Gute Planung ist sehr wichtig
Gerhards macht allerdings auch deutlich, dass eine Ausrichtung auf die neuen Technologien nicht ohne ein entsprechend bedarfsgerechtes und mittelfristig angelegtes Virtualisierungskonzept geplant werden sollte. Hierfür müsse ein Zielkatalog erarbeitet werden, der sich gleichzeitig an zentralen Grundsätzen wie Nachhaltigkeit, Kostenregression und Servicequalität orientiert. Außerdem könne ein maximaler Nutzen der Virtualisierung nur realisiert werden, wenn eine konsequente Integration in die Gesamtorganisation erfolgt.
"Deshalb sind bereits im Planungsstadium zentrale Aspekte wie die Einbindung aller relevanten IT-Abteilungen, Auswirkung auf Prozesse und IT-Organisation sowie deren Veränderungen, aber auch die Schnittstellen zu den Fachabteilungen und zu den externen Dienstleistern zu berücksichtigen", betont der centracon-Geschäftsführer. Er nimmt an, dass sich Dienstleister und ihre Kunden dabei neuen organisatorischen Herausforderungen stellen müssen. So gelte es, ein Big Picture oder Blueprint des Vorhabens zu entwickeln, an denen sich die anschließenden Projekte wie an einem roten Faden orientieren können.
Als einen weiteren Erfolgsfaktor nennt der Consultant die Absicherung des Client-Virtualisierungs-Projekts dahingehend, das angesichts der heutzutage sehr komplexen Infrastrukturen mit ihren vielfältigen Wirkungsverhältnissen den gewünschten Nutzen auf jeden Fall erzielt wird. "Eine differenzierte Nutzwertanalyse ist hier sinnvoll", empfiehlt er. Gestützt auf die passenden IT-Werkzeuge untersucht so der Virtualisierungsspezialist Alternativen und stellt in einer mehrdimensionalen Matrix vielfältige Kriterien vergleichbar dar, um zur kundenindividuell vorteilhaftesten Entscheidung zu gelangen.
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Außerdem sollte der Virtualisierungsdienstleister nach Meinung von Gerhards spezielle Methoden zur Kosten- und Risikominderung im Kundenprojekt nutzen. Solche Planungs- und Absicherungsmaßnahmen seien auch bei der Virtualisierung zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich, damit derartige Projekte nicht aus einem ausschließlich technischen Blickwinkel realisiert werden und als Folge fehlender organisatorischer Bedingungen nicht mehr den strategischen Business-Planungen des Kunden entsprechen. (rw)
















