11.03.2009 | 14:28 Uhr

Pioneer

Schleppende Verkaufszahlen bei Blu-ray-Brennern

Nach Angaben von Pioneer läuft das Geschäft mit Blu-ray-Brennern mühsam. Die Verkaufszahlen dieser Geräte befänden sich deutlich unter denen von DVD-Blu-ray-Combo-Laufwerken, sagt Alexander Droller von Pioneer Europe. Der Manager führt das unter anderem auch darauf zurück, dass die bisherigen Pioneer-Brenner keine Double-Layer (DL) Blu-ray-Rohlinge verarbeiten konnten.

Dies ändert das Unternehmen mit seinem neuen Modell "BDR-203". Der Nachfolger des "BDR-202" ist nun in der Lage, DL-Blu-ray-Medien zu beschreiben. Daneben ist das Gerät natürlich zu allen anderen CD-, DVD-, und Blu-ray-Formaten kompatibel. Die Brenngeschwindigkeit gibt der Hersteller bei einfach beschreibbaren Blu-ray-Medien mit maximal 8x an. DVDs füllt der BDR-203 mit maximal 16-facher Geschwindigkeit. Außerdem wurde der interne Luftstrom optimiert, um das Betriebsgeräusch des Laufwerks zu verringern. "Das war bisher ein Problempunkt", sagt Droller gegenüber ChannelPartner. Die gleiche Bauweise findet man bereits schon beim DVD-Brenner "DVR-216".

Beim BDR-203 kommt ein neuer Schreib-/Lesekopf mit zwei Linsen zum Einsatz. Eine ist für das brennen von CD- und DVD-Medien zuständig, die andere kümmert sich um Blu-ray-Disks. Bisher setzte Pioneer auf eine einzelne Linse für alle Medien und hob die dadurch entstehenden Platzvorteile im Laufwerkinneren hervor. Anscheinend erforderte jedoch das problemlose Brennen von DL-Blu-rays jetzt eine Zweilinsenlösung. Der BDR-203 kommt Ende des Monats auf den Markt und kostet Endkunden rund 250 Euro. (bb)

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