BitDefender-Report
Trojanische Pferde bleiben vorne
Nach wie vor dominieren drei Trojanische Pferde das Rennen um die gefährlichsten Bedrohungen im Internet, das hat BitDefenders "E-Threat-Report" vom September 2009 ergeben. Zwar haben die drei führenden Trojanischen Pferde sich "Clicker", "AutorunINF" und "Wimad" ihren Vorsprung zum Teil eingebüßt, denn der als Conficker bekannte Windows-Wurm "Downadup" hat aufgeholt.
Zwei Neueinsteiger haben die Plätze fünf und sechs in dem Rennen um die gefährlichsten Bedrohungen im Internet erobert. In beiden Fällen handelt es sich um so genannt Exploits, also Programme, die spezifische Schwächen und Fehlfunktionen anderer Software ausnutzen. Der fünftplatzierte Exploit.PDF-JS.Gen nutzt eine Javascript-Sicherheitslücke im Adobe PDF-Reader. Auch Trojan.Exploit.JS.Y (Platz sechs) hat Javascript-Schwachstellen im Visier und infiziert über sie Websites.
Die drei führenden Trojaner sind für mehr als 25 Prozent der weltweit im September 2009 neu infinzierten PCs verantwortlich, hat BitDefender herausgefunden. Dabei bleibt Clicker die am weiteste digitale Bedrohung im Netz. Den Jahres-Rekordanteil von 14,39 Prozent im August 2009 konnte er jedoch bei weitem nicht halten. Nichtsdestotrotz unterstreicht eine Infektionsrate von 10,98 Prozent weiterhin das Gefahrenpotenzial, das von Clicker als Adware-Trojaner ausgeht. Seine beiden Verfolger büßen mit ihrer Angriffstaktik nur leicht an Prozenten ein: Während Autorun.INF die Autorun-Datei nutzt, um sich auf freigegebenen Ordnern und Wechseldatenträgern zu verbreiten, hat es Wimad auf Advanced System Format(ASF)-Files abgesehen.
Von fünf auf sieben ist Win32.Sality.OG abgefallen, obwohl dieser polymorphe File-Infektor nur gering an Prozentpunkten verloren hat. Zwei Bedrohungen, die Sicherheitslücken in der Autorun-Datei ausnutzen, rangieren auf den Plätzen acht und neun: Dabei fungiert Worm.Autorun.VHG als Gehilfe für Conficker, dem er als Downloader-Komponente dazu verhilft, sich zu verbreiten. Das Schlusslicht unter den Top-10-Bedrohungen bildete im September 2009 der Trojaner "Skintrim.HTML.A". Dieser tritt häufig in Verbindung mit Adware-Programmen wie Navipromo auf.
|
Rankg |
Name |
Anteil |
|
1 |
Trojan.Clicker.CM |
10,98 % |
|
2 |
Trojan.AutorunINF.Gen |
9,58 % |
|
3 |
Trojan.Wimad.Gen.1 |
5,52 % |
|
4 |
Win32.Worm.Downadup.Gen |
4,68 % |
|
5 |
Exploit.PDF-JS.Gen |
4,98 % |
|
6 |
Trojan.Exploit.JS.Y |
3,44 % |
|
7 |
Win32.Sality.OG |
2,75 % |
|
8 |
Trojan.Autorun.AET |
2,27 % |
|
9 |
Worm.Autorun.VHG 1,78 |
1,78 % |
|
10 |
Trijan.Skintrim.HTML.A |
1,49 % |
|
|
Rest |
53,41 % |
- Kampf gegen die Spam-Flut: Wann dürfen E-Mails auf "schwarze Listen"?
- Analyse von MessageLabs: Phishing-Attacken werden immer gefährlicher
- Zahlenkombinationen: Diese Passwörter sind einfach zu knacken
- Was Bitkom & BKA raten: Sind Ihre Kunden vor Schadsoftware geschützt?
- Advanced+-Zertifizierung: BitDefenders Virenscanner überzeugt im Test
- Was Sophos rät: 7 Tipps – So bleiben E-Mail-Konten sicher
- Von BitDefender: Sicherheit für Netbooks
- Malware-Infektionen auf Netbooks: BitDefender schützt vor Daten-Exodus bei Netbooks
- Signaturen funktionieren gut: Microsofts Virenscanner ist zu wenig proaktiv
- Microsoft Security Essentials zum Download: Microsoft liefert Gratis-Virenscanner aus
- Partnerprogramm: Warum Fachhändler BitDefender empfehlen
- Sicherheit im Unternehmen: Deutscher Mittelstand im Visier von Cyberkriminellen
- Client Security: Maximale Qualität für Ihre Sicherheitsanforderungen
- schnell und übersichtlich: BitDefender Desktop-Lösungen
- Test: Bitdefender Internet Security 2010
- Ratgeber für Reseller: So verkaufen Sie Kunden den richtigen Virenscanner
Wer als Reseller BitDefender-Partner werden möchte, kann sich hier für das Partnerprogramm des Security-Herstellers anmelden. (rw)


