Ergebnisse
Nach der Auswertung aller Messungen sind die Ergebnisse eindeutig: Beide Modelle reagieren auf die Griffhaltung. Das iPhone 4 ist hier allerdings deutlich empfindlicher als das iPhone 3GS. Besonders, wenn man sich in einiger Entfernung zum nächsten Handymast aufhält, sinkt die Datenrate des iPhone 4 beim "Todesgriff "stark ab. In den meisten Fällen schaltet das iPhone 4 hier auf Edge zurück, während das iPhone 3GS noch im 3G-Netz funkt. Beim Worst-Case-Szenario schalten jedoch beide Geräte auf Edge herunter, wenn man den Todesgriff verwendet. Die Datenraten sinken hier teilweise auf unter 100 Kilobit pro Sekunde.
Hält man beide Geräte mit spitzen Fingern, liegt das iPhone 4 knapp vorn oder gleichauf mit dem iPhone 3GS. Beim Upload ändert sich das Bild. Das iPhone 4 ist dank HSUPA in den meisten Fällen deutlich schneller als das iPhone 3GS. Allerdings nur, wenn man nicht den Todesgriff verwendet. Dann bricht auch die Uploadrate des iPhone 4 spürbar ein und fällt hinter die des iPhone 3GS zurück.
Komplette Netzausfälle verzeichnen wir nur zweimal im Test. Beim Worst-Case-Szenario verliert das iPhone 4 zweimal kurz die Verbindung, ist aber nach wenigen Sekunden wieder online.
Fazit
Ohne Zweifel: Das Antennendesign des iPhone 4 ist empfindlicher als das des iPhone 3GS. Der Todesgriff führt beim iPhone 4 zwar nur sehr selten zu kompletten Signalverlusten, die Handhaltung "spitze Finger" bringt aber deutlich höhere Datenraten. Die Bumper, die Apple allen iPhone-4-Kunden anbietet, haben also durchaus Ihren Sinn. (Macwelt/haf)
















