aber leicht Verwirrung.
Philips war einer der ersten TV-Hersteller, der sich bei der Optimierung von TV-Bildern an die Pixel-Vermehrung heranwagte: 2001 kam der erste Röhrenfernseher, der aus einem normalen PAL-Fernsehbild per "Pixel Plus" höhere Auflösung zauberte.
Zudem beruhigte Philips schon mit der älteren Philips-Technik "Digital Natural Motion" (DNM) Bewegungen, indem man die Bildwiederholfrequenz von 50 auf 75 Hertz erhöhte. Dabei errechnet Digital Natural Motion sämtliche Zwischenbilder aus den vorliegenden Zuspielungen neu. Der Rechenalgorithmus von damals entspricht im Grunde noch heute der Technik, mit der Philips-TVs PAL-Bilder auf die höhere Auflösung der LCD-Fernseher hochrechnen und dabei Bewegungen flüssig halten.
Doch es kamen weitere Bearbeitungsschritte hinzu: Mit Pixel Plus HD ausgestattete LCD-TVs bearbeiten auch HDTV-Bilder mit bis zu 1280x720 Bildpunkten (720p), Pixel Plus 2 HD ist fit für die Optimierung von 1080p-Videos. Signale, die von der jeweiligen Pixel-Plus-Generation nicht unterstützt werden, stellt das TV-Gerät unverändert dar.
Mit "Clear LCD" stellte Philips 2006 dann eine weitere Innovation zur Optimierung von LCD-Bildern vor: Die Schaltung soll Bewegungen ohne Nachzieheffekte und Unschärfen darstellen. Um das zu erreichen, verkürzt der LCD-TV die Darstellungszeit jedes einzelnen Bildes und blendet den Bildschirm dazwischen kurz ab. Die Clear-LCD-Technik der 2006er-Modelle tat das mit 75 Hertz Bildfrquenz (siehe Pixel Plus) und bis zu einer TV-Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Daher gab es im bisherigen Philips-Sortiment Spitzenmodelle entweder mit Full-HD-Auflösung oder mit Clear LCD.
















