Kehrseite der Medaille
Einen Nachteil haben Flash-Speicher allerdings: Ihre Lebensdauer ist beschränkt - mehr als 10.000 Lese-/Schreibzyklen verkraften die einzelnen Zellen nicht. Für einen USB-Stick ist das vollkommen ausreichend, da hier meist nur einzelne große Dateien geschrieben oder gelesen werden. In der Hybrid-Festplatte dagegen werden nur kleine Dateien behandelt, die zudem sehr oft wechseln. Deshalb ist nur ein intermittierender Betrieb zulässig.
Der intelligente Controller erkennt Ausfälle des Flash-Speichers automatisch und kann ihn gegebenenfalls auch komplett abschalten. Damit mutiert die Hybridplatte aber wieder zu einer gewöhnlichen Harddisk.
Mit dem Start von Windows Vista sollen die ersten Hybridplatten verschiedener Hersteller auf den Markt kommen. Denn diese Platten brauchen die Unterstützung des Betriebssystem um die Unzugänglichkeiten eines Flashspeichers elegant umgehen zu können. (jH)
















