9. Lizenzen nicht vergessen
Eng mit eben genannten Punkt verbunden ist auch das Thema Lizenzen der virtuellen Systeme und Anwendungen. Hier gibt es noch in manchen Fällen Schwierigkeiten bei den Lizenzmodellen, wie Michael Auerbach, Executive Vice President Computing Services and Solutions von T-Systems berichtet: "Es haben sich noch nicht alle Software-Hersteller auf Virtualisierung eingestellt."
Deshalb ist es dringend angebracht, Lizenzmodelle genauestens zu überprüfen. Wird für jede virtuelle Maschine eine Lizenz benötigt, kann das teuer werden, wenn deren Anzahl im Rechenzentrum ansteigt. Lizenzmodelle, bei denen uneingeschränkt viele Instanzen auf einem Server laufen dürfen, können eine interessante Offerte sein.
10. Nicht ohne Storage
Server-Virtualisierung könnte man schon fast als gängiges Mittel bei den Unternehmen bezeichnen. Zwei Drittel setzen bereits auf die Technologie, schätzt Schwab. Bei Storage sieht es dagegen allerdings noch etwas anders aus. Vielleicht gerade einmal ein Drittel der Unternehmen hat hier bereits auf Virtualisierung umgestellt. Hier sollte ein Umdenken stattfinden.
"Zu einer Server-Virtualisierung gehört auch eine Storage-Virtualisierung", sagt Der Experton Group-Analyst. Das ist zwar ein komplexes Thema, es macht aber durchaus Sinn, beide Punkte gemeinsam in Angriff zu nehmen. Der Vorteil dabei ist, dass eine Lösung migriert wird und man dann fertig ist, meint Schwab: "Wenn ich zuerst nur den Server auf Virtualisierung umstelle und später noch den Storage dazunehmen möchte, dann muss ich wieder mit dem Ganzen anfangen."
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Das sieht man bei Fiducia ähnlich. "Eine grundsätzliche Zielsetzung unserer IT ist es, das Rechenzentrum zu einem virtualisierten Pool von Verarbeitungs-, Speicher- und Netzwerkleistungen zu entwickeln", berichtet Seisenberger. (Computerwoche/rw)
















