Sumo-Ringer
iPad mit dicken Fingern bedienen
Menschen mit dicken Fingern kommen mit technischen Geräten, die sich über kleine Tasten bedienen lassen, nur schwer zurecht. Besonders japanische Sportler wie beispielsweise Sumo-Ringer kämpfen mit diesem Problem. Das hat der japanische Sumo-Verband Nihon Sumo Kyokai nun erkannt und beschlossen, die 51 Sumo-Trainingsbetriebe mit iPads auszurüsten.
Wenn es darum geht Smartphones zu bedienen, bedeutet das eine große Herausforderung für die stämmigen Sumo-Kämpfer. Da kommt Apples iPad mit seinem Touchscreen gerade richtig - und Nihon Sumo Kyokais Beschluss iPads an die Kämpfer zu verteilen erst recht.
Bessere Kommunikation
Laut dem Sumo-Verband soll damit die Kommunikation zwischen Ringern, Trainern und Verbandsvertretern verbessert werden. "Bei einem Fax kann man nie sicher sein, ob die Nachricht auch wirklich angekommen ist, aber bei E-Mails können wir das sicherstellen", so der Verband. "Außerdem lassen sich iPads herumtragen."
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Ein weiterer Grund für die plötzliche Großzügigkeit sind die Wettskandale in Japan, die so manch hoch angesehenen Sumo-Ringer in ein schlechtes Licht rücken. Die Kämpfer hätten verbotenerweise auf Spiele der nationalen Baseball-Liga gewettet. Illegale Wetten kann man nicht verhindern und die Behörden können dies nur schwer nachverfolgen. Sumo-Ringer kommunizieren kaum über Medien, höchstens über Telefon und Fax, woraus man kaum jemandem auf die Schliche kommen kann. (pterw)
















