Treu bleiben wird Barcelona auch der Zusammenarbeit mit gängigen Speichermodulen. So setzt AMD weiterhin auf DDR2-Speicher. "Fully Bufferd Dimms" seien zu teuer und zu stromhungrig, außerdem wegen der direkten Anbindung jeder CPU an den Speicher auch nicht wirklich notwendig, glaubt Patla.
Was die neue Quad-Opteron-Reihe kosten soll, wollte Patla nicht sagen, nur so viel: Quad-Core-Opterons werden zu ähnlichen Preisen wie die heutigen Dual-Opterons angeboten werden. Auch der Frage, was nach Barcelona mit vier Rechenkernen komme - vielleicht eine Acht-Kern-CPU -, wich der Manager aus: "Wir haben zwar eine Multi-Core-CPU in der Entwicklung, aber wann die marktreif ist, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen."
Nach dem Quad-Core-Chip Barcelona will AMD unter dem Codenamen Shanghai die übernächste Generation von Quad-Core-CPUs herausbringen. Die soll dann komplett in 45-Nanometer-Technologie gefertigt werden. (jh)
Mit den Opteron-CPUs hat AMD einen guten Job gemacht. Innerhalb weniger Jahre haben diese CPUs Intel gehörig Marktanteile bei Servern und Workstations abgeknöpft. Mit der neuen Generation bleibt AMD weiterhin in diesem Segment auf Angriffskurs.
















